Großeinkauf und Publicbusse

Wir liegen wieder vor Anker, an der gleichen Stelle wie beim Letzten mal. Haben wieder gut getroffen (Ankgergrund) und der Anker hält bombenfest. Und da wir jetzt wieder Dinghimobil sind, können wir die beiden Supermärkte mit eigenem Dinghianleger zu einem Großeinkauf nutzen. Alles, was wir in der nächsten Zeit nicht schleppen wollen, kommt in den Einkaufswagen. Bier, 5-Liter-Wasser-Kanister, Saft, Sprite, Waschpulver, Toilettenpapier,Kartoffeln und jede Menge Nudeln . Footland bietet außerdem noch einen tollen Service. Die männliche Einpackhilfe verstaut den Einkauf nicht nur in jede Menge Plastiktüten (die von uns dann als Mülltüten benutzt werden), sondern transportiert auch alles noch zum Auto bzw. bei uns zum Dinghi und hift, dieses zu beladen. Und das sieht dann so aus:

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Wie Freitags Nachmittag mein Kofferraum vor Aldi 😉

Nachdem wir 2 Supermärkte abgeklappert haben, braucht Frank erstmal eine Pause vor seiner neuen Lieblingsbar, die die Größe von einem Kiosk hat, dafür aber mit Blick auf die Carenage Bucht vor St. George.

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Ich dagegen bevorzuge lieber die nette Esther´s Bar am Nachbarstrand Grande Anse, wo es leckere Cocktails für kleine Kracher gibt und wo wir uns von dem anstrengenden Vormittag erholen.

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Auf dem Rückweg beobachten wir dann noch eine ganz putzige karibische Schwimmschule

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Noch ein Wort zu den Publicbussen. Wir fangen an, diese zu lieben und wollen sie nie mehr missen. Hier in Grenada haben die sinnvoller Weise nicht nur Nummern auf den Bussen stehen , sondern auch die angefahrenen 3-4 größeren Punkte. Das erleichert das Anhalten des richtigen  Busses schon sehr.  dscn0222

Je nach Größe passen passen so 16-20 Leute in so einen Bus (in Stoßzeiten bestimmt auch mal mehr übereinander gestapelt). 1 Sitz gehört dem Fahrer und 1 weiterer dem Sitzplatzakquisiteur. Damit sich der Fahrer nämlich auf seinen halsbrecherischen Fahrstil konzentrieren kann, fährt immer ein Kollege mit, der einen unterwegs dann anschreit, ob man etwa mitfahren will. Da diese Busse im Minutentakt fahren, ist ein entspannter Spaziergang kaum möglich. In St. Vincent fuhren diese Busse auch noch mit extrem lauter Rockmusik (war super), hier begnügen sie sich mit ständigem Hupen. O.g. Sitzplatzakquisiteur ist auch für Tür auf, Tür zu und für das Einsammeln der Kracher zuständig. Hier kostet eine kleinere Fahrt von 10-20 Minuten 2,5 EC, also 0,80 Cent pro Person. Touristen haben wir allerdings bisher selten dort drin angetroffen, die meisten nutzen wahrscheinlich die Wagen, aus denen die Fahrer ständig „Taxi“ schreien.

Und morgen machen wir dann mal was anderes als „einkaufen“ und werden mit diesen Bussen ins Landesinnere fahren und den Regenwald suchen… 🙂

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