Portsmouth – Prince Rupert Bay

Seit Donnerstag liegen wir nun in der Prince Rupert Bay vor Anker. Über die 2 Stunden, die wir gebraucht haben, bis der Anker zu unserer Zufriedenheit hielt, will ich jetzt mal       k e i n Wort verlieren 🙂 . Die Tanamera kam eine Stunde nach uns an und liegt direkt neben uns, so sind Verabredungen zum Sundowner auch etwas leichter.

Seit heute morgen liegt auch hoher, luxuriöser Besuch in der Bucht. Der Luxus-Motor-Segler „Club Med 2“ mit 395 Passagieren, die von 200 Mann Besatzung betuttelt werden.

dsc_0737

Portsmouth selber hörte sich gemäß unserem Cruising-Guide vielversprechend an, jedoch sind wir zusammen mit der Tanamera der Meinung: Roseau war schöner, interessanter, aufregender, spannender usw. Portsmouth liegt quasi an einer langen Straße am Meer lang,  dsc_0723 dsc_0725

dsc_0716

schöööönnn, nicht!!!!

an der es ein paar Tante Emma Läden gibt, ein paar dunkle Bars für Einheimische und ein paar Läden mit allem, was der Dominicaner so braucht, aber irgendwie leblos. Hier in der großen Bucht liegen viele Yachten  und vom Schiff aus sieht man eine Menge Bars am Strand. Aber scheinbar sind wir Yachti´s nicht so spendabel oder gut betucht wie erwartet, denn beim Strandspaziergang wurde leider festgestellt, dass die meisten Bars bereits den Betrieb eingestellt haben und so langsam vor sich hin rotten. Schade, schade! Auch in die 3 verbliebenden Strandbars finden sich nicht viele Segler ein. Die Einführung von einer Happy-Hour-Zeit oder auch anderer Preise wäre vielleicht angebracht.

Die Bootboys hier sind nicht nervig oder aufdringlich. Im Gegenteil, ich finde es ganz nett, das Obst ans Schiff gebracht zu bekommen. Den offerierten frischen Lobster jedoch hab ich abgelehnt, lebende Tiere kommen mir nicht in den Kochtopf. Heute kam auch die Müllabfuhr mittels Boot vorbei und sammelte für eine kleine Mark bzw. ein paar East Caribean Dollar unseren Müll ein. Die Jungs sind auch so sehr nett, gestern z.B. wollten wir einen weit entfernten Supermarkt aufsuchen bzw. erst mal suchen und mußten dafür eine ziemlich lange Strecke mit dem Dinghi zurück legen. Zwischendurch bekamen wir Angst, dass uns der Sprit ausgeht, obwohl wir noch eine kleine Reserveflasche im Dinghi hatten. Wir drehten also sicherheitshalber um und Frank wollte eine ordentliche Strecke bis zum Fischereisteg rudern. –Die beunruhigte die Bootboys sehr. Beim Ersten winkten wir noch ab, aber der Zweite durfte uns dann zum nächsten Dinghisteg mit Tankstelle abschleppen. Man will ja nicht unhöflich sein 🙂 und außerdem war die Strömung auch recht heftig. dsc_0721

dsc_0729

keine Ahnung, was das sein soll…. Kunst oder Wahnsinn? 🙂

 

Und da Franks Tauchflasche inzwischen leer war, kam die Höllenmaschine (auch Tauchkompressor genannt) zum ersten Mal zum Einsatz. ½ Stunde braucht sie, um eine Tauchflasche zu füllen. Hat tatsächlich auch sofort geklappt und nun sind wir gespannt auf den nächsten Taucheinsatz, ob die Luft darin auch atembar ist.

dsc_0713

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.