Once again – auf nach Dominica

Diesmal ging der Wecker bereits um 7.00 Uhr los und der Anker um 7.30 Uhr hoch. Noch während der Fahrt durch die Bucht wurde um 8.00 Uhr an Deck gefrühstückt, so richtig lecker mit Rührei und Tellern sowie Tassen, die keine Anstalten machten, vom Tisch zu rutschen. Glück gehabt, denn das wäre eine halbe Stunde später nicht mehr möglich gewesen. Kaum hatten wir das Ende der Bucht erreicht, da gab der Skipper die Anweisung „Segel setzen“ – Segel setzen? Ach ja, wir haben ja ein Segelboot und Wind scheint es auch zu geben. Aber musste es denn gleich soooo viel sein? Das Groß setzten wir erst mal nur halb, auch das Vorsegel sollte nur halb ausgerollt werden, schnellte jedoch ob des Windes vorwitzig gleich zu ¾ raus. So nicht….1/4 wurde direkt wieder auf die Rolle verbannt. Dann Motor aus und mal schauen, was die Geschwindigkeit macht. Puh… 7,5 Knoten und eine Krängung vom Feinsten. Das ist nix für Frau Hasenfuß, wenn die Reling unter Wasser ist. Also beide Segel auf Badehandtuchgröße gerefft, die Reling kam wieder aus dem Wasser und so langsam wurde die Fahrt ruhiger, obwohl wir immer noch 6,5 Knoten Fahrt machten. Raumer Wind (also von der Seite) und Welle von der Seite, dass hatten wir schon Wochen nicht mehr. Ist auch nicht schön, sondern laut, ungemütlich und unentspannend. Nix mit ruhig Kindle lesen!

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Dominica bei der Anfahrt

 

Und so waren wir froh und erschöpft als wir gegen 14.00 Uhr die Mooringbojen vom Dominica Yachtservice in der Bucht von Roseau erreichten , an denen wir für die nächsten 3 Nächte festmachten Schnell ein Anlegerbierchen und dann das Dinghi zu Wasser lassen. Zum Einklarieren mussten wir in den Ort beziehungsweise ist Roseau ja die Hauptstadt von Dominica. Vorbei an 100 bunten Ständen, die rund um den Anlegesteg für Cruising Ships, an der die englische Britania lag, aufgebaut waren. dsc_0647 Aus den vollen touristischen Rum-Punsch-Kneipen schallte laute karibische Musik. Nun, weit vom Schiff weg brauchten sich die Britaniapassagiere jedenfalls nicht bewegen.

Nach dem problemlosen Einklarieren am Fährhafen gleich nach Digicel rein wegen einer neuen Prepaid-Karte für mobile Internet. Unsere Digicel-Karte von Martinique konnten wir hier leider nicht verwenden, aber eine Dominicanische für kleines Geld erstehen.

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Ein erstes dominicanisches Bierchen bzw. Rumpunsch

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Blick von unserem Heck aufs Heck der Britania am Steg

Roseau macht einen tollen, interessanten, spannenden Eindruck. Ganz anders als Martinique – eben karibischer und wir freuen uns auf morgen, wo wir die Stadt ausgiebig erkunden wollen.

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Ein Kommentar zu Once again – auf nach Dominica

  1. Hasentochter sagt:

    Ach, das ließt sich toll! Schön, dass es endlich karibischer wird. Auf den Rumpunsch hätte ich auch Lust, stattdessen feire ich gerade eine Teeparty mit Miri und schlürfe imaginäre Flüssigkeiten. Und dazu gibt es Rosinen, einzeln abgezählt, versteht sich. Freu mich auf weitere Fotos!

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