Starfish Bay in Wort und Bild

Unsere Sicht vom Ankerplatz auf den Strand

Seit über einer Woche liegen wir bereits hier in der Starfish-Bay vor Anker und beobachten das Strandtreiben der ???? nun, zum größten Teil sind es Einwohner. Touristen sind hier noch lange nicht zu erwarten. So sind die meisten Tage auch recht ruhig , an Wochenenden und Feiertagen tobt jedoch der Bär. Da können sich schon mal so 30-40 Personen am Strand aufhalten 🙂

Und dann hat auch das Bananaboot 3-4 was zu tun

5 von den 30-40 sind Baywatch-People (ganz wichtig hier, man sieht ja die hohen Wellen und zudem schwimmen die Panamesen nicht, die plantschen nur im seichten Wasser) und 2-4 sind Polizisten. Diese halten sich überwiegend stehend unter einem Baum auf und beginnen erst so richtig mit ihrer Arbeit um 16.00 Uhr. Dann nämlich wird der Strand geräumt, denn das Ministerium von ??? hat die Öffnung nur bis dann erlaubt. Auch hier ist die Logik für uns alle nicht erkennbar. Diverse Lokale räumen schon vorher ihre Liegen und Stühle weg, so dass der Strand tatsächlich um 16.10 Uhr verwaist ist. Die Baywatcher werden von einem Boot abgeholt, die Polizei wartet noch ein Stündchen, ob sich nicht doch jemand wieder zurück schleicht. 😲

Desweiteren ist Alkohol am Strand nicht erlaubt und auch im Wasser dürfen keine Getränke mitgeführt werden. Man darf jedoch Alkohol in den strandnahen Lokalitäten trinken, das lässt uns persönlich hoffen 🙂 und tatsächlich genießen wir dies inkl. wunderschönem Ausblick

In den ersten Tagen beobachten wir noch eine gewisse Strenge der Baywatcher, so machen sie wiederholt junge badene Gäste auf das „no cans or bottles in the water“ aufmerksam, nach 3-4 Tagen interessiert das niemanden mehr. Gut so, wir haben also wieder das gewohnte karibische Strandleben: junge Adonisse (ohne Waschbrettbauch natürlich) stehen mit Bierflaschen im Wasser neben ihrem kleinen Boot, auf dem aus einer riesigen Box laut lateinamerikanische Musik brüllt. 👍👍👍

Maskenpflicht? Die Bedienungen tragen Maske, ja! Der Rest wenig und schon gar nicht auf dem Weg ins Wasser, was ja eh totaler Blödsinn ist. Letztens machte uns ein Polizist auf unsere unterm Kinn hängende Maske aufmerksam um dann ups… selber festzustellen, das er seine auch nicht trug *hahahaha*

Fazit: Inzwischen ist das Strandleben sehr entspannt, man kennt uns hier, liegen wir doch nur mit 3 Booten (und alle deutschsprachig) hier vor Anker. Auch nach 16.00 Uhr werden wir noch bedient, während der Strand noch immer um um die Zeit geleert wird. Nur uns übersieht die Polizei, im Gegenteil, wir werden auch zu später Stunde noch freundlich gegrüßt.

Mit Gitti und Fritz haben wir letzten Sonntag noch einen netten Spaziergang zur anderen Seite gemacht, hier ein paar Bilder dazu zum Neidisch machen

Morgen gehts zurück nach Bocas Town, unsere Getränkevorräte neigen sich dem Ende zu, aber wir befürchten das Schlimmste Was Hurrikan Eta, vor 1 1/2 Wochen über Nicaragua und Honduras hinweg gegangen ist, hier angerichtet hat…. wir berichten im nächsten Blog

Bis bald
Wir kommen auf jeden Fall wieder 😁

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Lockdown – Lockerungen

Unser Ankerplatz vor Bocas Town

10 Tage haben wir noch in der Marina gelegen um alles einzubauen, zu verstauen, zu reinigen etc. – dann endlich ging es raus vor Anker. Endlich Wind, endlich wieder im Meer schwimmen. Endlich wieder das ein oder andere Restaurant aufsuchen, das ein oder andere Bierchen trinken, schließlich dürfen die ja alle auch seit dem 12.10. wieder öffnen, aber… Halt Stop! Da muss ich was korrigieren…

In Bocas Town sieht es genauso aus wie vor 3 Monaten. Die Hotels sind geschlossen, die Bars und Restaurants sind zu, kein Wunder, wenn man bedenkt, dass es ab 19.00 Uhr immer noch eine Ausgangssperre gibt. Für die paar Stunden öffnen und Personal einstellen, das lohnt sich nicht. Dann aber werden wohl doch ein paar Schlauköppe wach und stellen fest, dass man mit dieser Ausgangssperre keine Touristen anzieht. Ab dem 26.10. gibt es nur noch eine Ausgangssperre von 23.00 Uhr bis 5.00 Uhr morgens und zwar für die ganze Woche, womit die Komplettsperre Sonntags entfällt. Gleichzeitig öffnet man die Strände, aber obacht… nur von morgens 6.00 Uhr bis nachmittags um 16.00 Uhr (????), es sind nur Familienverbände bis 7 Personen erlaubt und der Abstand zum nächsten Familienverband hat 4 m zu betragen. Und selbstverständlich Maske auf auf dem W e g z u m W a s s e r und zurück. ÄH??? Meine Freundin Gitti hat jetzt eine wasserfeste Maske, um das Problem, wohin dann mit dem Teil, aus dem Weg zu gehen 🙂 – das alles wird übrigens strengstens von der Polizei überwacht, mehr dazu im nächsten Blog.

Kommen wir zurück zu den Restaurants… Unser früheres Liebingslokal Tequila Republic wird von uns auf Tätigkeiten hin überwacht. Immer wenn Frank jemand dort mit z.B. einem Besen sieht, stürzt er hin und fragt nach der Öffnung. Ne, diese Woche noch nicht, wahrscheinlich nächste Woche. Aber zumindest tut sich was hinter geschlossenen Türen. Inzwischen kommen neue Gerüchte auf, warum und weshalb die Öffnung der Lokale so schleppend vorwärts geht. Hatte man doch monatelang Zeit, ein Hygienekonzept auszuarbeiten, oder? Ging doch bei uns die Deutschland auch! Aber die Auflagen der Regierung sind dermaßen hoch ebenso wie die Srafen, dass sich kaum einer traut.

Zum Beispiel: Natürlich muss vor Betreten desinfiziert sowie Fieber gemessen werden. Die Tische müssen wie in DE auch einen Mindestabstand haben. Aber, und jetzt kommt es: Lokale dürfen keine alkoholischen Getränke ausschütten, ohne das der Gast auch was zu essen bestellt. Und selbst dann sind nur 2 Biere erlaubt. Und auch das wird strengstens kontrolliert, indem von vorbeifahrenden Autos aus die Gäste mit samt ihren Getränken fotografiert werden in regelmäßigen Abständen!!!!! Kann man das glauben???? Unsere Tequila Bar umgeht das Problem, indem sie anfangs die 2 Flaschen Bier pro Person heraus gibt und nach einer weiteren Bestellung das Bier nur noch im Glas serviert. Und jetzt frage ich euch, vielleicht begreife ich die Logik dahinter nicht, ihr vielleicht: Wie ist auf Fotos zu erkennen, wieviel Flaschen Bier dem Gast tatsächlich serviert wurden, denn leere Flaschen werden ja abgeräumt. Und wo ist der Unterschied , wenn das Bier in Gläsern serviert wird?

Ich will auch nicht meckern, wir sind immer noch froh, wieder hier zu sein, wir sind froh, dass überhaupt ein oder zwei Lokale inzwischen geöffnet haben (im Gegensatz zu Deutschland, wo ja wieder alles geschlossen ist). Ich wollte euch nur die Idiotie in diesem Land aufzeigen.

Die nächste Woche besteht aus vielen Feiertagen, Unabhängikeitstag von Kolumbien, Tag der Flagge und noch mehr. Wir nutzen die Zeit, um uns zur Starfish Bay zu verlegen und einen auf Urlaub zu machen. Dort gibt es nämlich viele viele Strandlokale, die hoffentlich wegen der Feiertage geöffnet und gut besucht sind. Und das Beste: da können nicht mal Autos ausgestattet mit Fotoapparaten vorbei fahren, um unseren Bierkonsum festzuhalten 🙂

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G l ü c k g e h a b t – wir durften zurück

Bereits Ende September kam die erlösende Nachricht: Panama öffnet seine Grenzen und den internationalen Flughafen ab dem 12. Oktober 2020. Felsbrocken fallen von unser Seele, in Deutschland wird es nämlich langsam kalt und ungemütlich, nix mehr also mit Biergärten und die Infektionszahlen steigen. Wir geben Panama noch ein wenig Zeit, alles für internationale Gäste herzurichten, wie z.B. Hotels zu eröffnen und touristische innerpanamesisches Reisen zu ermöglichen und buchen unseren Rückflug für Samstag, den 17.10.2020. Wer ohne negativen Coronatest einreist, hat die Möglichkeit, für 50 Dollar am Flughafen Tocumen in Panama City einen Schnelltest zu machen. Wir erledigen das jedoch noch in Deutschland und werden auch promt bereits beim Einchecken von KLM auf einen negativen Test hin überprüft.

Am Gate in Amsterdam treffen wir auf Fritz und Gitty aus Österreich. Zur Erinnerung, mit der Crew der SY Tifricat haben wir zusammen Ende Juli Panama verlassen, ohne genau zu wissen, wann wir zurück dürfen. Es hätte wirklich schief gehen können, viele Grenzen sind weiterhin geschlossen. Thailand zum Beispiel öffnet frühstens Ende Dezember und so muss man wirklich sagen: W i r h a t t e n G l ü c k !

Gegen 17.00 Uhr landen wir in Panama City und bereits um 17.30 sitzen wir alle im Taxi zum Hotel. Noch n i e haben wir Immigration und Zoll soooo schnell hinter uns gelassen. Nirgends Schlangen (äh… nur am Corona-Schnell-Test-Center) , der Zoll hatte so wenig zu tun, dass er tatsächlich (und das ist ungewöhnlich) beim Durchleuchten des Gepäcks auf dessen Inhalt geschaut hat. Promt mißfiel dem Zollbeamten ein Teil in meiner Reisetasche. Ich hätte dort ein „Tool“ drin. Ich stelle mich doof, ein Tool? Was soll das sein? Nix verstehen! Unser Gepäck besteht aus 2 x 23 KG plus ca. 20 KG Handgepäck – wirklich erstaunlich, was T-Shirts und Bikinis heutzutage wiegen😉. Ich jedenfalls darf das Einverständnis geben, dass eine junge Beamtin meine Reisetasche durchsucht, die jedoch nichts bzw. keine Tools findet. Wiedermal rettet uns der doppelte Boden unserer Tasche, denn ups… da waren ja doch ein paar Tools versteckt😳.

Und obwohl auch die Hotels alle ab dem 12.10. hätten öffnen durften, haben noch gar nicht viele Hotels auf. So steigen wir vier diesmal nicht in einem uns bekannten Hotel ab, sondern im Hotel Caribe, welches im Moment für uns 2 entscheidene Vorteile hat. Es hat nämlich eine Dachterrasse mit B A R 😁 und ein Restaurant. Warum ist das ein Vorteil? Ganz Panama hat doch schließlich Restaurants und Bars, die alle ab dem 12.10. öffnen durften, nicht wahr!! Blöd ist nur, dass es noch immer eine Ausgangssperre ab 19.00 Uhr gibt für Montag bis Samstags. Und Sonntags komplett! ?????? 🙄Da muss irgendjemand in der Politik nicht so richtig nachgedacht haben. Etwaige Touristen haben es also noch schwer, abends dürfen sie nicht mehr raus und Sonntags so überhaupt nicht. Ach ja, und an den Strand dürfen sie auch nicht, die sind nämlich auch noch gesperrt. 😤 Echt witzig hier, aber…. wir sind happy, happy, happy. Wir durften zurück und genießen den Abend und den Sonntag bei 28 Grad auf der Dachterrasse. 🍹🍺🍹🍺

Montag morgen geht es mit einer kleinen Propellermaschine zur Isla Colon, wo unser Schiff in der Bocas Marina geparkt ist. Die nächsten Tage werden wir mit „auspacken, verstauen, einbauen und sauber machen“ beschäftigt sein.

Es ist sooo schön, wieder hier zu sein…..

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Flying home 😀

Was denn? Jetzt doch?

In den letzten Tagen haben sich die Ereignisse ueberschlagen…

Ich bin kein richtiger Facebook-Fan, aber um Informationen zu bekommen, ist diese Plattform fuer Segler inzwischen unglaublich wichtig und so erscheint Anfang Juli dort ein Post von KLM, dass diese im Juli jeden Dienstag nach Amsterdam fliegen. Nicht ganz preiswert, aber machbar. Bisherige humanitäre Flüge wurden bis dato fuer 1500 bis 2500 Euro ONE-WAY angeboten 😫. Die deutschsprachige Community ist in heller Aufregung, aber hier am Ende von Panama reicht es nicht, einfach nur mal eben einen Flug zu buchen. Man muss nämlich erstmal hinkommen zum Flughafen in Panama City. Das kann man machen mit dem Nachtbus z.B. wie wir es letztes Jahr gemacht haben oder mit einem 50-Minuten-Inlangsflug von Air Panama. Das alles gibt es aber jetzt zu Coronazeiten nicht. Inzwischen gibt es aber einen privaten Autoshuttle, aber wenn man Pech hat und diesen nur zu 2 nutzt, ist man mit 500 Dollar dabei. Ausgangssperre ab 19.00 Uhr, so muss man also einen Tag vorher nach Panama City , aber die Hotels sind ja auch zu. Und ein „Salvoconducto“ (Was ist das eigentlich und woher bekommt man das?) braucht man auch, um sich ueberhaupt hier in Panama bewegen zu dürfen mit dem Auto. Probleme über Probleme also, mit dem Hauptproblem: Mein Skipper will nicht nach Deutschland, obwohl Corona inzwischen auch hier im Inselgebiet Bocas angekommen ist. Also wird der kleine Hoffnungsfunke quasi unmittelbar begraben 😕

Zwei Tage später kommt Fritz von dem österreichischem Kat Tifricat mit dem Dinghi vorbei und erzählt freudestrahlend, sie hätten „gebucht“ und stürzt mich in ein depressives Loch 😭 Wir diskutieren das Thema ausgiebig, teilweise unter Tränen und die Vernunft siegt. Besser abwarten, vielleicht ändert sich die Situation und es gibt im August oder September eine bessere Möglichkeit.

Unsere Ränke-Schmiede in der Marina-Cantina mit all den Panamaflüchtigen

Bei unseren div. Treffen in der Marina Cantina lauschen wir gespannt Fritz und Gittys Ausfuehrungen bezüglich der Reiseplanung. Fritz hat die Sache voll im Griff und organisiert quasi fuer uns v o r !!!! 🤔 Der Skipper weicht auf. Wenn nicht jetzt, dann könnte es wettermäßig zu spät werden. Im Herbst will er erst recht nicht nach Deutschland, also… Zögerlich signalisiert er seine Zustimmung und zack…. ehe er sich versieht, folge ich Fritz Reiseplan und er muss nach Deutschland 😀😀😀Vielen Dank, lieber Fritz, fuer deine Vorarbeit. Das hat es fuer uns super einfach gemacht.

Am 27.7. geht es morgens mit einem bereits (von Fritz natürlich😚) organisiertem Wassertaxi nach Almirante. Dort wartet ein Autoshuttle auf uns, der uns bis ca. 17.30 nach Panama City bringt und da wir inzwischen über 5 Personen sind (Christian, ein Einhand-Marina-Lieger, hat sich nämlich auch schnell an Fritz Vorarbeit gehängt😁) , auch nur noch 100 Dollar pro Person kostet. Genau fuer diese Fahrt brauchen wir dieses Salvoconducto, indem alles über den Fahrer, das Auto (Farbe, Kennzeichen, Größe, Typ etc.), das Warum und Wieso sowie unsere Paßnummer steht. Von einem Ort zum anderen fahren ist hier in Panama ohne triftigen Grund nämlich strengstens verboten und an Straßensperren wird kontrolliert. Ausgestellt wird das von der deutschen Botschaft in Panama und das innerhalb eines einzigen Tages. Ein super schneller Service!

Eine Nacht noch im super netten Flughafenhotel gebucht (Wow, man gönnt sich ja sonst nix 🙄) und am 28.7. geht der KLM-Flieger über Amsterdam nach Duesseldorf. Ich kann es noch gar nicht so richtig fassen und habe mich quasi selber (und den Skipper) überrumpelt. Nächste Woche parken wir die 2wishes in der Bocas Marina und wir hoffen, dass unser Rückflug Mitte September nicht verschoben werden muss. 6 Wochen Urlaub in Deutschland, 6 Wochen Tochter, Enkelin, Freunde und Verwandte sehen, sich bewegen zu können, den ein oder anderen Biergarten aufsuchen, neue Bikinis und T-Shirts kaufen zu können… Nach 4 Monaten kompletten Lockdown … Ich freu mich so 😢 (selbst der Skipper hat sich angefreundet und fängt schon an zu b e s t e l l e n 😁)

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Kleine Fotoführung durch Bocas Town

Da es absout nichts weiter zu berichten gibt, hier eine keine Führung durch Bocas Town mittels Fotos

Unser Gemüsemann hat neue Ware bekommen 🙂

Die Hauptstraße von Bocas – weiterhin wie ausgestorben
Die Hauptstraße von der anderen Seite – genauso tod, dafür ungefährliches Gassi gehen möglich 😉
Einer unserer vielen Baumärkte – nur noch Straßenverkauf – hier gibt es alles, man muss nur wissen, wie es heißt
Unser Mediamarkt 😉 – auch hier gibt es fast alles vom Föhn bis zum Fernseher ueber Kopfhörer
Unsere Liebingsbar „Tequilla“ – auch hier tut sich leider noch nix – was manch alte Stammgäste jedoch nicht abhält, wie man an den Bierdosen erkennt und auch die Katzen warten auf ihre tägiche zusätziche Fütterung
Eine nette Idee oder die Verzweifungstat eines Gaststätteninhabers????
Unser Mini-Park – inzwischen wieder offen, jedoch ungenutzt

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Die Jack-Reacher-Krimi-Reihe und weitere Hiobsnachrichten

  • Wir lesen beide gerne und auch viel. Aber was wir seit dem Lockdown gelesen haben, dass sprengt alles. 21 Buecher sind in Deutsch uebersetzt aus der Jack-Reacher-Reihe und wir haben sie alle geschafft. Hintereinander weg! Und jetzt? Was sollen wir jetzt lesen? Da wir ja bereits seit 5 Jahren lesen, haben wir unsere zahlreichen Lieblingsschriftsteller auch schon durch. So schnell können die alle keine neuen Romane schreiben, wie wir die aus Langeweile alle verschlingen. Irgendjemand Vorschläge fuer uns? Wir fürchten nämlich, dass die Lockdownbeschränkungen noch lange anhalten, da….
  • ab Montag bekannt gegeben wurde, dass der internationale Flugverkehr nicht wie bisher geplant bis zum 22.6. ausgesetzt ist, sondern jetzt bis zum 24.7. – das heißt: weder den Geburtstag des Enkelkindes erleben, noch die Einschulung und auch keine neue Sommergardrobe, Bikinis etc. aus dem Schlußverkauf 😫😫😫
  • desweiteren duerfen sich Yachten seit Montag nicht mehr b e w e g e n !!!! 😭🤔😳Dass heißt, mal ankern vor einer Gegend, in der man am Strand oder im Wald spazieren gehen kann, ist nicht mehr. Es wird geraten, wenn man nicht in eine Marina möchte, so zu ankern, dass man auf jeden Fall Einkaufs- bzw. Versorgungsmöglichkeiten hat. Und die hat man leider nicht, wenn man z.B. vor dem Starfish Beach ankert. Da ist nämlich sonst nix außer leere verlassene Restaurants. Selbst wenn man jetzt in die ca. 5-6 Seemeilen entfernte Bootswerft möchte, muss man sich vorher vom Hafenkapitän eine Sondergenehmigung holen und beweisen, dass das Schiff dringend repariert werden muss 😡
  • Stufe 3 der Lockerungsmaßnahmen ist erstmal verschoben, dass heißt also: Stufe 4 mit der Wiedereröffnung von Restaurants und Hotel liegt in weiter Ferne. Gut, verstehen kann man das. Noch kurz bevor ueberhaupt die ersten Lockerungsmaßnahmen getroffen wurden, stiegen ploetzlich die täglichen Neuinfektionen. Bis vor 2 Wochen hatten wir hier in der Bocas Inselgruppe ueberhaupt keine Fälle, inzwischen sind es 46 und div. Straßenteile sind abgesperrt. In Supermärkte und div. kleine chin. Krims-Kram-Läden kommt man nur noch nach Fiebermessen und Desinfektion der Hände. Wenn ich also 2 Supermärkte plus 2 Kramläden aufsuche, bin ich anschließend ganz sicher „clean“ und erwiesenermaßen fieberfrei😷In Panama City und Panama West( Gebiete mit den höchsten Infektionszahlen, inzwischen über 15.000) gibt es wieder das Ausgehverbot, heißt Frauen und Männer getrennt nur fuer 2 Stunden an 3 Tagen der Woche und trotzdem steigen die Zahlen. Es ist deprimierend😢

Wir werden also noch ganz ganz viel Lesestoff brauchen in den nächsten Wochen…

Vorschläge????

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Starfish Beach

Und genau deshalb heißt dieser Strand so wie er heißt 😉

Zu Normalo-Zeiten werden hier jede Menge Tagestouristen ran gekarrt. Direkt vor unserer Ankernase gibt es div. nette einfache Strandbars bzw. Strandrestaurants, die natuerlich jetzt alle verwaist sind. Das ist auf der einen Seite schade, auf der Anderen möchte ich gar nicht wissen, was fuer ein Trubel hier sonst so wäre. Man hört von Jet-Ski´s die durch das Ankerfeld brettern ohne Ruecksicht, lauter Musik und vollen Liegen. Das ist mit Sicherheit auch mal ganz nett, zumal ab Nachmittags sich der Strand leert und man die Bucht mit ein paar Seglern dann wieder alleine hat. Bin gespannt, ob wir das hier noch wieder erleben werden.

Das Highlight fuer uns ist nicht nur die schöne Aussicht, sondern die Möglichkeit eines Spaziergangs. Auf einem schmalen Pfad liegt rechts der undurchdringliche Dschungel und links der palmengesäumte Strand


Morgen geht es 1 1/2 Stunden zurueck zu unserem Ankerplatz vor Bocas Town, diesmal sogar mit Autopilot 🙂

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Wir duerfen wieder raus

Nach exakt 2 Monaten strengster Ausgangssperre ist es soweit. Die schrittweise Aufhebung des Lockdowns geht in die 2. Stufe (von 6) und gleichzeitig wird die Ausgangssperre nicht ganz aufgehoben, aber erheblich geändert. Ab Montag durften wir wieder gemeinsam raus bzw. an Land und uns ohne letzte Passnummerbeschränkung zwischen 5.00 und 19.00 Uhr frei bewegen😀. Erst ab 19.00 Uhr besteht eine komplette Ausgangssperre.

Wissen tun wir das schon ab Mitte letzter Woche, denn die Regierungsbeschluesse werden fruehzeitig veröffentlicht. So ist die Vorfreude schon seit Tagen groß. MONTAG wollen wir einfach mal nur so zum Spaß spazierengehen, ist der Vorsatz!!! Der Montag kommt und die ganze aufgestaute Trägheit kommt zu Tage. Das Wetter ist nicht besonders schön, der Kuehlschrank noch voll, wozu also aufraffen? Und so vergeht der Montag ohne Spaziergang🙄

Dienstag dann aber heißt es: jetzt aber runter vom Schiff und mal schauen, was so im Ort los ist. Also, es ist nix los. Die Hauptstraße ist genauso leer und ausgestorben wie die letzten 2 Monate. Zwar sieht man jetzt wieder Männer und Frauen gleichzeitig, aber der Großteil der Panamaer bleibt zu Hause. Die Angst ist groß, gemäß vielen Facebookposts finden viele der Panamaer die Lockerung der Ausgangssperre nämlich verfrueht. 😷Denn, es ist eigentlich unglaublich, bereits letzte Woche nach der Ankuendigung (also nicht erst ab Montag) stiegen die Zahlen der Neuinfizierten um ueber 100 % täglich. Hatten wir vorher so zwischen 120-150, waren es plötzlich 400-450 Neue täglich. 😲😲😲

Es gibt 3 Supermärkte in chinesischer Hand, die vor allen Dingen von nicht Panamaern besucht werden. Isla Colon ist da the first one und seit 2 Monaten gehen wir dort ein und aus ohne Beschränkung. Kaum aber ist die Ausgangssperre aufgehoben, kann man den Laden nur noch nach vorheriger Desinfektion der Hände und Fueße, sowie Fiebermessen betreten. Auch gibt es jetzt eine Zugangsbeschränkung, es duerfen nur noch eine gewisse Anzahl an Leute in den Laden. Hätte man mit diesen Vorsichtsmaßnahmen nicht frueher anfangen muessen, fragen wir uns????

Nun, man munkelt, das Corona die Insel von Bocas des Torro nun doch erreicht haben soll. Ein oder Zwei Fälle soll es geben, aber noch ist nichts bestätigt 😫

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SEGEL-ALZHEIMER

Also, jetzt muss ich doch mal kurz auf die Kommentare zu meinem letzten Eintrag eingehen:

Kaum hatte ich den Kommentar von Barbara und Manfred gelesen, war mir sofort klar:

Richtig! Ich habe sogar fortgeschrittene Segel-Alzheimer

Es ist schließlich noch keine 3-4 Wochen her, da hatte ich einen von diesen depressiven Tagen😭. Der Himmel war seit Tagen grau bewölkt und ständig hat es geregnet. Das ist jetzt nicht soooo furchtbar schlimm, schlimm und nervig ist nur, dass seit dem Regenwasser in einem meiner Kuechenschränke steht und wir absolut nicht wissen, wie das dahin kommt. Wäre an diesem Tag einer vorbei gekommen und hätte gesagt, tolles Schiff, will ich kaufen, ich hätte ihn sofort schriftlich festgenagelt. 😕

Oder als wir letztes Jahr auf der Fahrt nach Portobelo plötzlich keine Motorleistung mehr hatten mitten auf dem Meer ca. 40 Seemeilen von der Kueste entfernt und wir anschließend ohne Motor und somit ungebremst in die Marina einfuhren.

Oder….

Ich könnte bestimmt noch das ein oder andere hier auffuehren, aber siehe oben… ich hab ja Segelalzheimer 😅

Und natuerlich hat auch meine „Hasentochter“ recht.

4 kalte Winter 🥶 haben wir uns inzwischen schon geschenkt, richtig

Reparaturen am Haus: Ja, hätte es auch gegeben, aber ein Blick ins Branchenbuch hätte kompetente gut ausgebildete deutsche Facharbeiter ins Spiel gebracht – das wäre nervenschonender gewesen

Wir haben wirklich viel Schönes erlebt , aber eben auch Nerviges und Unschönes und daher muss ich meinen Satz aus dem vorherigen Eintrag korrigieren:

Wir hatten in den letzten 5 Jahren f a s t nur wunderschöne Tage, die wir nicht missen wollen

Oder anders ausgedrückt

wir haben nicht einen Tag bereut, losgefahren zu sein

Aber gerade heute habe ich eine Anzeige gelesen: Kolumbien, Santa Marta (also unser Lieblingsort), Wohnung mit 3 Schlafzimmern, 2 Bädern, Balkon mit Meerblick, Pool und PKW-Stellplatz fuer ganze 500 Euro zur Miete. 😃😃😃😃 Toll! Das ist weniger, als die uebliche Marinagebuehr. Und wenn es da in den Kuechenschrank regnet, na und? Dann rufen wir eben den Vermieter an…..

Was ich damit eigentlich sagen will: Als wir vor 5 Jahren los machten, fand ich die Vorstellung furchtbar, dass diese Reise irgendwann zu Ende sein sollte. Das empfinde ich inzwischen anders und sehe einem Ende entspannt entgegen, auch wenn ich bestimmt nächstes Jahr einen weiteren Jahrestag-Eintrag unter Segel-Alzheimer verfassen werde. 🤗

Liebe Hasentochter, wir freuen uns auf weitere Besuche, egal, wohin die Zukunft uns verschlägt und hoffen sehr, sehr, sehr, dass du irgendwann d e i n e n Traum leben wirst💞💋

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5 J a h r e 😆

Ach du Schreck!!! 😳 Sind wir wirklich schon 5 Jahre weg?

J A 😄

Was machen wir dann noch hier? Wollten wir doch in etwa um diese Zeit bereits an unserem gewuenschten Endziel in Asien sein! Davon jedoch sind wir noch schlappe 10.000 Seemeilen entfernt.

Haben wir die ersten 2 Jahre die Länder und Insel noch im Schnelltempo angefahren (und wieder verlassen), wurden wir dann durch div. Umstände zwangsentschleunigt. Ich weiß, das habe ich bestimmt schon mal in dem ein oder anderen Jahrestag-Beitrag erwähnt. Waren es frueher Probleme an der Heimantfront und dann eigene Gesundheitsprobleme, so kamen dann im letzten Jahr noch ein schöner dicker Blitzeinschlag und last not least dieses Jahr „Corona“ dazu😷

Wir reisen also nicht mehr entlang der Barfußroute, wir leben entlang dieser und das hat auch seine Vorteile. Wir sind entspannter (es sei denn, es geht mal wieder (täglich) was kaputt 😫) und haben viel mehr Zeit, Land und Leute kennen zu lernen.

Nichts desto trotz haben wir in den letzen 5 Jahren

  • ueber 11.000 Seemeilen unter Segel oder Motor bewältigt
  • und 36 Länder oder Inselstaaten besucht

und ehrlich:

I C H/W I R MÖCHTEN NICHT EINEN TAG DAVON MISSEN

Noch wissen wir nicht, wie unsere Reise weitergeht und ob man ueberhaupt willkommen sein wird in anderen Ländern dieses oder nächsten Jahr. Ob wir Asien noch erreichen? Keine Ahnung, wir lassen es nun entspannt auf uns zukommen – ein großer Vorteil der Zwangsentschleunigung 🙂

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