Mal kurz um die Ecke geguckt….

Es war mal wieder soweit! Da die Paketaktion ja auf nächste Woche verlagert worden ist, wurde ich (Anne) unruhig und wollte mal wieder um die nächste Ecke schauen. Beim Seglerstammtisch des TO´S (immer Dienstags ab 19.00 Uhr) bekamen wir dann auch noch den Tipp über eine einsame Bucht, in der man auch toll schnorcheln konnte.

Also nix wie Anker hoch am Mittwoch. Vorher jedoch mußte noch Tunfisch in der Fischhalle gekauft werden und diesmal war Frank mit dabei. Kommentar: Ich ess keinen Fisch mehr! Aber nicht, wie ihr denkt, der mangelnden Hygiene wegen, nein, einfach wegen des Überangebotes . Mindelo ist nur eine Kleinstadt und wer den ganzen Fisch hier kaufen und essen soll, das ist uns völlig unklar.

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Beispielbild: In der Ecke einen Haufen Barakudas und vorne noch nicht filitierte Tunfische

Nun, ich hab dann doch ein Kilo Tunfisch gekauft – zum obligatorischen Einheitspreis von 4,50 Euro – und … Gott sei Dank…. es hat dem Skipper sogar geschmeckt.

Anschließend Anker auf und ab zur Geheim-Tipp-Bucht. Einsam war sie! Aber… schwimmen war ich dort nur mit Flossen. Anderfalls wäre ich nie zum Boot zurück gekommen, denn die Strömung dort war gewaltig. Und außerdem… Fische waren auch keine da, so dass sich das schnorcheln gelohnt hätte. Gegen Abend nahm der Schwell erheblich zu, das Schiff tanzte auf und ab und man hätte meinen können, wir wären auf hoher See. Ich jedenfalls überlegte zeitweise, wo denn der Eimer geblieben war 🙂

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Die einsame Bucht sieht nicht anders aus wie die Küste

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Die Küste von Sao Vicente

Am nächsten Morgen hieß es: nix wie weg hier und ab in die nächste Bucht vor Sao Pedro, die im Pilot schon als äußert windig beschrieben wird. Der Pilot hatte recht! Heftig windig war es und wir brauchten 3 Versuche, bis der Anker hielt und das Boot anschließend heftig an der Kette zog.

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Das Dorf „Sao Pedro“

Sao Pedro sah so aus, als ob sich ein Besuch lohnen würde. Leider war die Brandung so stark und wir ob der unruhigen Nacht übermüdet, so dass wir gar nicht erst den Versuch gestartet haben, mit den Dinghi anzulanden. Nach 3 Stunden kippte die Strömung und wir konnten „n a c h  H a u s e“ motoren *lach* und uns in der Bucht von Mindelo einen sicheren Ankerplatz suchen.

Übrigens gibt es auch hier ein Nationalgericht und dieses kann man sogar essen. Gut sogar und lecker! Es besteht aus einer Bohnenmischung (weiß und rot),  der, wenn der Haushalt gut finanziell da steht, mit Gemüse (teuer hier) aufgeputscht wird und ein wenig Fleisch, Wurst oder Fisch. Einheimische essen es Mittags, Abends und die Reste auch zum Frühstück, dann aber mit einem Spiegelei serviert. Touris bekommen es, egal zu welcher Tageszeit, immer mit Ei serviert und das sieht dann so aus:

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Nennt sich : „C a c h u p a“

Ansonsten haben wir volles Program. Vor ein paar Stunden ist die „Tanamera“ eingelaufen und kommt gleich zum Kaffee und Sundowner, morgen fahren wir mit der Fähre rüber zur Nachbarinsel Santo Antao und für Sonntag hat Milan div. Auto´s gemietet und macht mit uns und weiteren länger hier liegenden Seglern einen Ausflug über Sao Vicente. Langeweile kommt also gerade nicht auf 🙂

 

 

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1 Antwort zu Mal kurz um die Ecke geguckt….

  1. Hasentochter sagt:

    Hallo an die Um-Die-Ecke-Gucker,

    ist meine kilometerlange Mail von letzter Woche eigentlich angekommen? Und konntest du ein paar Fotos oder sogar Videos runterladen? Was macht die Rippe?

    Miri ist krank, liegt gerade mit 39° im Bett und schwitzt sich tot. Christian ist heute mit ihr zu Hause geblieben und hat einen Kuscheltag eingelegt.

    Kuss

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