Grenada Yachtclub 7.00 Uhr

Weg ist er, der Don! Wieder Mal hat sich ein Tropical Storm nachts an uns vorbei geschlichen ohne unseren Schlaf zu stören. Mitgenommen hat er allerdings den ganzen Wind, so dass wir heute eine komplette Motorfahrt vor uns haben

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Grenada Yachtclub 18.00 Uhr

18.00 Uhr – die Ruhe vor dem Sturm? Es ist absolut w i n d s t i l l!!!                                       Es regnet nicht mal !!!

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Alle warten auf die Dinge, die da kommen sollen…

Die Bar des Yachtclubs hat um 15.00 Uhr vorsorglich schon mal geschlossen und mal wieder alle Tische und Stühle weg geräumt. Noch ein Bierchen… ist nicht!  Der Supermarkt gegenüber hat seine Fensterfront mit Metalljalousinen verrammelt und davor Sandsäcke gelagert. Sandsäcke? Oh Mann, die hab ich das letzte Mal als Kind beim Campen in Holland gesehen. Die meinen das hier echt ernst, will man meinen!

2 Schiffe weiter liegt eine kanadische Hunter (schönes Schiff), war bisher verlassen und der Eigner traf heute morgen hier ein und wollte eigentlich 10 nette Tage hier verbringen. Don hat auch ihn völlig überrascht und er hat seinen 1. Urlaubstag mit Sturmvorbereitungen verbracht. Warum schreib ich das? Ach ja, er hat uns doch glatt gerade auf Deutsch angesprochen bzw. auf österreichisch (das ist nun mal ein großer Unterschied ;-) ) , jedenfalls lebt er als gebürtiger Österreicher bereits seit 30 Jahren in Kanada. Seid 4 Jahren liegt sein Schiff hier in Grenada und noch N I E hat es einen Tropical Storm gegeben. Dieses Jahr dann eben schon zwei.

Was bitte schön haben wir von der 2wishes eigentlich dieses Jahr verbrochen ?

So warten wir auf den Sturm, der, wenn er kommt, so gegen Mitternacht eintreffen wird. Also ich schlaf dann normaler Weise :-) .

Morgen früh ist er aber durchgezogen und wir verlassen gegen 8.00 Uhr dann endlich Grenada gen Trinidad… h o f f e n t l i c h

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Danke Rebell

Alles wiedermal auf Anfang….

Während ich gestern Nachmittag den letzten Blog hoch geladen habe, hat Frank noch mal das Wetter gecheckt, die neusten Wetterdaten von Wetterwelt heruntergeladen und auf der Seite des National Hurrikan Centers nach verdächtigen Warnungen Ausschau gehalten. Ich hingegen hatte gerade gestern mal diese Seite nicht überprüft und das neue orangefarbene „x“ hat Frank nicht für so wichtig gehalten, um es mir zu zeigen *grummel*.  Nun gut, das die Fahrt ungemütlich und regnerisch werden würde, dass hatten wir ja durch andere Wetterberichte bereits erfahren und so liefen die Auslaufvorbereitungen bedenkenlos weiter.

1 ½ Stunden später baut mein Tablet zufällig mal Verbindung auf zum Wifinetz des Yachtclubs und ich sehe zu meinem Erstaunen auf meinem letzten Blog einen Kommentar der SY Rebell, die vor dem Tropical Storm Don warnt. Ein Sturm? Wie? Was? Wo kommt denn der plötzlich her? Frank berichtet von dem orangen „x“, aus dem aber eigentlich erst mal ein Rotes hätte werden müssen und anschließend eine Depression (die bekomm ich aber bald ;-) ), bevor es  zu einem ordentlichen Sturm mutiert, der auch schon einen Namen bekommt.  Aber Don hat es scheinbar eilig, wir prüfen seinen vermutlichen Verlauf und überlegen, ob wir ihm noch ausweichen können, wenn wir morgen früh starten.  Wie die Erfahrung gezeigt hat, lösen sich manchmal ja solche Stürme einfach in Luft auf oder ändern die Richtung und so verschieben wir die Entscheidung auf heute  Morgen 6.00 Uhr.  Aber auch da ist immer noch nicht ganz klar, wie sein Verlauf sein wird.  Eventuell geht er über Barbados hinweg und wird Grenada streifen, aber nichts Genaues weiß man. Uns Hasenfüßen ist die Sache zu unklar, die Abfahrt wird um 24 Stunden verschoben und wir verschwinden wieder in der Koje.

2017-07-18 12 42 14Wir sind aber nicht die Einzigen, die von Don überrascht wurden. Mit meiner kanadischen Nachbarin habe ich mich gestern noch am frühen Abend vor der Dusche über unsere geplante Abfahrt unterhalten und deren Hilfe beim Ablegen angeboten bekommen. Kaum stecke ich jedoch heute Morgen um 9.00 den Kopf aus dem Schiff, da vergewissert sie sich atmenlos bei mir, dass wir doch hoffentlich nicht auslaufen und bedankt sich dafür vielmals. Thank you, thank you, I was sooo worry!!ÄH…. nun, auch wir danken für die Sorgen, die sich so mach einer um uns gemacht hat.

Danke also, vielen Dank an die Rebellen und Dank auch an Birte (obwohl, liebe Birte, deine Mail von 8.35 Uhr heute Morgen kam ein bißchen spät *lach*, da wären wir fast schon weg gewesen) . Passt ihr mal schön weiter auf uns auf, das beruhigt uns Segeldummies ;-)

Wiedermal soll der Sturm um Mitternacht auf unserer Höhe sein, wir sind gespannt

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Ab nach Trinidad

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge geht es morgen ab nach Trinidad. Nur ungern trennen wir uns von Grenada, aber die Vorfreude auf die Heimat wiegt die Trauer auf. Mit regnerischem Wetter ist leider auch noch zu rechnen, aber wir können nicht warten, denn für Freitag 9.00 Uhr ist bereits der Houl-Out-Termin für die 2wishes vereinbart und man will ja nicht auf dem letzten Drücker ankommen.

Samstag haben wir uns noch einen Urlaubstag gegönnt (nicht lachen oder hämisch grinsen, ja!). Wir sind zum Grand Anse Beach, haben uns dort eine Liege mit Getränkeservice geleast und das ein oder andere wunderschöne Bad im Meer genossen. Der Nachteil des Marinalebens ist nämlich, dass man mal eben nicht  eine Runde ums Boot im klaren, türkisem Wasser schwimmen kann, da nicht vorhanden *grummel*.

 

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Ruhetag! So´n Quatsch…

Ich hab das Klo verstopft!!!!! Es tut mir leid, ich hab´s echt nicht mit Absicht gemacht, sondern habe in geistiger Umnachtung ein Zewa Weg und Wisch in der Toilette entsorgt. Böse Falle! Zewa´s sind klasse, eignen sich an Bord für alles Mögliche, z.B. auch als Serviette und so. Nur ins Pumpklo sollte man sie nicht werfen, die Dinger sind ja quasi wasserdicht, verknubbeln sich zu einem dicken Ball und nix geht mehr!

Frank war so lieb und hat mich nicht mit todbringenden Blicken bedacht, sondern sich ohne murren ans (Tages-)Werk gemacht. Von außen im Abfluß gestochert, von innen ebenso. Sämtliche Leitungen abgeschraubt und gesäubert. Nach 3 Stunden lief noch immer nix ab und das Zewa war noch nicht gefunden. Dann hat Frank auch noch das 2-Wege-Ventil demontiert, auseinander genommen und siehe da, da steckte der Übeltäter. Die Schrauben, mit der der Deckel am 2-Wege-Ventil montiert war, lagen später nach der Säuberung auch noch brav auf dem Tisch. Aber wo war der Deckel? Gesucht, gesucht und nicht gefunden! Und irgendwann war klar, der Deckel muss in dem kleinen mit zwischenzeitlich braunem und dreckigem Wasser gefülltem Eimer gewesen sein , den ich zwischendurch mal über Bord geleert und mit frischem Wasser aufgefüllt hatte.  Wir schenken uns sämtliche Schuldzuweisungen und sind einfach nur noch gefrustet. Gott sei Dank kann Frank aber das WC auch ohne dieses Ventil wieder einsatzbereit machen und am nächsten Tag stellen wir fest, dass wir das gleiche Ventil auch noch in DE beim SVB bestellen können. Ende gut, alles gut – aber 100 Euro ärmer!

Nachsatz: Die Sache mit den Beine hochlegen hat natürlich so auch nicht geklappt ;-), man hat als Langfahrtsegler eben einfach k e i n e  Z e i t ;-)

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Grand Anse

10.30 Uhr hat Frank seinen Arzttermin, also wieder nix mit Beine hochlegen :-) So langsam fühle ich mich echt gestreßt.

Frank wird größenmäßig vermessen, man prüft seinen Blutzucker sowie seinen Blutdruck, Fieber hat er auch keins. Dann muß er auf die Waage und verläßt diese im Schockzustand. Kaum hat er wieder Luft geholt, ist natürlich die Waage kaputt. Ganz klar! ;-)

Diagnose: Dermatitis! Nun gut, was haben wir denn auch erwartet? Mit einem Rezept für Creme, 2 verschiedene Tabletten und einem weiteren Termin machen wir uns auf zu den in der Nähe liegenden Apotheken. Nach der 3. haben wir endlich alles zusammen und könnten das Thema “Beine hochlegen” mal wieder angehen. Aber der endlos lange Strand, an dem wir uns eh grad aufhalten, lockt mit einem Bad im Meer (können wir ja grad schlecht hier in der Marina). Nach einem leckeren Lunch und einem Frozen Mojito geht es dann aber nach Hause ;-) und morgen ist Sonntag!!! RUHETAG!!

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Es reißt nicht ab…

Eigentlich soll ich mich ja schonen… heißt also, nach dem Frühstück Beine hoch und Buch in die Hand :-) . Ich komm nur einfach nicht dazu!

Franks Haut kämpft ja schon seit St. Maarten mit, tja, mit was eigentlich? Mit der Hitze, mit der Sonne, mit dem Salzwasser oder mit wer weiß was! Heute jedoch stand er auf und sah aus wie ein rotgepunkteter Streuselkuchen. An diesen Anblick könnte man sich zur Not gewöhnen, wäre da nicht dieser unglaubliche Juckreiz. Also schnell mal nach einem Dermatologen hier auf Grenada im Netz recherchiert, einen gefunden und auch in etwa seinen Einsatzort. Ab in den Sammelbus und Richtung Grand Anse. In der dortigen Apotheke fragen wir, ob der Arzt bekannt ist und ob man uns sagen kann, wo genau wir ihn finden. Ein kurzes Telefonat der Apothekerin klärt seinen genauen Einsatzort, jedoch auch, dass dieser nur Montags und Mittwochs praktiziert. Klasse, wir haben Freitag! So lange können wir nicht warten und sie beschreibt uns den Weg zu eine anderen Arzt. Nach 10 Minuten bergauf (äh… ich soll mich schonen, ja) erreichen wir die Praxis für Allgemeinmedizin. Inzwischen ist es aber Freitag Mittag 13.00 Uhr und Frau Doktor fast auf dem Weg nach Hause, so dass wir nur noch einen Termin für den folgenden Tag erhalten. Da wir aber gerade in der Nähe eines Baumarktes und zwei noch nicht erkundeten Supermärkten sind, zieht sich die Sache mit dem “Beine hochlegen” noch etwas hin (so etwa bis zur Sundownerzeit *schnauf*).

Es regnet übrigens immer noch

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Calaloo

Calaloo hatte ich ja im Krankenhaus kennen gelernt und Mrs. Felix hatte mir ja die einfache Zubereitung erklärt. Und tatsächlich… im Supermarkt liegt das Zeugs rum, hatte ich bisher glatt übersehen. Es gibt es zu kaufen gebündelt als lange grüne Blätter mit Stiehl oder gleich schon in der richtige Größe vorgehackt. Ich bin faul, daher fiel die Entscheidung natürlich auf vorgehackt :-)

DSC01318In Olivenöl wird gehackter Knoblauch sowie Zwiebeln angedünstet, dann die gehackten Blätter sowie eine kleine gehackte Peperoni zugefügt, kurz angedünstet und mit ganz wenig Wasser aufgefüllt. Gewürzt mit Salz, Pfeffer und Kurkuma. Fertig in 5 Minuten (ganz nach meinem Geschmack) !!! Statt des Blubs im deutschen Spinat kommt am Ende der Kochzeit noch ein Schuß Kokosnussmilch hinzu.

Jetzt noch schnell den für 3 Euro (einfach unglaublich der Preis :-) ) gekauften frischen Tunfisch braten  und voila:  Gebratener Tunfisch an Calaloogemüse, Pak Choi und Knoblauchspagetti

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Seh ich neidische Blicke???

Lecker war´s! Und mein Calaloo hat mir sogar noch besser geschmeckt als das im  Krankenhaus und es wird bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich das zubereite.

Und meine Brotbackerfolge werden auch immer besser :-)DSC01325Gut, sieht immer noch anders aus und schmeckt auch anders als vom deutschen Bäcker, aber ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie man hechelnd davor steht, wenn es frisch aus dem Ofen kommt und man genau weiß, morgen Früh gibt es endlich mal keinen Toast oder anders weißes Pappbrot :-) :-) :-)

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Wir haben nunmal keinen guten Lauf dieses Jahr

Kaum hatte ich im letzten Blog diese Wörter geschrieben “oder es geht mal wieder was kaputt” und anschließend hoch geladen, da höre ich von Frank ein oh,oh,oh…. ich mag keine oh, oh, oh´s von Frank… gefolgt von einem lautstarken “Scheiße”. Das in Kombination, dass er dabei am Geräteträger steht, läßt wirklich nichts Gutes vermuten. Und richtig: An einer der wichtigsten Stellen im Knick ist die Schweißnaht komplett weg und somit der gesamte Träger instabil. Gut, das kann man neu schweißen (lassen), dumm ist nur, dass dort an dieser Stelle sämtliche Kabel für die Solarplatten, den Windgenerator sowie sämtliche Antennen durchgehen. Und wir glauben nicht, dass die die Schweißerei unbeschadet überstehen werden. Heißt also, alle Kabel entfernen und anschließend neu einziehen. Hört sich nicht schlimm an, ist allerdings eine Katastrophe, da es eine Schweinearbeit war bzw. sein wird und unseren Aufenthalt auf Trinidad zwangsweise verlängern wird.

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Regen, Regen, Regen u n d

Unglaublich, was da seit Wochen vom Himmel kommt! Wenn wir nicht schon die letzte Saison hier in der Karibik verbracht hätten, dann würden wir das alles für normal halten. So aber…. Nein, letztes Jahr hat es 1 oder 2 x im Monat geregnet, zur Zeit ist es so, dass es 1 oder 2 x im Monat n i c h t regnet. Bestätigt wurde mir das gerade auch noch von einer einheimischen Krankenschwester, mit der ich ein nettes ausführliches Gespräch führte. Aber ups… was ist mir denn da raus gerutscht?

Nun, ihr habt ja lange keinen neuen Blogeintrag mehr vorgefunden. Was soll ich auch immer schreiben über traumhafte Buchten und Sonnenuntergänge, interessante Regenwaldspaziergänge, glasklares Wasser und die ev. ein oder andere Reparatur am Schiff? Da musste also mal was Neues her und so habe ich dann letzte Woche einen Selbstversuch gestartet. (ALLES FÜR DEN BLOG :-) )

Das hiesige Krankenhaus liegt traumhaft am Hang auf einem Berg mit Blick über die Ankerbucht, die Marina sowie dem Jachthafen. Beim Näherkommen sieht man aber dann doch, dass am Haus der Zahn der Zeit genagt hat. Und so griffen wir auch freudig zu, als man mir ein bezahlbares Privatzimmer anbot. Ganz so mutig war ich dann doch nicht bei der Vorstellung, einige Tage in einem Mehrbettzimmer (ev. mit 4-8 weiteren Patienten) verbringen zu müssen. Eine Entscheidung, die ich nicht bereute, nachdem ich mein Einzelzimmer in Augenschein genommen hatte. Kaputte Fliesen, defekte Deckenplatten und ein verrostetes Eisenbett, das aus dem 1. Weltkrieg hätte stammen können *lach* Nun, Salzwasser lässt nun mal alles rosten und ich hoffte, dass zumindest die Handkurbel zum Verstellen des Kopfteils noch ein paar Tage durch hielt. Die Armlehne vom Besucherstuhl war übrigens mit Verbandsmaterial befestigt worden ;-) . Dafür bekam ich aber einen neuen Duschvorhang und Badematten. Und Meerblick hatte ich auch :-) .

Das alles waren aber nebensächliche Äußerlichkeiten. Jede einzelne der vielen Schwestern, die ich in den folgenden 5 Tagen kennenlernte, war unglaublich freundlich und lieb. Die Privatstation ist immer mit 3 Schwestern besetzt, bei Schichtwechsel kommen alle 6 ins Zimmer, die einen sagen „Hallo“, die anderen verabschieden sich. Anfangs habe ich versucht, mir die einzelnen Namen einzuprägen, konnte mir aber nur die Namen der ersten Schichten merken. Einige der Schwestern konnte ich auch gut verstehe, bei einigen ahnte ich nur, was sie sagten und bei manchen war jedweder Versuch der Verständigung hoffnungslos op des merkwürdigen Dialektes. Aber alle gaben sich viel Mühe, damit ich mich wohl und sicher fühlte.

So hatte ich dann auch reichlich Gelegenheit, mal die echte heimische Küche zu kosten. Gut, das Frühstück war gewohnheitsbedürftig. Unsere Frühstückskultur ist denen hier ja völlig fremd. So gab es außer nach Knoblauch schmeckenden Rühreiern dann auch mal Chicken Wings oder Tunfischsalat zu früher Stunde. Vor den Mahlzeiten kam immer eine nette junge Dame (Mrs. Felix – hab ich mir auch noch merken können ;-) ) , die verkündete, was es gleich zum Essen gab und Spaß daran hatte, mir die einzelnen Zutaten bzw. auch die Zubereitung zu erklären. Z.B. Calaloo, ein einheimisches Gemüse, ähnlich wie Spinat, vielleicht ein bisschen bitterer, aber lecker. Werde ich die Tage mal selber zubereiten. Und so kam ich daher nun auch mal in den Genuss, Saltfish zu testen. Wenn man Saltfish (der getrocknet und vor der Zubereitung wieder gewässert wird) im Supermarkt liegen sieht bzw. auch riecht, da vergeht einem doch die Lust, den mal zu probieren. Mrs. Felix strahlte daher übers ganze Gesicht, als die feststellte, dass ich meinen Saltfischsalat trotz vorher gekräuselter Nase ganz aufgegessen hatte. Sooo schlecht hat er auch wirklich nicht geschmeckt, aber nachkochen werde ich das nicht!!

Seit Samstag bin ich wieder zu Hause, heißt zurück auf dem Schiff. Wir haben hier im Yachtclub einen günstigen Monatsliegepreis bekommen, so dass wir bis zu unserer Abfahrt nach Trinidad weiter am Steg und nicht vor Anker liegen werden. Macht manches einfacher im Moment, aber dieses Reihenhausfeeling und das der Nachbar einem auf den Teller schauen kann…. Frank ist glücklich, dass er mit einem Schritt auf Land ist und ich freu mich eben auf spätere Ankerliegerzeiten. Da ich die nächsten Wochen noch im Schongang leben muss, wird es auch in nächster Zukunft keine spannenden interessanten Blogeinträge geben. Sorry dafür! Außer vielleicht, es kommt mal wieder so ein Tropical Storm um die Ecke,oder es geht mal wieder was kaputt *grummel*

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