5 x Security Dog`s

Die Marina Kima Kalki ist eine äußerst sichere bewachte Anlage, wie aus dem Schild am Eingangstor hervorgeht

dsc00488Gut, dass ich das Schild erst Tage später gesehen hab, sonst hätt ich mich vielleicht doch hiervor gefürchtet:

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:-) :-) :-) :-)

Das sind 2 davon und glaubt mal nicht, das die anderen 3 aktiver sind. Hier kann rum laufen, wer will. Du kannst auch drüber steigen, da rührt sich nix ;-) – echte Security Dog´s nämlich :-)

Dieser Blog wird nun wahrscheinlich für 3 Wochen schweigen. Gesundheitliche Probleme an der Heimatfront machen nicht nur einen erneuten Heimaturlaub nötig, sondern auch eine Planänderung für die nächste Saison. Jamaika, Kuba und Mexiko sind erstmal vertagt und wir werden wohl zurück in die Karibik gehen. Hat auch was! Dort kennen wir uns nun aus und können die ein oder andere Insel in Ruhe und für längere Zeit geniessen.

 

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3 days rent a car

3 Tage Auto hieß in unserem Fall 2 Tage Stress, 1 Tag Vergnügen

Den ersten Tag haben wir damit zugebracht, von Pontius nach Pilatus zu fahren, um irgendwo unsere leere Gasflasche aufgefüllt zu bekommen. Ich hatte ja in diversen Foren und Blogs vorher bereits gelesen, dass dies auf Curacao gar nicht möglich ist. Aber der Skipper glaubte es erst am Ende des Tages ;-) Wir haben also immer noch eine leere Gasflasche und müssen jetzt sparsam mit der noch vorhandenen halb Vollen umgehen.

Auch den dritten Tag sind wir von einer Stelle zur Anderen gefahren auf der Suche nach einem Urologen. Frank muss auf anraten seines Arztes in Deutschland im Oktober einen Blutwert bestimmen lassen – Curacao schien uns da ein Option für zu sein. Puh… der 1. Arzt war relativ schnell gefunden, aber das übervolle Wartezimmer ließ uns schon stutzen. Nach einer halben Stunde Wartezeit vor der Anmeldung erhielten wir den erst möglichen Termin: Mitte November! Klasse, erstens wollten wir da schon weg sein und zweites läuft unser Visum um den 20. rum aus. Man schickt uns ins Krankenhaus, dort sollen wir fragen, ob die es auch machen. Lange Rede, kurzer Sinn. Unser Englisch ist nicht gut genug und deren auch nicht. Als wir irgendwann im Wartebereich vor dem “Emergency Room” mit richtig Kranken sassen, haben wir abgebrochen. Auch kam mir der ganze Bereich dieses Krankenhauses mit auch wieder übervollem Wartebereich vor wie in der gleichnamigen Krankenhausserie. Wir suchen den 2. Urologen der Insel und stellen mit Hilfe von freundlichen Inselbewohnern fest, dass die Interneteintragungen nicht mehr akutell sind und es diese Praxis nicht mehr gibt. Kein Wunder also, das der einzigste Urologe dieser Insel erst wieder in 2 Monaten Termine für Privatpatienten hat. Wir laden das Auto noch voll mit Wasser, fahren zurück aufs Schiff und genießen völlig erschöpft unseren Sundowner, während Pedro noch Matschepampe verschmiert ;-) – schließlich war es heute ausnahmsweise mal trocken.

Aber kommen wir doch mal zum schönen Autoleihtag :-) – Laut Pedro, unseren Bootsnachbarn sowie dem Wetterbericht sollte es bis Dienstag nicht mehr regnen. Leider hat das Wetter weder den Bericht noch unsere Nachbarn gehört. Wir wollen die Strände Curacaos abfahren und Curacao steht nach 45 Minuten heftigem Dauerregen regelrecht unter Wasser. Auf manchen Straßen kommt man nur langsam voran, weil sich auch die voraus fahrenden Autos durch kleine Seen tasten müssen

dsc00489Rechts und links an den Straßen kämpft Gestrüpp ums überleben und ist froh über jeden Tropfen, aber hätte die zu früh eingesetzte Regenzeit nicht eine Woche später anfangen können. Ab Mittags trocknet jedoch alles wieder ab und wir geniesen den ein oder anderen schönen Strand

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Playa St. Cruz – einer der Buchten, vor dem Segler für 3 Tage mit Genehmigung ankern dürfen

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Der große “Knip” – der am meisten fotografierte Strand Curacaos

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Zurück geht es über Westpunt, wo besonders Mutige sich im Klippenspringen üben

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Zuletzt noch eine besonders nette Heckenanpflanzung, hier wird bestimmt kein Stacheldraht mehr benötigt ;-)

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Willemstad mit Pietermaai District und Netto Bar

Nachdem am Donnerstag ja wegen Regen erstmal die Arbeiten an Deck vormittags stillstanden, hatten wir die Hoffnung, dass zumindest die unter anderem bestreikten Energiewerke uns Mittags wieder mit Strom versorgen. War leider nix! Erst um 20.00 Uhr gingen auf der kompletten Insel die Lampen wieder an. So passierte an Deck auch nachmittags nix und wir fuhren mit dem Dinghi quer über die Spanish-Water-Bucht, um gegenüber zu schnorcheln.  Anschließend beobachteten wir das Treiben der Einheimischen am Public Strand. Na, da hatten aber eine Menge Leute den wegen des Großstreiks zusätzlichen freien Tag sinnvoll genutzt :-)

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Alle Wettervorhersagen verkündeten für die nächsten Tage: k e i n  R e g e n!!!! Und so freuten wir uns, dass es Freitag morgen endlich weiter gehen soll.

7.45 Uhr – gerade möchte ich mich erheben und das anstrengende Tagwerk beginnen, da spüre ich, wie meine Beine nass werden. Nein, nein, nein – das sind bestimmt nur ein paar Tropfen, hoffe ich. Die Hoffnung stirbt 30 Sekunden später – es klatsch nur so von oben für genau 3,5 Minuten, genug, um das Deck komplett unter Wasser zu setzten.  Schnell schreibe ich eine Mail an Pedro, damit er sich gar nicht erst auf den Weg macht, denn der Schauer ist bestimmt nur örtlich. Er antwortet postwendend, dass er bereits unterwegs zu uns war aber wieder kehrt gemacht hat. Und da er Nachmittags einen Arzttermin hat, würde er heute nicht mehr kommen, sondern statt dessen morgen am Samstag einen neuen Versuch starten.

Wir sind frustriert! Was machen wir denn jetzt bloß mit dem langen freien Tag?  Kurzentschlossen fahren wir nach Willemstad, einfach nur mal so zum Bummeln. Bisher waren wir immer nur dort, um Dinge wie Zoll und Immigration zu erledigen. Oder Werften und Handwerker zu suchen. Oder um alle Geldautomaten zu prüfen, ob einer davon US-Dollar ausspuckt zusätzlich zum caribischen Gulden, denn Pedro müssen wir in bar in Dollar bezahlen. Damit hatten wir nämlich die letzten Male zugebracht.

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Kurze leckere Eiskaffee-Erholungspause

 

Zuerst möchte ich in den zum Teil neu und frisch renovierten Pietermaai-Distrikt, ein altes Kolonialviertel. Der Skipper murrt anfangs, er hätte keine Laufschuhe an, aber kurze Zeit später ist auch er begeistert. Neben völlig baufälligen Ruinen stehen nett und wunderschön hergerichtete Häuser in verschiedenen Farben, pastell bis kräftig.

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Die meisten der bisher renovierten Häuser sind zu Hotels oder Restaurant geworden, für Privathäuser ist die Renovierung bestimmt zu kostenintensiv. Bei manchen Bauruinen kann man sich eine Wiederherstellung überhaupt nicht mehr vorstellen.

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Hier haben wir uns noch über die Säulen gewundert…..

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aber wenn man sie renoviert sieht, versteht man deren Sinn ;-)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Auch finden wir hier äußerst witzige und angesagte Kneipen, zu schade, dass wir uns immer nur tagsüber hier aufhalten.

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Eine der angesgtesten Bars Curacaos, das “Mundo Bizzaro” – ganz toller Einrichtungsstil

dsc00435Weiter geht rüber in den Stadtteil Otrobanda – dazu muss man über die Queen Emma Bridge, eine Pontoonbrücke über die St. Anna Bay. Diesmal jedoch macht die Brücke gerade Platz für ein winzig kleines Boot und so nutzen wir das kostenlose Fährschiff.

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Curacao ist so stolz auf seine schöne Vorzeigepromenade, sie ist sogar….

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…auf jedem Nummernschild zu sehen :-)

Während der Stadtteil Punda sehr edel touristisch ist mit diversen teuren Läden findet man auf der anderen Seite eine Geschäftsstraße mit Billigläden, die alle, wirklich alle ds gleiche Sortiment führen. Koffer, Reisetaschen und Billigklamotten.

Das einzig wirklich schöne hier ist die alte “Netto Bar” – die älteste Bar Curacaos. Geöffnet 1954 und bis zum 87. Lebensjahr stand der Besitzer Ernesto I. Koster noch selber hinter der Theke. dsc00472 dsc00474

Die Spezialität ist Ròm Bèrdè (Papiamento for Green Rum), den kann Frank natürlich nicht ungetestet lassen. Was soll ich sagen… er freut sich schon auf den nächsten Besuch dieser Bar :-)  – Nach 2 Testdurchläufen stoppe ich ihn und zurück geht es mit Bus und Dinghi zur 2wishes. Unterwegs schleppen wir noch ein liegengebliebenes Dinghi ab, wie wissen schließlich, wie schwer paddeln ist.

Und wen sehen wir, als wir uns unserem Schiff nähern?  Einen äußerst fleißigen Pedro, dem das schöne Wetter keine Ruhe gelassen hat. Er ist fleißig am Werk und spritzt neue schwarze Matschepampe in die Teakfugen. Wie gut, dass er inzwischen einen Schlüssel hat und selbstständig und unbeaufsichtig arbeiten kann :-)

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Jetzt ist es passiert

Lasagneblätter haben den Nachteil, dass sie meist nicht in Folie eingeschweißt sind, sondern nur im Pappkarton verkauft werden. Unser letztes Paket war aus einem normalen Supermarkt auf Bonaire, also unbedenklich, sollte man meinen.

Und gestern sollte es nun lecker Lasagne geben, gleich für 2 Tage. Ein großer Topf mit Gehacktessoße und Gemüse war fertig gekocht, als ich die ersten Nudelblätter zwecks Schichten aus der Packung nahm.  Brrrrrr!!!! Was ist das …? Es krabbelt!!!! Und nicht nur das, auf den Nudeln waren merkwürdige Ablagerungen und eingepupptes Viechzeug.  Das mußte ja mal passieren, aber keineswegs habe ich hier auf Bonaire oder Curacao mit seinen schönen sauberen Supermärkten damit gerechnet. Wegen Herpesgefahr wird die Packung schnellstens außerhalb des Bootes entsorgt und die anderen offenen Nudelsorten auf Gekrabbel untersucht. Aber die sehen gut aus, waren scheinbar nur auf Lasagne spezialisiert.

Zum nächsten Supermarkt ist man mit Bus und zu Fuß ca. eine ¾ Stunde unterwegs und so gibt es keine Lasagne, sondern Nudelauflauf mit Spirellis. Die müssen jedoch vorab gekocht werden und Mist… da schwimmen schwarze Punkte im Wasser. Der Skipper meint, an solche Gegebenheiten müssen wir uns eben gewöhnen und so verbrachte ich die Kochzeit damit, sämtliche (hoffe ich doch ;-) ) schwarze Punkte aus dem Wasser zu fischen.

Resultat: Ich brauche mehr Tupperdosen, in denen ich offene Nudelsorten demnächst einschließen kann!

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Ausgebremst

Pedro ist zuverlässig, pünktlich, fleißig und arbeitet ordentlich. Aber wir werden ständig ausgebremst. Seit Dienstag regnet es immer mal wieder, mal nur 1 x am Tag, mal 2x – immer nur kurz,  dann aber heftig. Unser Deck können wir nicht abdecken und nach einem 5-Minuten-Schauer braucht das Teak einen halben Tag, um wieder abzutrocknen. Heute Nacht um 2.00 hatten wir ein heftiges Gewitter, nun gut, dachten wir, bis morgen früh hat das Deck ja nun Zeit, wieder zu trocknen. Pustekuchen!  Pünktlich um 7.30 Uhr regnete es genau für 2,5 Minuten – damit hatten sich die Arbeiten vormittags erledigt.

Dann ist heute auch noch “Troubleday” auf Curacao – alles, wirklich alles, wird bestreikt. Auch die Energiegesellschaft – somit haben wir keinen Strom und der wird für die heutigen Arbeiten benötigt (falls das Deck heute Mittag trocken sein sollte). Wir sind gestern schon gewarnt worden, als “Weiße” heute nicht raus zu gehen und zu Hause zu bleiben, da der dunkle Teil der Bevölkerung heute auf die Straße geht und demonstriert oder Schlimmers plant.

So hängen wir also hier fest und können euch nicht mit netten Erlebnissen und schönen Strandfotos erfreuen. Das ich gestern mal wieder einen halben Tag eingekocht, sämtliche Töpfe vom Rost befreit und diverse Klamotten per Hand gewaschen habe, dürfte euch ja wahrscheinlich nicht besonders interessiert. Ich jedoch genieße gerade den Vorteil des Marinalebens – endlos Wasser und auch Strom, so dass wir durch das Induktionskochfeld jede Menge Gas sparen.

Ab Samstag haben wir für 3 Tage ein Auto, mit dem wir ein wenig die Insel kennen lernen und auch versuchen wollen, einiges zu organisieren und zu erledigen, wie z.B. Gasflasche füllen lassen.

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Hausboote auf Spanish Water

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In der oberen Etage ist das Schlafzimmer

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Hausboot mit Terrasse und eigenem zusätzlichen Bootsanlegeplatz – super!

 

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Kaffeeklatsch

Sonntag Nachtmittags in Curacao – Kaffeeklatsch mit Käsekuchen und der Crew              der SY Tika.

Jeden Morgen um 8.30 Uhr fährt vom Fischereihafen ein Shuttlebus zum Supermarkt, hier treffen wir Rolf und Claude (auf deutsch Claudia – wiedermal was dazu gelernt). Claude ist Schweizerin aus dem französischen Teil und spricht somit 2 Sprachen fließend – beneidenswert. Wir kommen ins Gespräch und erfahren, dass die beiden demnächst eine 6wöchige Südamerika-Landreise machen werden und Mexiko mit dem Bus bereist haben. Letzteres läßt mich aufhorchen, ich will mehr darüber wissen und eh ich mich selber versehe, habe ich die beiden spontan zum Sonntagskaffee eingeladen. Ach her je…. wie war das noch mal mit meinen Backkünsten und dem Gasbackofen? Die passten irgendwie nicht zusammen, nicht wahr! Aber ich hatte Glück! Claude backt überhaupt n i e und somit waren beide begeistert über einen selbstgebackenen Käsekuchen, auch wenn dieser wie immer schwarz angehaucht war ;-) .

11 Jahre sind die beiden jetzt schon unterwegs. Überall blieb man ein paar Monate und nicht nur Tage oder Wochen wie wir. Step bei Step ließ man sich planlos treiben, die Karibik war nie vorgesehen und jetzt ist man schon 5 Jahre hier in der Gegend. Und so sind wir quasi überschüttet worden mit Informationen über Länder, die noch auf unserer Planliste stehen, wie Kuba, Caymann Island, Guatemala und Mexiko. Während das Schiff in der Hurrikansaison sicher im Rio Dulce in einer Marina geparkt wird, einfach in den Bus setzten und Mexiko und Guatemala im Backpackerstil wochenlang von Stadt zu Stadt bereisen – easy, preiswert und sehenswert. So mag ich das und ich hoffe, der Skipper auch, wenn es mal soweit ist.

Wir werden mittels Stick noch mit ganz viel Kartenmaterial und der PDF-Version des Cruisingguides von Freya Rauscher versorgt, vielen Dank dafür und vor allen Dingen auch für einen schönen Sonntagnachmittag voll mit Informationen.

 

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The work starts

Europäisch und nicht karibisch pünktlich erschien heute Vormittag wie angekündigt Pedro und veranstaltete den ganzen Tag über eine Sauerei auf Deck :-)

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Frank nutzte die Gelegenheit und versaute zusätzlich noch das Schiffsinnere. Kaum zu glauben, was ein Mann aus einem Salon machen kann, bloß um ein paar neue Außenlautsprecher einzubauen ;-)

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Ankunft in der Kima Kalki Marina

Curacao steht unter keinem entspannten Stern, bisher können wir diese Insel nicht locker genießen und somit über schöne Ausflüge etc. berichten. Dafür haben wir die letzte Woche mit Organisation und warten auf Termine verbracht. Nachdem Pedro uns dann als Anfangstermin Mittwoch/Donnerstag avisiert hatte, wollten wir den Liegeplatz in der Marina klar machen. Hierzu sollten wir 2 Tage vorher Bescheid geben, damit man Gelegenheit hat, 2 störenden Schiffe so  um zu legen, dass wir noch dahinter passen.  Nun ist die kleine preiswerte Kima Kalki Marina keine Touristenmarina, sondern mehr ein Abstellplatz für einheimische Fischer- und Motorboote, Charterschiffe und ein paar übrig gebliebene Langzeitlieger. Der Sanitärraum besteht aus einer Baracke, aber nett gemacht.

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Auf der einen Seite eine Toilette, auf der anderen Seite die primitive Ausführung einer Dusche. Und diesmal wirklich „Unisex“ ;-) . Aber das wussten wir alles vorher und stört auch nicht. Blöd ist nur, dass der Manager sowie auch Jupp, sein holländischer Freund, tagsüber nicht hier, sondern mit Chartergästen unterwegs sind. Mal bekommt man die Aussage, ab 18.00 Uhr wäre immer einer da, mal heißt es ab 19.00 Uhr.  So sind wir Montag um 18.00 Uhr  mit dem Dinghi da, aber keiner  läßt sich sehen. Um 19.15 Uhr fahren wir gefrustet im Dunkeln zurück zum Schiff. Dienstagmorgen 10.00 Uhr – neuer Versuch – aber keiner da. Dafür treffen wir Jupp um 16.30 Uhr an. Jupp spricht auch etwas Deutsch, was die Sache für uns vereinfacht. Er telefoniert mit seinem Managerfreund und wir bekommen das Okay, morgen, also Mittwochabend 18.00 Uhr können wir rein kommen. Wir sind erleichtert, weil wieder einen Schritt weiter, aber … noch liegen wir nicht fest.

Ich bin misstrauisch! Wenn die mit ihren Charterjobs so beschäftigt sind, ob die es dann wirklich schaffen, den Platz für uns frei zu machen?  Die Marina liegt in einer kleinen Bucht, die Zufahrt ist nicht sehr tief und viele Schiffe liegen hier als Dauerankerlieger im Weg – sprich, viel Platz zum rangieren ist hier für den Skipper nicht.  So bemühen wir um 17.30 doch schnell  noch mal das Dinghi und überprüfen den für uns vorgesehenen Liegeplatz – und was sach ich… nix war mit „Platz gemacht“ für die 2wishes. Frank ist sauer, mir ist übel und in 1 ½ Stunden ist es dunkel.  Da kommt Jupp mit seinen Chartergästen zurück, sein Boot bekommt noch eine Frischwasserdusche, die Gäste werden nett verabschiedet, er telefoniert noch mal kurz mit seinem Managerfreund und zusammen fangen wir irgendwann an, die 2 störenden Schiffe zu verlegen. Wir rasen (hahaha… mit einem 5PS-Motor ;-) ) mit dem Dinghi zurück und gehen Anker auf. 18.45 Uhr : es ist bereits sehr dämmerig, aber wir liegen erleichtert und verschwitzt fest vertäut.  War klar, unser Heck hängt außerhalb der Marina, aber egal – Pedro kann kommen!

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Dies und das

Pedro erschien tatsächlich gestern pünktlich am Dinghisteg und wie von ihm versprochen, lag uns heute schon das Angebot per Mail vor. Da es weit unter der Hälfte von dem Angebot aus Trinidad lag, haben wir gleich den Auftrag erteilt und warten jetzt nur noch auf einen Anfangstermin. Auch den Liegeplatz in der kleinen Kima Kalki Marina haben wir ausgemacht, damit diese Arbeiten bezüglich endlos “Strom” in Ruhe ausgeführt werden können. Da die Marina die preiswerteste hier vor Ort ist, ist sie entsprechend voll. Für uns jedoch werden extra ein paar Schiffe versenkt ;-)  , nein Quatsch natürlich, ich meinte verschoben/verlegt, um uns einen 3/4 Platz am Steg zu ermöglichen.

Somit ist uns schon mal 1 große Last von den Schultern gerutscht. Zur Feier des Tages sind wir dann mit dem Bus zur Laundry gefahren (hier rund um Spanish Water gibt es nix außer 3-4 Restaurants) und haben am Straßenrestaurant Kibbeling mit Pommes gegessen – echt lecker! Schließlich sind wir in Holland,  eine Frikandelbude haben wir allerdings noch nicht gesichtet.

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Auf der Suche nach dem passenden Handwerker lecker in der Alten Markthalle gegessen

Wahrscheinlich haben wir es schon mal erwähnt, die Verfugung unseres Lauf-Teakdecks löst sich auf und die schwarze Matsche verteilt sich übers ganze Boot. Das sieht nicht nur scheußlich aus, sondern ist auch sehr schwer wieder sauber zu machen. Das Angebot, dass wir diesbezüglich in Trinidad erhalten hatten, fanden wir absolut zu hoch und nun hoffen wir hier auf ein günstigeres Angebot.

Laut Internet gibt es in der Curacao Marina/Werft in Willemstad eine Holz ver- und bearbeitende Firma, da wollen wir heute nachfragen. Eine Busverbindung dorthin können wir nicht finden, also fahren wir erstmal bis fast zum Busbahnhof und versuchen, uns zu  Fuß durch zu schlagen. Das GPS-Pünktchen auf Googlemap in meinem Handy macht die Suche nach den richtigen Straßen deutlich leichter, denn Straßenschilder sind auch hier Mangelware.

Auf dem Gelände der Werft finden wir Pedro, der Niederländisch, Spanisch und ein super klares Englisch spricht. So klappt die Verständigung schon mal hervorragend. Pedro kommt gleich kompetent und hilfsbereit rüber und macht uns vorab eine Preisangabe pro Quadratmeter, die uns akzeptabel erscheint.  Und er würde auch in Spanish Water vor Anker arbeiten können oder dort in eine der Marinas kommen, so dass wir das Schiff nicht extra nach Willemstad verlegen müßten. Damit hätten wir nie gerechnet.  Für den nächsten Morgen bietet er uns gleich einen Besichtungstermin in “Spanish Water” an, wir müßten ihn nur mit dem Dinghi vom Fischereisteg abholen. Das kriegen wir hin ;-) .

Zurück in Punda suchen wir  “The Old Market”, wo Hausfrauen in riesengroßen Töpfen lecker Essen gekocht haben und dies dort für eine kleine Mark verkaufen.

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Die umfangreiche Dienstag-Speisekarte

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Die Speisekarte ist fast verständlich, Preise fehlen jedoch. Wahrscheinlich, weil der Tourist natürlich mehr zahlen wird als der Einheimische hier, aber okay… Frank wählt das Chickensteaw und ich entscheide mich fürs Beefsteak, da ich leider nicht erkannt habe, dass es sich bei “Goatmeat” um Ziegenfleisch handelte. Nun, ein Grund mehr, dort nochmal essen zu gehen. (Frage an unsere englische Familie: Was bitte schön ist denn “Oaks Steel” und “Okrasoup” ???? )

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Beef, Reis mit roten Bohnen und Kochbahnen – lecker war´s

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Und hier die Hausfrauen ;-) hinter den riesigen Töppen

Wir zahlen ingesamt 16 Euro, sind satt, zufrieden und hatten SPAß :-)

 

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