Und wiedermal ist Wolfgang unser Retter

Das wird langsam zur Gewohnheit

Nach einer weiteren Nacht mit Eimer versucht Frank, die Ratschläge vom Vorabend bezüglich unseres WC`s umzusetzen, aber der letzte noch nicht überprüfte Schlauch will einfach nicht abgehen. Wir versuchen, die Leitung mittels Luftpumpe sowie auch mit einem Gebläse frei zu pusten. Ohne Erfolgt.  Langsam wird´s eng, denn in unseren Bäuchen grummels.

Über Funk rufen wir Wolfgang von der Tanamera und bitten um Hilfe. Vielleicht hat er ja noch eine Idee oder anderes Werkzeug. Hat er!!!! 1 Jahr hat er mit Charterschiffen gearbeitet und scheinbar ständig mit dieser Problematik zu tun gehabt. 5 Minuten, nachdem Wolfgang an Bord war, war der Schlauch ab und die Verstopfung sichtbar. Wir Frauen hätten ihn knutschen können.

Mit der letzten Flasche Sekt stoßen wir darauf an, dass wir den Eimer wieder für andere Sachen benutzen können und Abends gibt´s dafür Pizza und sowie 1 Runde Geburtstags-Cocktails und 1 Runde Danke-Schön-Cocktails bei „Love“

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Geburtstage im Januar…

…sind scheinbar immer Mist (um nicht zu sagen: Sche…). Egal, ob zu Hause oder in der Karibik, das Wetter spielt nicht mit.

Der Plan war:

Sektfrühstück zusammen mit der Tanamera

Anschließend Strandliege mit Cocktailservice

Abends in einem super schönen echtem franz. Restaurant mit Meerblick dinieren.

 

Die Wirklichkeit sah dann so aus:

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Wie man sieht, das Sektfrühstück hat geklappt. Tolle einfallsreiche Geschenke hab ich bekommen. Birte hatte noch Geburtstagsküchlein gebacken, so dass wir die von Verena mitgebrachten Kerzen auch irgendwo reinstecken konnten :-)

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Der Strandtag mit Cocktailservice fiel dann schon mal aus.  Inzwischen hatte die auf die Bucht stehende Welle und Brandung den Strand nämlich komplett überspült.

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Genau hier standen letzte Woche noch meine Geburtstags-Strandliegen *grummel*

 

War nicht weiter schlimm, wir hätten dieses Vorhaben eh nicht genießen können. Der arme Frank mußte nämlich unser in der Nacht ausgefallenes Pump-WC reparieren, da nichts mehr ablief. Sämtliche Schläuche wurden gereinigt, von außen im Ablassventil rum gestochert, die Dichtungen der Pumpe erneuert und schließlich sogar die Pumpe erneuert. Das Ergebnis nach 4 Stunden: nix geht, außer der Eimer eine weitere Nacht.

Erlebnisse, die man immer in Erinnerung behalten wird J. Heilig Abend 2015 hatte er sich dieser Aufgabe zur besten Dinnerzeit auf dem Atlantik stellen müssen, jetzt eben auf meinem  60. Geburtstag *klasse*

Wir Frauen haben in der Zeit oben im Cockpit die Wetterverschlechterung verfolgt. Der Dinghisteg wurde zeitweise überflutet und die davor liegenden Dinghis sprangen in der Brandung rauf und runter. Das sah nicht nur ungemütlich, sondern regelrecht gefährlich aus und so wurde das geplante französische Dinner abgesagt.

Schnell wurde eine Lasagne zusammen geschustert und Birte  spendierte eine vorzügliche Kürbissuppe dazu. Zum Nachtisch gab´s dann noch Gummibärchen J.

Hauptthema des Abends:  (ihr könnt es euch denken) EIN DEFEKTES VERSTOPFTES WC

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Da ist er drin…

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Mein extra einfliegender Überraschungs-Geburtstagsgast :-)

Nach einem 2-stündigen Gewaltmarsch von Marigot (man gönnt sich ja sonst nix) waren wir pünktlich am Mahobeach um die KLM-Maschine über uns hinweg fliegen zu sehen. Wiedermal ein tolles Erlebnis.

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Nach einem schönen 1. Abend haben wir dann unseren Gast erstmal in die Beschaffungsschwierigkeiten bezüglich Leckereien und Bier eingeweiht und sind mit Rucksäcken und Handkarre zum nicht gerade nahe liegenden Supermarkt U, um uns für ein paar Tage vollzusaugen. Anschließend geht es mit dem Bus zur holländischen Seite. Wir müssen unser altes vom Segelmacher halbiertes Sonnensegel abholen, natürlich zeitlich so abgepaßt, das wir pünktlich zur Happy Hour in der „Lagoonies Bar“ sind . Auf dem Rückweg kehren wir noch in eine wirklich nette Einheimischenbar ein, wo ein gut aussehender Caribianer nicht glauben will, das Frank mit mir und nicht mit Verena „married“ ist. So werde ich zwei Tage vor diesem blöden 60. super nett eine Stunde lang angebaggert – ich sach euch, das ging runter wie Öl :-) :-) :-)

Die Wetterbedingungen verschlechtern sich rapide. Wir bekommen Nordwind und es bläst somit heftig in die Bucht von Marigot inkl. Schwell. Die benachbarte Buch Grand Case liegt genauso ungünstig, trotzdem verlegen wir uns am nächsten Morgen dort hin. Schließlich ist dort „the big birthday“ geplant.

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Viel passiert eigentlich nicht

Aber warum hab ich dann keine Zeit zum Tippen ???

Nun, die Tage verfliegen einfach so , ohne das wir Langeweile bekommen. Und im nach hinein weiß ich gar nicht, was wir täglich so treiben ;-)

In den Tagen vor Silvester haben wir uns zu einer Entscheidung bezüglich Bimini (Sonnendach) ja oder nein durchgerungen.  Auf der holländischen Seite der Segelmacher, auf der Französischen der Gestängehersteller. Mit diversen Lösungsvorschlägen für die Problematik „Mittelcockpit“ wurden wir von beiden hin- und her geschickt. Gefallen hat uns keine Idee und der Preis erst recht nicht. Aber trotzdem werden wir demnächst nicht in der Sonne braten, denn inzwischen haben wir uns zu einer anderen Lösung entschlossen.  So war Ernst von Tropical Sail auch Freitag vor Silvester zum Ausmessen noch an Bord und 1. Anprobe soll bereits nach einer Woche stattfinden. Mehr dazu also demnächst.

Silvester durfte ich dann für ein 3-Gänge-Menü meine Küche einsauen, zum Kaffee gab es vorher jedoch noch auf der Tanamera leckeren Käsekuchen anlässlich Birtes Geburtstag. Echt blödes Datum  für diesen Jahrestag :-) .  Gemeinsam entschlossen wir uns, den Übergang zum nächsten Jahr ruhig mit einem Kartenspiel an Bord abzuwarten, anstatt mit den anderen deutschen Crews an Land zu gehen.  Und richtig, dort war nichts los. Irgendwie feiern die Silvester hier anders oder auch gar nicht. Auch das Feuerwerk um Mitternacht fand nur professionell von 2 bis 4 Hotels statt, private Knallerei gab es gar nicht und die Stadt Marigot lies sich auch nichts anmerken. Aber von Bord aus hatten wir einen tollen Überblick über alle Feuerwerke, sogar die 2 auf der Nachbarinsel  Anguilla waren super schön anzusehen.  Am Neujahrstag (äh…wir hängen ein bißchen durch) legte  Marigot dann los. Ab mittags bis spät Abends spielte eine Liveband nach der anderen. Gegen 17.30 Uhr verloren wir die Nerven und machten uns mit dem Dinghi auf, die Stimmung zu überprüfen. Und siehe da, auf dem großen Platz vor der Liveband tummelten sich tatsächlich ca. 10 Personen.  Da kam nun auch nicht so die Stimmung auf bei uns und so zogen wir uns mit einem noch schnell erstandenen Baguette zurück an Bord. Im Dinghi begegnet uns auf dem Rückweg ein großes flaches Schiff, welches am Außenkai der Marina festmacht und Frank meint, da wären scheinbar lauter Raketen drauf. Ich halte das für einen Scherz und schenke dem Kahn keine weitere Bedeutung. Bis 21.00 Uhr – wir wussten nicht, ob wir Angst um unser Schiff haben oder es einfach nur relaxt genießen sollten. Dieser Kahn war nur ca. 150 m von uns entfernt und war tatsächlich voll beladen mit Raketen. So nah waren wir noch nie an einem Feuerwerk, quasi waren wir genau darunter. Die Tanamera lag nur 30-40 m vor uns und versank zwischenzeitlich im Goldregen. Es war bombastisch!!!! Am nächsten Tag war „putzen“ auf den Schiffen um uns herum angesagt. Nun, unsere Bavaria ist da schmerzfrei… ich fand, es war alles sauber und nur die paar Pappstücke hab ich diskret über Bord gehen lassen :-)

Montag haben Birte und ich dann einen auf „Frauentag“ gemacht, sind nach dem Frühstück los und waren kurz vorm Dunkel werden zurück – leicht schicker und heiser, aber dafür mit vielen neuen Kleidungsstücken versehen.

Zur Auflockerung zwischendurch mal ein paar Fotos vom Nachbarhund, der mit seinem Frauchen schnorcheln geht und anschließend tatsächlich die Badeleiter alleine wieder hochsteigt.  Selber früher „Frauchen“ gewesen erstaunt mich das um so mehr !  ;-)

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Dienstag mal wieder „einkaufen“ und nachmittags mit dem Bus zur Nachbarbucht „Grand Case“, welche das Gastronomiecenter von Marigot ist.  Brauche ich doch für die nächste Woche noch eine anständige ansprechende Lokalität, welche hier in der französischen Hauptstadt nicht zu finden ist. Grand Case hat uns gefallen, dort herrscht Urlaubsfeeling und ab und zu brauchen wir so was. Ja, ja… ihr denkt jetzt wahrscheinlich:  was soll das, die haben doch immer Urlaub! Ist aber nicht so, wir leben nur anderswo. Hier in der Marigotbucht z.B. gibt es keine Strände mit Liegen, keine Cocktailbars am Strand usw.  Dort jedenfalls gibt es viele viele Restaurants, teure edel Aussehende, aber auch Preiswerte, viele mit direktem Meerblick und endlich, endlich mal Speisekarten, auf denen was anderes steht wie Curry Chicken oder Stew Chicken. So ist der kommende Mittwoch gerettet und ich muss nur noch meine Kleiderschränke nach der für solche Lokale passenden Kleidung durchforsten. Aber Ami´s sind da ja auch völlig schmerzfrei….  also, was soll`s

Mittwoch dann haben wir nach dem Frühstück unser Großsegel runter geholt, da dieses zwecks Naht nachnähen zum Segelmacher muss. Runter geht schnell, aber wie dann sooooo v i e l  starres Tuch zusammen falten auf so einem winzigen Segelschiff. Puh… 2 Stunden später hatten wir das Teil chaotisch gefaltet im Segelsack völlig verschwitzt verstaut. Ab ins Dinghi und ½ Stunde rüber zur holländischen Seite zum Segelmacher (ja, auch hier auf der französischen Seite gibt es e i n e n Segelmacher, aber der ist ja sooooo furchtbar b u s y!!!).  Noch ein durstlöschendes Bier in der angrenzenden Lagoonies Bar, wieder zurück, ½ Stunde ruhen und dann ab zu der neuen Bar, die von 6-7 Happy Hour anbietet. Das gibt es hier auf der franz. Seite eigentlich gar nicht und muss gefördert werden. Dort treffen wir auch die anderen deutschen Crews, die beim Fördern helfen wollen ;-) . Der Rumpunsch ist heute umsonst und wird als Willkommensdrink serviert.  Nach  1 ½ Stunden zahlen wir 1,25 Euro (also so kann der nicht überleben) für 1 zusätzliches Bier und machen uns erschöpft vom Tageswerk auf den Weg nach H a u s e ;-)

Donnerstag ist noch mal Phillipsburg angesagt, in den dortigen Duty Free Läden gibt es tatsächlich Rum und Gin zu Schnapperpreisen und wir müssen noch bunkern für schlechte Zeiten ;-)  1/3 der dortigen Geschäfte sind Juweliere, die diverse Klunker auch scheinbar „duty free“ anbieten und versuchen, dich mit Lockangeboten und free drinks in ihre Geschäfte zu ziehen.  Pech für die, das ich mehr auf „Dauerlottersegelleben“ stehe als auf Brilli´s ;-) . Heute liegt aber nur ein e i n z i g e s Cruisingschiff am Pier. Welch ein Unterschied zum letzen Mal. Die Promenade ist quasi menschenleer. Am Strand stehen die Liegen über einander gestapelt. Die Vermieter lottern im Schatten dahinter und versuchen den Tag rum zu bekommen. Restaurants und Bars sind erschreckend leer, man freut sich über jeden mickrigen Gast.

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Seit 5 Uhr sind wir zurück, seit 6 Uhr tippe ich und jetzt mach ich mal Feierabend….

 

 

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Weihnachten 2016

Kurz vor halb drei am 24.12. verlassen wir den Steg der Firma TMTT in der Lagune, um 14.30 Uhr öffnet die Brücke zum offenen Meer hin und kurze Zeit später ankern wir wieder kurz hinter der Tanamera in strömendem Regen. Gut, duschen bzw. baden wollten wir eh noch, bevor wir uns endlich auf Weihnachten und den Heilig Abend einlassen.

Von Birte werden wir vorzüglich verwöhnt. Nach einer leckeren Kürbissuppe gibt es Schweinefilet in Pfefferrahmsoße mit Speckböhnchen an Kartöffelkes. Lecker, Lecker! Und nur Camper oder Segler wissen, was es heißt, ein solches Dinner in einer Miniküche an einem 2-Platten-Herd zu kochen bzw. wissen, wie diese anschließend aussieht ;-) .  Wir danken Birte nochmal ganz herzlich, denn wenn man diese Salonbilder vergleicht, dann kann man erkennen, dass der Heiligabend bei uns nicht so gemütlich gewesen wäre  ;-)

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Der Weihnachtstisch auf der 2wishes

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und der festlich dekorierte Tisch auf der Tanamera Da fiel die Entscheidung leicht

 

Weihnachten hier im französischen Teil findet übrigens nur an einem einzigen Tag statt, nämlich am 25.12. und der fiel dieses Jahr bekanntlich ja auf einen Sonntag. Der Heiligabend wird hier nicht gefeiert und einen 2. Feiertag gibt es auch nicht. Also, auch wenn Weihnachten 2016 in DE nicht besonders arbeitnehmerfreundlich ausfiel (von Silvester ganz zu schweigen),  ihr hattet es immer noch eindeutig besser.

Ich nutze den 1. Weihnachtsfeiertag, um meinen Kater aus zu kurieren,  Frank liegt einfach nur rum und genießt das Nichtstun! Aber nur bis zum nächsten Morgen, denn nur die neuen Solarplatten sind elektrisch verdrahtet und angeschlossen. Für die Alte müssen neue Kabel verlegt werde und das durch die vor 2-3 Jahren durchs ganze Schiff verlegten Kabelkanäle.  Nur sind die schon recht voll und es passiert, was nicht passieren darf. Unsere Kabeleinziehhilfe „Kati“ bleibt stecken samt der neuen Kabel. Nix geht mehr! Nicht vor, nicht zurück! Wir haben Angst, durch zu heftiges Ziehen die vorhandenen Kabel zu beschädigen und unseren Energiehaushalt lahm zu legen. Die Laune des Skippers ist so miserabel, das ich versuche, mich den Rest des Tages ganz unauffällig und mucksmäuschenstill in irgendeiner Ecke zu verstecken.

Am nächsten Tag amputiert Frank der Katie ein Stück Einziehdraht, schneidet diverse Kabelkanäle auf und befreit das neue Kabel. Nochmal Glück gehabt. Die Laune ist wieder einigermaßen, aber aus der Navigationecke höre ich Geächzte und Gestöhne , denn wiedermal muss Frank sich in die schmalste Stelle im Salon quetschen, um den elektr. Anschluß zu machen.  Übrigens mal wieder ein Tagesprogramm :-) (falls ihr euch fragt, was wir den lieben langen Tag eigentlich zu machen und warum wir nicht nette Bilder von schönen Ausflügen posten ;-)  )

Wenn es interessiert, hier ein Vorher- und Nachherbild

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Vorher mit nur 160 Watt

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Jetzt mit 300 Watt

Nicht hübsch, aber wirkungsvoll!!!!!! Denn obwohl die alte Platte noch nicht angeschlossen ist, stimmt unser Energiehaushalt und endlich haben wir täglich volle Batterien.

Weihnachten heißt aber auch, dass jede Menge von diesen Superyachten unterwegs sind, die sonst nur in Marinas für ein Schweinegeld geparkt sind

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Karibische Weihnachtsgrüße

Allen Bekannten und Verwandten (+ Unbekannten), die keine persönliche Weihnachtsmail bekommen haben, sei es, weil wir es vergessen haben (sorry, sorry),  uns die Mailadresse nicht bekannt war bzw. wir diese verschlampt haben, möchten wir hiermit noch mal ganz besondere karibische Weihnachtsgrüße senden.

dsc00823Eigentlich sollte dieses Bild vor dem wunderschön geschmückten Weihnachtsbaum entstehen, der draußen vor der Marina steht, natürlich mit Palmen im Hintergrund. Die Palmen stehen auch noch, aber leider leider hat der Baum die stürmischen letzten Tage nicht überstanden und liegt nun da nieder :-)

Wir hoffen, ihr alle habt schöne entspannte Weihnachtstage im Kreise eurer Familie und Freunden. Einen guten Rutsch und ein erfolgreiches, schönes und gesundes Jahr 2017 wollen wir an dieser Stelle auch schon mal euch wünschen (falls wir dazu nächste Woche keine Zeit oder Lust haben ;-)  )

Und natürlich hoffen wir, dass ihr auch im nächsten Jahr des Öfteren unseren Blog besucht und uns so auf unserer Reise begleitet.

Anne und Frank Wunsch

 

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Vorweihnachtsstreß der anderen Art

Wer keinen (Weihnachts-)Stress hat, der macht sich eben welchen ;-)

Schon sehr sehr oft habe ich es bereut, nicht bereits doch schon in Holland eine Bimini (Sonnenverdeck) beauftragt und installiert zu haben. Habe ich doch gedacht, im Süden oder hier in der Karibik wäre die einfallsreicher in Bezug eine Mittelcockpitmöglichkeit als in den kalten Niederlanden.  Das Gegenteil ist eher der Fall, zumal man hier für die Herstellung 2 verschiedene Gewerke braucht und beauftragen muss. Der eine macht nur das Gestänge, der andere (Segelmacher) fängt erst an, wenn Gestänge fertig montiert.  So hat uns Tropical Sail zu TMTT geschickt, wo „the English man Terry makes a very good work“. Dann dauert es erst mal, bis man einen Termin zur Besichtung hat, dann wird man mit einer Zeichnung wieder zum Segelmacher geschickt, um nachzufragen, ob es so machbar überhaupt. Der schickt einen wieder zurück mit einer anderen Idee. Nun sind wir schon 14 Tage hier auf St. Maarten und sind bezüglich der Bimini nicht viel weiter.  Wir können es so machen, oder so oder auch so. Aber alle Lösungen sind eigentlich nicht zufriedenstellend, dafür aber teuer. Aber wir liegen seit heute schon mal am Steg von TMTT und bekommen von Terry Aluwinkelschienen angepaßt, damit wir neue zusätzliche Solarplatten montieren können.

Und das alles 3 Tage vor Weihnachten!!!!

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Schrebergartenidylle der anderen Art. Sind die beide Liegen neben dem Müll nicht der Hammer?

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unser Liegeplatz für die nächsten Tage

 

Vorab jedoch haben wir gestern noch mal einen ausgiebigen Sundowner auf der Tanamera genossen und diesmal hatte ich sogar eine Fotoapparat bei, damit ich dieses Bild auch posten kann (falls ihr vergessen haben sollte, wie Birte und Wolfgang überhaupt aussehen).

dsc00827 Wir haben ja nur kleine Gläser an Bord (logisch, unser Schiff ist ja schließlich nur 2 m länger), aber an Bord der Tanamera wird der Gin Tonic in Longdrinkgläser serviert. Jetzt ratet mal, wie ich nach 2 ½ Gläser zurück zur 2wishes gekommen bin ;-)

Und zum Schluß noch ein paar weihnachtliche Impressionen, denn auch bei 30 Grad und Rumpunsch statt Glühwein geht die Weihnachtszeit nicht an einem vorbei…

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Wir sind assi und dann auch noch undicht

Schluss mit der Beflaggung. Seit Wochen werden unsere beiden Flaggen, die Bremer neue Heimatadress-Flagge sowie der TO-Stander (Hochseeseglervereinigung) immer weniger und ausgefranster.

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Und seit Wochen sind wir entweder zu faul oder wir denken einfach nicht dran, dies zu ändern, aber heute morgen war es soweit:  Ratz, Fatz  waren die Flaggen unten – man muss sich nur mal in den Hintern treten :-) Zusätzlich zu den Flaggenfetzen fahren wir ja auch noch ein Rollvorsegel mit kaputtem und zerfetztem UV-Schutz durch die Gegend und sehen somit verdammt „assi“ aus.

dsc00781Ein neues Segel ist ja schon an Bord und nimmt uns  seit 1 ½ Jahren Platz weg. Das alte Segel ist sonst ja noch völlig ok und viel zu schade zum wegschmeißen, aber jeder Segelmacher rät uns kostenmäßig davon ab, den UV-Schutz zu erneuern und so werde ich die Tage einfach die lose runter hängenden Fetzen einfach mal abschneiden…äh…wenn ich dran denke bzw. ZEIT habe bzw. mir in den Hintern trete *lach*

Und undicht sind wir inzwischen auch. Nein, damit ist nicht unser ständiges „Wasser in der Bilge“ gemeint auf längeren Überfahrten (bei der letzten Fahrt war unsere Bilge tatsächlich sogar stocktrocken – oh Wunder), sondern der Boden unseres Dinghis musste alle 2 Tage neu aufgepumpt werden.

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auseinander genommenes Dinghi

 

Wie aber die undichte Stelle finden? Wiedermal ist Wolfgang für einen super guten Tipp gut. Man nehme eine Sprühflasche, fülle sie mit Wasser und Spüle und besprühe damit das Boot bzw. in unserem Fall den herausnehmbaren Boden. Und siehe da, da wo es Blubberblasen (Seifenblasen) gibt, da ist die undichte Stelle. So einfach kann es sein….

…und so spannend kann ein Langfahrerseglerleben sein – und soooo schön :-)

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Philipsburg

dsc00757Philipsburg besteht aus einer Strandpromenade, einer Front Street , einer Back Street (die heißen wirklich so) und 2 endlos langen Anlegepiers für Cruisingships. An diesen beiden Piers passen sage und schreibe bis zu 8 Kreuzfahrtschiffe und somit lebt (gefühlt) ganz Philipsburg quasi von Kreuzfahrtpassagieren. Wir haben Glück, die Geschäfte, Restaurant und Strandliegen werden heute nur von Passagieren von 3 Cruisern überlaufen.

dsc00752Die allgemeine Ausgehgarderobe hat auch hier wieder einen hohen Standard

dsc00755 dsc00756 Amerikaner und Briten decken sich hier auf dem Duty Free Island ein mit Uhren, Alkohol, Diamanten und sonstigem Schmuck. Wir huschen an diesen Geschäften ohne Interesse vorbei, was sollen wir auch mit Klunker an Bord ;-) Viel wichtiger ist für uns die Frage, wie kommen wir an neue kurze Hosen, auch für unsere Männer. Nach 2 Stunden wissen wir: gar nicht!!!! Zu groß, zu klein, zu dick, zu bunt . Wir geben auf und genießen in der nicht von Cruisern überlaufenen Back Street ein lecker Chicken Curry, bevor wir mit dem Bus zurück nach Marigot fahren und den Tag mit einem lecker Rumpunsch beenden. dsc00761 Ich denke, wir werden noch mal hinfahren in den nächsten Wochen und dann hoffentlich noch ein paar schöne interessante Ecken finden.

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Alltag vor St. Martin

ist langweilig für euch!!!! Und deshalb gibt es zur Zeit auch keine Blogeinträge.

Unsere Zeit verbringen wir mit dem Waschen von Wäsche (bei 40 und 60° – ganz ganz toll), im Supermarkt und mit der Suche von diversen Handwerkern. Wir wollen unsere Solarplatten aufstocken, um unseren Energiehaushalt besser in den Griff zu bekommen. Außerdem will ich jetzt endlich eine Bimini!!! Auf der letzten Überfahrt haben wir unser Sonnensegel aufgespannt, damit ich nicht ganz verbrenne. 8 Stunden am Tag volle Sonne, das hält unsere mitteleuropäische Haut einfach nicht aus. So sind wir dann die Tage auf die holländische Seite (wer es noch nicht mitbekommen hat, Saint Maarten ist der holländische Teil der Insel, St. Martin der französische) gefahren, weil es laut Guide dort mehr Handwerksbetriebe gibt und bekamen dort 2 Adressen auf der französischen Seite für die Erstellung von Solarplattenrahmen und Biminigestänge. Und alle sind ganz furchtbar “b u s y”. Dann hatten wir ja gerade auch noch so ein blödes (hahaha) Wochenende und so zieht sich die Erledigung diverser Aufgaben wie Kaugummi.

Ihr seht also, verpassen tut ihr gerade nix – außer natürlich den ein oder anderen Sundowner oder Rumpunsch zusammen mit der Tanamera…

Morgen werden wir allerdings die Hauptstadt Phillipsburg aufsuchen und vielleicht kann ich dann mal wieder was Interessantes berichten.

Bis dahin weiter schöne Weihnachtsmarktbesuche

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