Prickly Bay

Wir haben es geschafft, haben uns losgerissen von St. George und sind 10 Seemeilen weiter gegen Mittag in die bekannte und bei Seglern beliebte Prickly Bay eingelaufen. Naja, wir hatten es ja befürchtet… in der großen Bucht liegen so an die 150 – 200 Schiffe. 75 % der Fläche ist mit Mooringbojen belegt, die meisten davon auch belegt. Großes Fragezeichen? Ist der Grund hier so schlecht, dass die Anker nicht halten? Oder ist es Geschäftemacherei?  Durch die vielen Moorings ist der Platz zum Ankern jedoch beschränkt und wir haben Probleme, ein ausreichend großes und trotzdem geschütztes Plätzchen zu finden. Das Wasser ist trüb und man kann den Grund nicht erkennen, also Anker runter ins Ungewisse. Kurze Zeit später fahren wir ihn rückwärts ein und… Mist, er hält nicht. Neuer Versuch, gleiche Stelle – er hält nicht. Wir suchen also eine neue Stelle, die uns dann ganz knapp von der gerade eingelaufenen deutschen Yacht Mon Juan geklaut wird.  Macht aber nix, wir liegen jetzt eben kurz dahinter auf 5 m. Hier jedenfalls hält der Anker, jedoch ein Schnorchelversuch, um wie immer zu prüfen, wie und ob der Anker richtig eingegraben ist, wird sofort wieder abgebrochen. Schon nach 1 m sieht man nicht mal mehr die Ankerkette . Komische Brühe hier! Das Wasser ist sauber, aber überhaupt nicht einladend.

Der erste Eindruck: Es gefällt uns hier nicht (Betonung liegt auf „uns“) – Der Skipper guckt mürrisch, ist es doch arg rollig und unruhig hier. Ich aber will vorsichtig sein und der Bucht noch die ein oder andere Chance geben.

 

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