26.9. – 29.9.15 La Gomera

Eigentlich wollten unsere Bremer Freunde ja mal das Segeln auf dem furchterregenden Atlantic kennenlernen, aber weder Wind noch Welle spielten mit und so haben wir die 26 Seemeilen mal wieder zum größten Teil unter Motor zurückgelegt. Dafür aber mal mit einem anderen Skipper

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Bei der Anfahrt von La Gomera fielen unseren Freunden jedoch die Kinnladen herunter. Wo bitte war denn die wunderschöne g r ü n e Insel geblieben, die man aus Katalogen und Prospekten bisher kannte? Ganz karg war sie nicht, aber ich selber habe sie erstmal als „Gestrüpp-Insel“ bezeichnet.

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Das Gestrüpp, mit dem der komplette Ostteil La Gomeras bewachsen ist, hier mal von Nahem

 

 

 

 

 

 

 

Den 2. Schock bekamen wir bei der Anmeldung in der Marina.dsc_0157

Nachdem mal wieder unser mit der Hand ausgefülltes Formular akribisch in den PC übertragen wurde, sämtliche Schiffs- und Versicherungspapiere kopiert sowie unsere Pässe eingescannt waren (was dann insgesamt mindestens 1/2 Stunde Zeit braucht) , zeigte mir die Marinadame auf dem PC den von uns zu bezahlenden Übernachtungspreis:  41,52 € – booorrr! Das ist ja ´ne Nummer. Nach England somit der teuerste Hafen. Sicherheitshalber kurze Nachfrage: Pro Tag ??? Erstauntes Gucken und nochmal nachrechnen, nein – der Betrag stimmt! Aber dann Entwarnung: 41,52 stimmt, aber für 4 Nächte!  🙂 🙂 🙂 Somit ist dieser Hafen den preiswerteste, den wir je angelaufen haben. Schade nur, dass wir nicht länger bleiben können. 😉

La Gomera ist ja eigentlich nur ein „Cake“, aber mit ganz vielen verschiedenen Verziehrungen bzw. Vegetationszonen, wie wir dann feststellen konnten, als wir am Dienstag die Insel mit dem Auto erkundeten. Höhenunterschiede bis zu 1400 m mit einem Temperatursturz von 30° auf 14,8° und plötzlich ist man mitten im größten noch zusammenhängendem Lorbeerwald und es regnet.

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Der Roque de Agando (1251 m )

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Valle Gran Rey – wunder-, wunderschön – ob von oben, von unten oder mittendrin

 

 

 

Anschließend ging es runter zum bekanntesten Tal der Insel, dem Valle Gran Rey

 

 

 

 

 

In Agulo haben wir dann auch endlich gegen 15.00 Uhr was zum Futtern gefunden in einer kleinen Bodega, nachdem wir vorher nur an geschlossenen oder von Reisebussen überfallene Lokale gesehen hatten. Und endlich gab es „kanarisches Kaninchen“ und „geschmorte Ziege“ – gut, gewohnheitsbedürftig, bekamen wir doch quasi einen Teller mit „Knochen“ serviert. War lecker, jedoch nicht magenfüllend.

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die kleinen Gassen von Agulo

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San Sebastion mit dem Hafen von oben

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Hermigua – hübsch, aber ohne Fresslokale

Und zuletzt noch: Familie Tete ist mit einem Marco Polo Reiseführer angereist, allerdings aus dem Jahre 2000 und somit noch mit Pesetas-Angaben 🙂 . Nachdem wir dann viele dort empfohlenen Restaurants oder Bodegas nicht mehr – oh Wunder – gefunden haben, mußte Harald dann doch mal eine Vollbremsung machen. Lag doch  linker Hand tatsächlich das Cafe Creativa, das die letzten 15 Jahre unbeschadet überstanden hatte und laut Reiseführer guten Kuchen führte.

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2 Kommentare zu 26.9. – 29.9.15 La Gomera

  1. Die Bremer sagt:

    Ja, liebe Anna, hast Du sehr schön geschrieben auch mit dem uralten Reiseführer kann man noch satt werden. Aber es war MONTAG !!!!!!!

  2. Die Löfflers sagt:

    Hallo Ihr Lieben
    Der neue Schipper sieht auch gut aus!!! Dann ist ja bei der milden Flaute alles gut gegangen,(keine Übelkeit)! Wir wünschen Euch noch viel Spaß gemeinsam und Anne und Frank noch alles Gute für die weitere Reise!
    LG von Gitti + Wolfgang

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