35 Knoten Wind und Plan Nr. 5

Der Wind hat uns die letzten Nächte kaum richtig schlafen lassen. Tagsueber weht er mit ca 15 Konten, was uns einen super ausgeglichenen Energiehaushalt beschert. Nachts jedoch zieht ein Squall nach dem Anderen durch (Ein Squall ist ein plötzlicher, starker Anstieg der Windgeschwindigkeit, der Minuten dauert, im Gegensatz zu einem Windstoß, der Sekunden dauert. Sie sind normalerweise mit aktivem Wetter verbunden, wie Regenschauern undGewittern ) . Und bei 35 Knoten schläft man nicht mehr, jedenfalls nicht ruhig 😉 und so bekommen wir auch mit, das um uns herum die Anker nicht halten. 2 neu angekommene Kats gehen quasi sofort auf Drift, einer davon streift ein aus dem Wasser ragendes Wrack und hat nun eine schöne fette Macke an der Seite . Beim 3. Squall in der Nacht auf den 1. Dezember hält dann auch der Anker der Tifricat nicht mehr und tuschiert fast ein dahinter liegendes großes Fischerboot.

Unser Anker jedoch hält 🙂 bzw. hielt !!! Ich klopfe mal schnell auf Holz, denn eine Nacht muessen wir hier noch ueberstehen. Morgen wird Plan 5 umgesetzt. Ihr erinnert euch? Plan 3 war aktuell bei der Abfahrt in Panama. Plan 4 wurde inzwischen gestrichen und jetzt schaun wir mal, ob wir Plan 5 umsetzen können.

Morgen verlassen wir San Andres und wenn wir am neuen Ziel angekommen sind, werden wir berichten, ob Plan 5 umzusetzen war oder es zwischenzeitlich einen Plan 6 / 7 / 8 gab 😉

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Vida San Andres :-)

Wir sehen sie täglich von unserem Ankerplatz aus im herrlich türkisem Wasser liegen. Was ist das da eigentlich? Scheint eine Floatingbar zu sein! Mal ist sie gut besucht, mal weniger. Fuer unseren Fotoapparat aber immer zu weit weg und so machen wir uns mit dem Dinghi auf, um das Spektakel näher zu betrachten.

Noch immer zu weit weg…
AH… hier sind sie also alle, Franks geliebte Couchboote, die tägilch an uns vorbei düsen

Das muessen wir uns näher ansehen, legen mit den Dinghis an der Floatingbar an, ruinieren damit den Altersdurchschnitt von 25 😉 und können uns fortan nur noch anschreien

Und weils so schön war 🙂 und der Tänzer auf dem Oberdeck so…*Schmunzel*

Ab 17.00 Uhr wird es ruhiger, die Couchboote fahren ihre feierfreudigen Gäste zurück ins Hotel. Duschen, Abendessen und weiter feiern ist angesagt 😉 . Wir dagegen nehmen noch einen ganz ruhigen und leisen 😉 Sundowner auf der Tifricat und eine Stunde später sieht das türkise Fleckchen dort dann so aus:

Alle weg, selbst die Floatlngbar wird weggeschafft

Ach ja, C o r o n a ??????? Da war doch was, oder? 😉

Hängt groß und fett in der Bar *hahahaha*

Auch wenn es uns zu laut war, wir lieben diese Kolumbianer 🙂

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Round San Andres

Wir wollen mehr sehen von San Andres! Wie sieht z.B. die Westseite aus? Und so leihen wir uns ein… nein, kein Auto, sondern eines der extra fuer San Andres angeschafften Touristen-Transport-Karren 😉

Anderswo heißen die Teile Golfcars, aber ????
ob die auch die Magerausstattung haben? Keine Binker, keine Handbremse, keine Geschwindigkeitsanzeige etc, aber gefahren is es 😉

San Andres ist nur 12 Km lang und da alle mehr sehen wollen als Strand trifft man auf der Umrundungsstraße hauptsächlich „Golfcars“

Besonders spannend ist die Insel nicht, beziehungsweise unterscheidet sie sich nicht groß von anderen karibischen Inseln, was mir mal wieder verdeutlicht, dass wir inzwischen in der Beziehung uebersättigt sind *traurig guck*

Sehr schön und originell auch diese Straße mit Kunst aus Plastikmuell:

Nicht besonders spannend alles? Stimmt schon, aber fuer uns war es ein nette Abwechslung!

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San Andres – Perle der Karibik

Das mit der Perle kommt von Frank, hat er irgendwo gelesen 😉 Ist also unbestätigt und er sucht diese auch noch 🙂

Mit meinem ersten Bericht aus San Andres habe ich mir extra Zeit gelassen und das war gut so! Man stelle sich vor, man kommt (so wie wir) aus dem zwar touristischen, aber verschlafenen Bocas del Toro, wo man ueber die Hauptstraße schlendern kann, ohne groß auf Verkehr achten zu muessen, da eh nur alle 10 Minuten mal ein Auto im Schleichgang vorbei kam. Und dann steht man hier an der Straße und versucht eine Luecke zum Ueberqueren zu finden zwischen Kolonnen von ca. 30 Rollern. Bremsen fuer Fußgänger? Ein No Go! Auf gar keinen Fall. Wenn man viel Glueck hat, umrunden sie einen. Wenn man Pech hat….

Das gleiche Bild am Strand, hier sind es keine Roller, aber dafuer Massen an Menschen

Willkommen in Kolumbien also 🙂 und so sind wir in den ersten Tagen regelrecht erschlagen von der massigen feuchtfröhlichen Lebensfreude hier. Ich schätze mal, so 96 % der Touristen hier sind Kolumbianer (zur Zeit jedenfalls) und Kolumbianer sind ein Völkchen fuer sich. Wir haben sie lieben und schätzen gelernt auf dem kolumbianischen Festland, aber nach 2,5 Jahren panamesischer Steifheit brauchten wir ein paar Tage, um nicht nur staunend daneben zu stehen sondern uns mittreiben zu lassen.

Endlich gefunden, eine ungestylte „Strand-Bar“

Rechts und links an der 2wishes vorbei fahren täglich nicht 3-5 Ausflugsboote, sondern mehr so 30-50 in verschiedenen Größen und äh…. Musik-Lautstärke 😉 . Es gibt ein paar kleinere vorgelagerte Inseln, zu denen die Urlauber morgens hingekarrt und am Nachmittag spätestens gegen 17.30 Uhr zurueck geschafft werden.

Franks geliebte Couchboote 😉

Absehbar aber ist, das mit dem kurzen Stop hier das wird nix. Die Tifricat muss ein paar Reparaturen und Umbauten vornehmen und der Wind stimmt weder richtungsmäßig noch in der richtigen Stärke. Langzeitaufenthalte sind wir ja inzwischen gewöhnt 😉 und so sitzen wir das hier vor dieser reizenden Partyinsel einfach aus und können Gittys Geburtstag daher in Ruhe feiern und darauf anstoßen mit einem fantastischem Hinter- und Untergrund

Es lässt sich wirklich aushalten hier 🙂

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Stop I – San Andres

Fast exakt nach 2,5 Tagen erreichen wir San Andres 🙂 und zwar mit einem Törn, der tatsächlich genauso verlaufen ist wie von uns erwartet und erhofft. FAST ohne Probleme 😉

2 Tage fahren wir unter Motor gen Osten gegen den fast nicht vorhandenen Wind an und kommen daher ganz gut voran. 1 x täglich gelingt es uns sogar, 2-3 Stunden zu segeln , so dass sich der Motor abkühlen kann . Nachdem wir dann Samstag Morgen gegen 6.00 Uhr endich den direkten Kurs Richtung San Andres einschlagen können, klappts auch mit dem Segeln. Um 17.00 Uhr erreichen wir die erste Tonne der betonnten Einfahrtstrecke. Vollbesetzte Turistenboote kreuzen vor und hinter uns . Paragleiter werden genau vor uns für ein Bad im Meer mitten in der Fahrrinne abgesetzt. Wo sind wir bloß gelandet?

17.30 Uhr – wir verlassen die Fahrrinne und versuchen den Ankerplatz ohne Aufzusetzen zu erreichen. Nichts für schwache unausgeschlafene Nerven, sach ich euch. Bei 0,40 m unterm Kiel setzt da schon mal der ein oder andere Herzschlag aus. Ankergrund Seegras! Ich ahne das Schlimmste. Jetzt 3-5 vergebliche Ankerversuche und der Skipper ist reif für die Klapse. Und promt scheitert der erste Versuch! Während wir eine neue Stelle suchen, kommt unser Agent Mr. Watson angebraust, begrüßt uns freundlich und meint, wir sollen uns erst mal ausruhen und könnten morgen Vormittag einklarieren. Sehr nett, aber wir hatten in der Tat nichts anderes vor 😉 . Während dieses Gesprächs stehe ich etwas unentspannt mit der Bedienung fuer die Ankerwinsch am Bug und beobachte den Ankergrund. Und da… ein hellblauer Fleck. Hellblau bedeutet S A N D ohne Seegras. Ich lotse Frank dort hin, brav hält er sich an meine Richtungsanweisungen und 3 Minuten später sitzt unser Anker tief und fest in strahlend weißem Sand. Es ist 17.30 Uhr !!!

17.32 Uhr – Ankerbier 🙂 Rechts und links brausen Touristenboote an uns vorbei und bringen diese von diversen Stränden zurück . Wir beobachten staunend. Soviele Menschen und Boote sind wir seit Jahren nicht mehr gewohnt.

18.00 Uhr – Es wird dunkel

18.30 Uhr – Es ist stockdunkel !

19.30 Uhr – die Tifircat hat es auch geschafft und ankert noch rasch neben der Fahrrinne

Ein paar Stunden nach Abfahrt in Bocas hatten wir uns auf diesem großen vielen Wasser bereits verloren und trotz eines total anderen Kurses hatten wir nur eine Differenz von 2 Stunden zwischen uns.

Nachtrag: FAST ohne Probleme?????? Nun ja, eben nicht ganz. Wieder Ärger mit unserem autopiloten. Diesmal streikte der Steuerungskompass. Plötzlich gefiel mit die Stelle, an der er seit 1 Jahr montiert ist, nicht mehr und verweigerte den Dienst. Natürlich hatten wir gerade die Segel draußen, als die 2wishes anfing, unfreiwillig Kreise zu drehen. Das macht echt Spaß! Aber inzwischen sind wir abgebrühter. Eine Stunde lang steuer ich das Schiff von Hand (ja, so was geht tatsächlich auch *grummel*) während Frank dem Steuercomputer einen neuen Platz zu weist. Dieser ist damit einverstanden und wir können das Steuern wieder dem Autopiloten überlassen. Also quasi kaum besondere Vorkommnisse 🙂

Und jetzt sind wir gespannt auf San Andres….

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Und plötzlich muss alles schnell gehen

Abfahrt sollte Mitte November sein, also nachdem der letzte Hurrikan 2020 durchgezogen war. So schauen wir seit Anfang November täglich nach dem Wetter bzw. Wind und stellen erstaunt fest: Da draußen tut sich was! Wo in den letzten Wochen Flaute herrschte, tobt plötzlich der Wind. Gut, man braucht Wind zum Segeln, aber dann bitte nicht zuviel und vor allen Dingen nicht von vorn. Die 20-30 Kn0ten direkt auf die Nase der letzten 14 Tage können wir nicht gebrauchen , wir brauchen 2-3 Tage ruhiges Wetter, damit wir die Strecke nach San Andres unter Motor schaffen können.

Sonntag Nachmittag dann gehen die Nachrichten zwischen der Tifricat und der 2wishes hin un her. Ab Donnerstag gibt es ein Niedrigwind-Wetterloch. Montag nochmal gecheckt und anschließend ist klar, wenn nicht Donnerstag, dann wer weiß wann. Und so sind wir plötzlich total im Stress. Das Unterwasserschiff muss noch gereinigt und die letzten Vorräte an Bord geschafft werden, die Wäsche muss zur Laundry, Dinghi-Sprit muss geholt werden und der hintere Wassertank mittels Kanister gefuellt werden. Eine neue große preiswerte Panama-Gasflasche muss her und fuer ein Abschiedessen in der italienischen Trattoria Pane e Vino muss auch Zeit gefunden werden.

Da Mittwoch mal wieder einer der zahlreichen November-Feiertage hier ist, mußten wir heute schon ausklarieren und behaupten, frueh am nächsten Tag das Land zu verlassen. Zeitaufwand 2 Stunden – man hat ja sonst nix zu tun 😉 . Gleich wird noch frisches Gemuese an Bord geschafft , die Wäsche aus der Laundry geholt und dann gehts bereits zum Abschiedsessen, denn morgen verstecken wir uns noch fuer eine Nacht in der Star Fish Bay, denn wettermäßig können wir erst Donnerstag raus. Nun denn, wehe es kontrolliert uns jemand nach 2 1/2 Jahren.

Nächste Nachricht dann also in Kurzform aus San Andres oder auch erst in 10-14 Tagen aus Mexiko.

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Ein neues Ziel ! Hurra!

Aber wie hin kommen…. Klar, natürlich mit unserem Schiff, dafuer haben wir es ja. Nur ist es eben ein Segelboot mit begrenztem Tankvolumen, so dass man nicht dauerhaft ein Motorboot daraus machen kann. Fürs Segeln aber braucht man Wind, aber Bocas del Toro liegt im letzten Loch und Wind gibt es hier nicht!

Und so schmieden wir gemeinsam mit der österreichischen Tifricat Pläne über Pläne. Wir wollen hoch nach Mexiko, Fritz und Gitti zu den Bay Islands vor Honduras. Somit haben wir fast die Hälfte der Strecke die gleiche Route vor uns.

Plan 1: Unter Motor 260 Seemeilen, sprich 2,5 Tage nach Providencia, dort auftanken und danach unter Segel weiter, weil von da aus der Winkel stimmt. Aber Providencia ist wegen der Hurrikanschäden vom letzten Jahr wohl noch geschlossen. San Andres (die erste kolumbiansche Insel auf der Strecke) nach 185 Seemeilen wäre eine weitere Option.

Plan 2 der Tifricat: 160 Seemeilen zurück Richtung Sueden-Ost nach Linton Bay (unter Motor wahrscheinlich, alldieweil auch in die Richtung zur Zeit kein Segeln möglich ist), da dann auftanken und auf Wind aus der besseren Richtung warten , um dann von dort quasi die 160 + 260 Seemeilen Richtung Providencia mit dem besseren Winkel segeln zu können.

P L A N 2

Dieser Plan wird erst vom Skipper skeptisch abgenickt und dann doch nach ein paar Tagen von beiden Crews wieder verworfen. Franks Einwand, warum er denn erst 160 Seemeilen unter Motor zurück fahren soll, wenn er doch auch in 185 Seemeilen San Andres zum Auftanken unter Motor erreichen könnte, fällt auf fruchtbaren Boden. Plan 3 also ! Manches muss eben erst mal reifen und dauert länger 🙂

Und so haben wir also mit dem Agenten von San Andres bereits Kontakt aufgenommen, denn in Kolumbien kann man nur mittels Agent einklarieren. Das wird ein teures Tanken, 43 Dollar Touristensteuer pro Person plus 80 Dollar fuer den Agenten. Was macht man nicht alles, wenn man keinen Umweg fahren will 😉 und vielleicht ist diese kolumbianische Partyinsel ja doch ganz nett.

Wie gesagt, sie ist nicht unser Hauptziel, sondern wird nur zum Tanken und fuer einen kleinen Break angefahren.

Einen weiteren Break wird es dann kurz hinter Providencia geben. Dort soll es laut Fritz ein wunderschönes Riff mitten im Meer geben, hinter dem man den ein oder anderen Tag bzw. Nacht zum Ausruhen verbringen kann.

Nächster Stop dann Islas Santanilla oder auch Swan Island genannt. Eine Mini-Sand-Haufen mitten im Meer, ca. 400 Seemeilen (also 4 Tage und 4 Nächte) von Providencia entfernt.

SO…. BIS HIER HIN ALLES VERSTANDEN 😉

Wenn alles gut geht, werden wir bis hier hin gemeinsam mit der Tifricat zusammen bleiben, um uns dann erstmal fuer ein paar Monate zu trennen. Die Tifricat hat von da aus nur noch ca. 150 Seemeilen bis Roatan (Bay Island Honduras) , wir aber haben von dort aus noch mal 280 Seemeilen (ca 3 Tage) vor uns bis zu unserem Endziel Isla Mujeres in Mexiko.

Abfahrt ist in ca. 2 Wochen! Mmmhhmmmm – also bleibt noch viel Zeit, um Pläne umzuwerfen 😉

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Früher durfte ich immer nur 3 Tage bleiben

Ein typischer Ausspruch meines Skippers, obwohl… die 3 Tage sind ein bißchen untertrieben, es waren auch schon mal 7 oder so Tage 😉 Jedenfalls bekam ich diesen Spruch zu hören, als ich kürzlich von meiner Angst erzählte.

So habe ich letztens mal selber in meinem eigenen Blog gestöbert! Donnerwetter, war wir früher umtriebig. Ständig andere Inseln, andere Länder, andere Ankerbuchten. Und nun hängen wir schon 2 1/2 Jahre in Panama fest und ich schiebe Panik, diese so vertraute Gegend zu verlassen. Allein das Ein- und Ausklarieren mit anderen Bestimmungen… wie, wo ueberhaupt usw. , wo wird ein Dinghisteg sein, wo die nächste Laundry, wie komme ich an dieses und jenes. Lächerliche Kleinigkeiten, ich weiß!

Abenteuerlust, Reiselust…. abgelöst von Unbehagen! Wie furchtbar! Corona-Langzeit-Folge?

Es nützt nichts! Hierbleiben möchte ich aber auch nicht! Genug ist genug, so schnappe ich mir meinen neuen Loneley Planet Reiseführer und therapiere mich selber 😉

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R134a – Ein Hurra an den Skipper !!!!!

R134a ist Kältemittel, mit dem man z.B. Klimaanlagen auffuellt oder auch Kuehlschränke. Eine Klimaanlage haben wir nicht, allerdings einen Kuehlschrank. Kaum etwas ist wichtiger an Bord, denn warmes Bier geht gar nicht 👿

Nun hat unser Kuehlschrank oder auch der Kuehlkompressor irgendwo ein winzig kleines Löchlein und verliert sein Kältemittel alle 6-8 Monate. Wenn sich an der Kuehlplatte im Kuehlschrank Eis bildet, dann wissen wir inzwischen… obacht… wir sollten so langsam mal nach einem Kuehlmittel-Auffueller-Fachangestellten Ausschau halten 😉 . In der Linton Bay hat Frank mal einen auf dem Parkplatz aufgegriffen, bloß weil der die richtige Flasche bzw. passende Fuellarmatur in der Hand hatte. Verständigung mit Händen und Fueßen, aber anschließend hatten wir wieder kaltes Bier und gekuehlten Käse 🙂 .

Dabei hatten wir uns bereits in Kolumbien mit den entsprechenden Schläuchen und Manometern sowie R134a ausgestattet fuer die Aktion „Selbst ist der Mann“, aber leider eben ohne Plan, wie zu tun. Anleitungen im Internet sind auch nicht sehr präzise und nuetzlich und so lag die Fuellarmatur samt Kuehlmittel seit Jahren gut verstaut und ungenutzt in den Tiefen unsere Backskisten. (ist ja auch kein Problem, solange man Leute auf Parkplätzen abgreifen kann 😉 , aber was machen, wenn kein Parkplatz in der Nähe ist hä ? ) Vor 6 Wochen jedoch war es soweit, gut erholt vom Deutschlandurlaub kramte Frank alles hervor , schloß div. Schläuche an und es klappte. Kuehlmittel strömte tatsächlich in den Kompressor und weils so schön war und das Fläschchen soooo klein, haben wir kurzerhand alles reingedonnert. Blöd nur, das der Kuehlschrank nun gar nicht mehr kuehlte. 😥 Wir rufen unsere Allzweckwaffe Martin zu Hilfe! Diagnose: Zuviel Kuehlmittel, zu hoher Druck. Und er läßt ueber Stunden all unser schöne Gas wieder ab 🙁 bis auf 5-10 bar.

Der Kuehlschrank kuehlt wieder, bildet aber sofort Eis. Gut, auch ein Martin weiß nicht alles, z.B. dass unser Kuehlschrank 15-20 bar braucht (laut Aussage irgendeines vom Parkplatz usw. aufgegriffenen Facharbeiters) aber erstmal reichte es fuer ein paar Wochen. Aber gestern war es dann wieder soweit.

Lange Rede, kurzer Sinn – genug zugeschaut, genug gelernt…. das muessen wir doch selber hinbekommen. Nun ich bin gut darin, zu zuschauen und (beruhigende) Kommentare abzugeben, Frank ist mehr so der vor sich hin fluchende Praktiker 😛 Jedenfalls, die Schläuche saßen richtig, zuerst entlueften und dann g a n z langsam und immer g a n z wenig Gas step by step einfuellen. 18 bar ! Und siehe da! Das Bier ist wieder kalt und fuer ein paar Monate ist es zumindest an der Front wieder ruhig.

Well done, Skipper !!!!

Wieder ein Lernprozess erfolgreich beendet 🙂

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Kurzurlaub in der Star Fish Bay

Ja, ja…. ich seh die verdrehten Augen bei einigen von euch 😉 bei dem Wort „Urlaub“

Aber es ist nun mal so, auch wir machen zwischendurch mal Urlaub und dafuer bietet sich die 1 1/2 Stunden entfernte StarfishBay nun mal an. Den ganzen Tag einfach nur dasitzen und fremde meist einheimische Leute am Strand beobachten. Wie oft waren wir jetzt schon hier? 4x, 5x, 6x ???? Ich weiß es nicht mehr und so hätte ich eigentlich einen frueheren Blogeintrag kopieren können. Bestimmt wäre es kaum jemanden aufgefallen 😉

5 Tage lang werden nur Minimalreparaturen ausgefuehrt und ansonsten vertreiben wir uns die Zeit mit Spaziergängen, Bowl spielen und jede Menge Sundownern am Strand mit div. leckeren Cocktails.

Abendstimmung – traumhaft schön

Heute ist Sonntag , wir sind schon seit ein paar Tagen wieder zurueck am Ankerplatz vor Boccas Town und mir fällt gerade auf, dass der Skipper heute noch nicht einmal einen Schraubenzieher oder dergleichen in der Hand gehabt hat 😯 Muss ich das jetzt als Urlaubstag rechnen? Genehmigt war der im Vorfeld so jedenfalls nicht 😉 Na gut, es ist ja Sonntag, da will ich mal nicht so sein…

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