Wir trennen uns (mal wieder)

All die Pläne, die wir noch vor 1 Woche hatten, sind bis auf weiteres verschoben.

Und so werde ich Frank die nächsten Wochen zwar noch nicht zum Einhand-Segler, dafür aber schon mal zum Einhand-Ankerer machen. Der Ankergrund hier in der Marigotbay ist so gut und der Anker ist so tief eingebuddelt, dass er es riskieren will, alleine zurück vor Anker zu bleiben für ein paar Wochen, anstatt die Zeit in einer teuren Marina zu verbringen.

Mein Flug zurück in die Heimat geht heute Abend, aus traurigen privaten Gründen, die Freunden und Verwandten bekannt sein dürften. Und so wird dieser Blog die nächsten Wochen schweigen, es sei denn, ich kann den Skipper überreden, zwischendurch etwas über sein Einhandankerleben oder den kommenden Carneval hier zu posten. Viel Hoffnung habe ich aber nicht ;-)

Wenn ich also im März zurück bin, wird unsere Reise hoffentlich unbeschwert und spannend weiter gehen…

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Und wiedermal müssen wir Abschied nehmen

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Da geht sie hin die SY Tanamera

Heute morgen um 9.00 Uhr hieß es mal wieder “winke, winke”, denn nach über 2 Monaten hebt die Tanamera den Anker, um in den nächsten Monaten die Bahamas ausgiebig zu besuchen. Anschließend geht es entlang der Ostküste rauf nach Kanada. Wir sind nicht mehr ganz so traurig wie letztes Jahr, denn ein Wiedersehen im November oder Dezember ist sehr wahrscheinlich. Für die nächste Saison haben wir die gleichen Ziele, aber… beim Segeln weiß man ja nie.

Und so haben wir gestern dann noch mal ausgiebig Abschied gefeiert, natürlich bei Lagoonies

DSC00996Anschließend haben übrigens alle gemeinsam aufgepasst, dass ich auch das Dinghi treffe :-)

An die karibische Anbringung von Wasseruhren haben wir uns schon so gewöhnt, dass sie nicht mehr weiter auffallen

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Aber die hier, über die wir gestern fast gestolpert sind, ist der Oberhammer: Mitten auf dem Bürgersteig meinte wohl jemand, dass er da unbedingt eine Uhr braucht

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Von beiden Seiten schön geschützt durch Steinbrocken, damit man beim stolpern nicht die Uhr beschädigt, sondern nur seine Zehen ;-)

 

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Winter in der Karibik

Ja, richtig gelesen! Auch in der Karibik ist W i n t e r !!!! So ca. seit Dezember…

Das heißt, die Tagestemperatur liegt n u r noch bei 28/29 Grad – hat den Vorteil, dass man ist nicht mehr kletschnass geschwitzt ist :-)

Die Nachttemperatur liegt bei ca. 26 Grad – auch schön, man wälzt sich nicht mehr im eigenen Saft, sondern muss sich zwischendurch sogar zudecken. Natürlich nur mit einem dünnen Laken!

Die Wassertemperatur ist leider gesunken auf 25/26 Grad – das ist unschön!!! Für mich zumindest, denn nun muss ich mich ein wenig überreden, in diesem kalten Nass zu baden.

Alles im allem fühle ich mich wohl, anders jedoch mein Frank, wie die nächsten Bilder anschaulich beweisen

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27,6 Grad Innentemperatur :-)

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Wie gut, dass der Mann noch nicht alle dicken Jacken entsorgt hatte…

Die Bilder sind schon vor ein paar Wochen entstanden, hatte sie jedoch vergessen, bis…

Bis mein Frank heute Morgen am Frühstückstisch sitzt (an Deck natürlich) mit einem langärmeligen T-Shirt und ernsthaft auf seine trockene Art fragt: Ob es denn jemals wieder warm werden wird???? Ich, bekleidet mit einem Bikini, erleide einen minutenlangen Lachkrampf. Ich hoffe, der Winter ist bald vorbei, denn zuviel lachen verursacht Muskelkater

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Da ist doch gar nix drin…

In dem Rumpunsch zur Happy Hour bei Lagoonies, sagt Birte immer.

Und immer bestreite ich dies, fange ich schließlich beim 2. Punsch bereits an dümmlich zu grinsen.

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Happy Hour ist immer nur 1 Stunde, das heißt „kampftrinken“ . Es sei denn, man hat Durst und so geschah es am Montag, dass wir uns statt  nach 2 nach 3 Rumpunsch auf den Weg nach Hause machten. Birte strammen Schrittes die Straße lang zum Bus, ich wahrscheinlich leicht taumelnd und glücklich grinsend hinter her. Kurz vor dem Dinghisteg dann trennten wir uns. Die Tanameras durften sich auf eine Pizza freuen, während auf uns an Bord nur schnöde gebratene Nudeln mit Eiern warteten.

Und dann geschah es…..

Frank stieg ins Dinghi und beschäftigte sich erst mal liebevoll mit seinem Motor, anstatt… Seit 1 Jahr ist nix passiert, 1000 x ein- und ausgestiegen…. Der Dinghisteg ist hier sehr hoch und so setze ich 1 Bein ins Dinghi und bevor ich das 2. nachziehen kann, entfernt sich das blöde Dinghiteil vom Steg. Im Spagat war ich als Kind schon nicht gut, jetzt mit 60 hab ich noch weniger Spreizmöglichkeiten. Ich versuche noch mittels Hechtsprung das sich entfernende Dinghi mit dem 2. Bein zu erreichen, aber ich bin eben überhaupt nicht sportlich. Es macht „PLATSCH“ und ich lande direkt neben dem Dinghi im Wasser. Es ist warm, gut! Und waschen wollte ich mich sowieso auch mal wieder! Bloß, dass ich den Rucksack mit elektronischem Equipment (Handy und Tablet) auf dem Rücken hatte, war jetzt ungünstig. Frank bekommt (mal wieder) von all dem gar nix mit. Er hört nur das „PLATSCH“ und meinen sofortigen Ruf „der RUCKSACK“, greift nach dem Rucksack und wundert sich, dass ich noch dran hänge :-) :-) :-) . Er reagiert äußerst liebevoll und rettet natürlich erst mal den Rucksack. Mich rettet dagegen ein nebenan ins Dinghi steigen wollender netter kräftiger Mann. Wie gesagt, der Dinghisteg ist hier sehr hoch, dort wäre ich alleine nicht hoch gekommen. Auch ins Dinghi rein ohne Flossenhilfe für mich eher so eine Walfisch-Hiev-Aktion.  Er zieht und zieht von oben, von der Seite zieht mein Frank und so lande ich unter Lachen aller kurze Zeit später pudelnass und mal wieder mit einer Sonnenbrille weniger (hatte ich auf dem Kopf) an Bord des Dinghis. Wieder nüchtern übrigens ;-)

Von wegen, da ist nix drin….

 

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Awning

Ihr wißt nicht, was das ist? Macht nix, wußte ich bis vor ein paar Wochen auch nicht. Selbst die Aussprache fällt mir heute noch schwer.

Wie ich ja bereits vor ein paar Wochen mitteilte, haben wir uns ja gegen eine Bimini (Sonnenverdeck) entschieden. Durch div. Feierlichkeiten und Besuch hatte ich bisher jedoch keine Zeit, euch unsere Alternative vorzustellen.

Und so sieht eine „Awning“ nun aus:

DSC00981 DSC00983Kein störendes Gestänge und mehr Schattenflächen als bei einer Bimini – wir sind zufrieden mit der Lösung! Und für unterwegs haben wir unser altes Sonnensegel halbieren lassen und werden dies dann aufspannen, bis es den Geist aufgibt.

Und dann noch eine Rätselaufgabe:

Welche Unterschiede könnt ihr feststellen?

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Richtig!!!! Wir haben es geschafft. Bei absoluter Windstille (seit 7 Wochen zum ersten Mal) haben wir unser neues Vorsegel, welches wir seit 1 ½ Jahren spazieren fahren, hoch gezogen.

Wir haben also jetzt eine große Sonnenmarkise, kein zerfetztes Vorsegel mehr und auch noch eine niegelnagelneue Bremenflagge dank Verena. Jetzt braucht keiner mehr die Nase rümpfen, wenn er an uns vorbei segelt :-)

 

 

 

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Luci ist an Bord

Seit über einem Jahr suche ich auf jeder Insel, in jedem Segelausstattergeschäft die Lampenabteilung auf in der Hoffnung, endlich die ultimative Lampe für unseren Cockpit-Tisch zu finden. Der Skipper weigert sich nämlich, sein Abenddinner oben im Dunkeln einzunehmen, da er darauf besteht, sein Essen auch zu s e h e n. Neue Kabel will Frank dafür nicht verlegen, irgendwo anbringen muss man sie auch ohne Probleme und vor allen Dingen darf sie a u f  k e i n e n  F a l l  Strom verbrauchen. Nun sind kleine 12-V-LED-Lampen zwar sparsam, bringen aber auch kein nennenswertes Licht. Da könnte man auch ein Teelicht hinstellen. Uns so essen wir seit 1 ½ Jahren zu meinem Leidwesen unten im stickigen warmen Salon, zumindest Abends – Das Frühstück an Deck lass ich mir nicht nehmen.

UND DANN KAM L U C I

Zu meinem Geburtstag! Als perfektes ganz tolles Geschenk von Birte!

Sie ist hell, sie ist klein (aufblasbar) und der Hammer: sie verbraucht überhaupt keinen Strom :-), da ihre 3 kleinen LED´s durch eine winzige Solarplatte gespeist werden. Und wenn man sie mal länger nicht braucht, läßt man die Luft raus und kann sie platzsparend verstauen.

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Das kleine schwarze Viereck ist die Solarplatte – witzig, nich!

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Luci soll eine etwas größere Schwester haben, hab ich gehört und damit sich Luci nicht so alleine fühlt….. ;-)

Birte , d a n k e  nochmal!

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Geburtstagsfeier die 2.

Ihr erinnert euch? Das Sektfrühstück zum meinem Geburtstag letzte Woche hatte als einzigster Tagespunkt geklappt und so machen wir heute nach genau 1 Woche weiter mit der Feierei :-)

  1. Tagespunkt : Strandliege mit Cocktailservice

Ich weiß gar nicht,  wie lange es her ist, dass ich zuletzt mal auf einer Strandliege gelegen habe. Schließlich standen die letzten Urlaube ja immer unter dem Motto „Schiff aufrüsten“ und „Segeln üben auf dem Ijsselmeer“ – da war nicht viel mit Liege ;-) .

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Es war herrlich! Nochmal wollen!! Nicht das man auf einem Schiff nicht auch „sonnenbaden“ kann, aber so eine Liege ist doch nett bequem, zumal der Kellner des Öfteren vorbei schleicht in der Hoffnung, weitere Cocktails servieren zu dürfen :-)

  1. Tagespunkt: Dinner im französischen Restaurant „L´Escapade“ mit Meerblick und schönem Ambiente

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Auf der Speisekarte Froschschenkel, Jakobsmuscheln, Muscheln, Carpaccio, Ravioli gefüllt mit Lobster und so viele weitere Leckereien, dass die Wahl die Qual war ;-)  Für uns alle war es mal was Außergewöhnliches und ich denke, allen hat es Spaß gemacht

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Das nennt sich: MAHI MAHI Carpaccio mit Creole sauce, mascarpone cheese, with colombo spices (hä?) and shaved parmesan cheese !!! Toll, was?

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Mussels and shrimes duet an mashed patatoes

In der Weinkarte fanden wir Wein von 9,00 Euro das Glas bis 4500 Euro die Flasche, nun, da beendeten wir den Abend doch lieber mit leckeren Cocktailrunden :-)

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und weil ich sonst nie auf Fotos bin und weil ich auch so ein schönes neues Kleid an habe gleich noch ein Foto :-) :-) :-)DSC00969

Meinen 50. durfte ich in Hongkong feiern (unvergessen), meinen 60. in der Karibik… , wo werde ich wohl den 70. feiern? Aber bis dahin ist ja noch so laaaaaaaaaaannnnnnnggggggg ;-)

Und jetzt ist Schluss mit der Feierei

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Harmonie Night

Vorab erst mal zur Erinnerung…. So sah der Dinghisteg letzte Woche aus

St. Martin Grand Case

Ups..

St. Martin Grand Case

2 begossene Pudel :-)

Und da für die nächsten Tage keine Wetterbesserung in Sicht war, wir aber trotzdem zwischendurch mal an Land wollten, verlegten wir die 2wishes wieder 3 Seemeilen  zurück in die Marigot Bay. Hier ist der Dinghianleger geschützter und so konnte unser Besuch auch Philipsburg und die Maho Bay mit seinen tief landenden Fliegern kennen lernen.

Ab Dienstag dann beruhigte sich das Wetter und so machten sich die SY Tanamera und die 2wishes wieder mal auf in die Grand Case Bay zwecks Nachholprogramm :-) .  Nachmittags ließen wir Mädels den Skipper noch mal „einfach mal daliegen“ und machten uns alleine auf an Land. Schließlich waren letzte Woche noch ein paar kleine schnuckelige Lädchen übrig geblieben, die wir noch nicht aufgesucht hatten (Geht gar nicht/macht unruhig ;-)  )

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Zurück auf dem Schiff stellen wir fest, dass die Bucht ganz dolle voll geworden ist. Gut das wir bereits morgens uns verlegt haben und somit ausreichend Ankerfläche vorgefunden hatten.  Scheinbar wollen alle Charterschiffe der Umgebung heute zur Harmonie Night, die um 18.00 Uhr beginnt. Um noch einen guten Platz am Dinghisteg zu bekommen (der ist zwar lang, aber sooooo lang nun auch wieder nicht), brechen wir frühzeitig auf. Nur 5 Dinghis liegen am Steg, sehr schön!!!

Um 18.00 Uhr beginnt die Harmonie Night, heißt: die Straße wird für den Autoverkehr gesperrt und Händler bauen ihre Tische auf. Zu 50 % Modeschmuckstände, dann noch Bilder, Schals, Krimskrams und Andenken, die die Welt nicht braucht. Dazwischen einheimische Gerichte, meist Fettgebackenes wie Thunfisch, Käse oder Saltfisch in Teiggebäck.  Wir probieren alles und finden auch alles lecker, aber wie ich später in der Nacht feststelle, ist mein Magen dieses ganze Fett so gar nicht gewöhnt.

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Ab 20.00 Uhr herrscht regelrecht Gedränge, wir lauschen noch den diversen Lifeband´s und machen uns gegen 21.30 Uhr zurück zum Dinghisteg. Dort liegen die Dinghis inzwischen in 3er-Reihen, bestimmt so zwischen 30-40 Stück. ÄH…nur unseres ist nicht mehr dabei!!!!!  2 x gehen wir den Steg auf uns ab! Wer klaut denn das billigste und kleinste Gummidinghi mit einem mickrigen 5 PS-Motor??? Wo doch so viele tolle große mit fettem Motor versehene Dinghis inzwischen am Steg liegen? Wir sind ratlos! Da entdecke ich an einer Klampe eine Festmacherleine, die mir bekannt vor kommt. Und ach guck… da ist ja der Schlingel. Unterm Steg hat er sich verkrochen. Hat sich wohl nicht wohl gefüllt zwischen all den neu anbekommenden Luxusdinghis. Nun, lustig war das aber eigentlich nicht. Wir gehen davon aus, dass die immer mehr werdenden Schlauchboote unser Kleines beim Anlegen weggedrückt haben, es dann irgendwann unter den Steg gedrückt wurde und aufgrund der einlaufenden Flut nicht mehr zurück kam.  Und so klemmte es da nun inkl. Motor fest und wollte sich auch von uns nicht hervor ziehen lassen. Was nun? Auf Ebbe warten? Keine gute Idee, zumal der Motor nett an den Planken lang ratscht. Wir ziehen, quetschen und drücken, aber erst als wir es soweit raus hatten, dass wir zu zweit einsteigen konnten, ließ sich das Dinghi soweit runter drücken (übrigens…mein Gewicht alleine reichte nicht, da mußte sich der Schwergewicht-Skipper noch mit dazu bewegen…das will ich hier noch mal ganz deutlich sagen, lieber Schatz :-) ), dass wir auch den hinteren Teil mit dem inzwischen wunderbar verkratzem Motor raus ziehen konnten. Jetzt klaut das Teil bestimmt niemand mehr….

 

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Und wiedermal ist Wolfgang unser Retter

Das wird langsam zur Gewohnheit

Nach einer weiteren Nacht mit Eimer versucht Frank, die Ratschläge vom Vorabend bezüglich unseres WC`s umzusetzen, aber der letzte noch nicht überprüfte Schlauch will einfach nicht abgehen. Wir versuchen, die Leitung mittels Luftpumpe sowie auch mit einem Gebläse frei zu pusten. Ohne Erfolgt.  Langsam wird´s eng, denn in unseren Bäuchen grummels.

Über Funk rufen wir Wolfgang von der Tanamera und bitten um Hilfe. Vielleicht hat er ja noch eine Idee oder anderes Werkzeug. Hat er!!!! 1 Jahr hat er mit Charterschiffen gearbeitet und scheinbar ständig mit dieser Problematik zu tun gehabt. 5 Minuten, nachdem Wolfgang an Bord war, war der Schlauch ab und die Verstopfung sichtbar. Wir Frauen hätten ihn knutschen können.

Mit der letzten Flasche Sekt stoßen wir darauf an, dass wir den Eimer wieder für andere Sachen benutzen können und Abends gibt´s dafür Pizza und sowie 1 Runde Geburtstags-Cocktails und 1 Runde Danke-Schön-Cocktails bei „Love“

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Geburtstage im Januar…

…sind scheinbar immer Mist (um nicht zu sagen: Sche…). Egal, ob zu Hause oder in der Karibik, das Wetter spielt nicht mit.

Der Plan war:

Sektfrühstück zusammen mit der Tanamera

Anschließend Strandliege mit Cocktailservice

Abends in einem super schönen echtem franz. Restaurant mit Meerblick dinieren.

 

Die Wirklichkeit sah dann so aus:

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Wie man sieht, das Sektfrühstück hat geklappt. Tolle einfallsreiche Geschenke hab ich bekommen. Birte hatte noch Geburtstagsküchlein gebacken, so dass wir die von Verena mitgebrachten Kerzen auch irgendwo reinstecken konnten :-)

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Der Strandtag mit Cocktailservice fiel dann schon mal aus.  Inzwischen hatte die auf die Bucht stehende Welle und Brandung den Strand nämlich komplett überspült.

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Genau hier standen letzte Woche noch meine Geburtstags-Strandliegen *grummel*

 

War nicht weiter schlimm, wir hätten dieses Vorhaben eh nicht genießen können. Der arme Frank mußte nämlich unser in der Nacht ausgefallenes Pump-WC reparieren, da nichts mehr ablief. Sämtliche Schläuche wurden gereinigt, von außen im Ablassventil rum gestochert, die Dichtungen der Pumpe erneuert und schließlich sogar die Pumpe erneuert. Das Ergebnis nach 4 Stunden: nix geht, außer der Eimer eine weitere Nacht.

Erlebnisse, die man immer in Erinnerung behalten wird J. Heilig Abend 2015 hatte er sich dieser Aufgabe zur besten Dinnerzeit auf dem Atlantik stellen müssen, jetzt eben auf meinem  60. Geburtstag *klasse*

Wir Frauen haben in der Zeit oben im Cockpit die Wetterverschlechterung verfolgt. Der Dinghisteg wurde zeitweise überflutet und die davor liegenden Dinghis sprangen in der Brandung rauf und runter. Das sah nicht nur ungemütlich, sondern regelrecht gefährlich aus und so wurde das geplante französische Dinner abgesagt.

Schnell wurde eine Lasagne zusammen geschustert und Birte  spendierte eine vorzügliche Kürbissuppe dazu. Zum Nachtisch gab´s dann noch Gummibärchen J.

Hauptthema des Abends:  (ihr könnt es euch denken) EIN DEFEKTES VERSTOPFTES WC

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