Was machen wir eigentlich so den ganzen lieben langen Tag?

Das werdet ihr euch bestimmt zwischendurch fragen, oder? Es gibt keine regelmäßigen Blogeinträge mit spannenden Ausflügen, da wird kein Auto geliehen, um mal die Insel zu erkunden oder eine Ausflugstour über einen Veranstalter gebucht oder einfach nur mit einer  PublicBus-Fahrt  eine Rundfahrt gemacht.

Nun, ganz so ist es nicht. Aber wenn man die touristische hochgelobte Nachbarbucht besucht hat und dort so nix ganz dolle nett findet, dann weiß ich auch nicht, was ich darüber berichten soll.

Im Moment sind wir auch nicht im Urlaubsmodus, sonder im „wir-leben-hier“-Modus. Ganz entspannt und relaxt. Kein Terminstreß mehr (hat nix mit Bremen zu tun 🙂 ), wir (bzw. ICH)müssen nicht noch 1,2 oder 4 Inseln besuchen, wir sind am unteren Ende der Karibik angekommen und haben Zeit bis Anfang Juni, um diese schöne Gegend zu verlassen.  Und so ein Tag in der Karibik ist auch schnell vergangen. Ausschlafen und dann in Ruhe frühstücken… dann ist es schon mal halb 11, dann folgen kleinere Reparaturarbeiten, mindestens alle 2 Tage muss ich zu Frank Ärgernis (komisch, komisch – früher kam das Essen doch auch ohne vorherigen Einkauf auf den Tisch 😉 ) dann wieder einen Supermarkt aufsuchen, wofür man meistens so 2-3 Stunden benötigt. Die meisten haben eben keinen Dinghianleger und sind nur mit anschließenden langen Fußmärschen zu erreichen. Und schleppt mal einen Wocheneinkauf per Hand weg, geht also auch nicht, daher eben alle 2 Tage. Mit schwerem Gepäck bei 30 Grad und 70% Luftfeuchtigkeit sind wir dann meist so gegen 14.00/15.00 Uhr zurück und brauchen eine Auszeit im Cockpit mittels Kindl. Und eh man sich versieht, ist schon wieder Sundownerzeit 😉 . Spätestens um 18.30 fragt der Skipper dann, ob ich nicht endlich in die Pantry will, um den Supermarkteinkauf in ein schönes Menü zu verwandeln.  Und wieder ist ein Tag rum – ob Rentner oder Langzeitsegler – egal, Zeit haben beide scheinbar nicht *lach*

Heute hatten die Supermärkte alle zu, so hatte ich Zeit zum Skypen. Frank hatte derweil Zeit, den einen Wassertank sauber zu machen und das Türschloß (fast) fertig zu reparieren. War ´ne gute Aufteilung, finde ich. Dann hab ich  Mails  beantwortet und diesen Blog geschrieben – schnell noch duschen und dann den w o h l v e r d i e n t e n Sundowner. Uns geht es echt gut zur Zeit!!!!

P.S. Ich hab übrigens die Sanitäranlagen für Damen gefunden!!! 3 Tage hab ich gebraucht, bis ich die heute zufällig um die Ecke bei der Bar gesichtet habe. Und da dies unser letzer Marinatag ist, geh ich jetzt endlich auch mal ordentlich d u s c h e n! 🙂 🙂 🙂

Einen schönen freien Pfingstmontag wünschen wir euch allen

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