Werftmarathon

Vor Wochen hatten wir uns eigentlich schon für die Peakewerft entschieden, doch schon in der Prickly-Bay bekamen wir die Info, geht besser zu Powerboat, da ist mehr los, die sind preiswerter und und und.  Und so hatten wir uns eigentlich schon umentschieden, aber dabei nicht mit der unterschiedlichen Meinung der deutschen Cummunity gerechnet.

Wir sind also dann am Dienstag einigermaßen ausgeruht wieder über beide Gelände gelaufen, um uns um zu sehen. Und natürlich traf man wieder den ein oder anderen Befürworter der beiden Werften. Vorteil der Peakewerft: Sie hat eine angeschlossene eigene kleine Marina mit 14 Stellplätzen und wenn man da erstmal ein paar Tage liegen könnte, das würde viele im Vorfeld zu erledigen Arbeiten wie z.B. putzen (äh) etc. , allerdings erschien sie uns am Vortag als sehr sehr unruhig und rollig. Also noch mal hin und schaun, wie es heute aussieht. Da sehen wir plötzlich die Lycka liegen, neben der wir in Gran Canaria bereits längere Zeit gelegen hatten. Nach einem Hallo werden wir mit kühlen Getränken und Infos über die hervorragende Peakewerft versorgt. Die Lycka hatte gerade 2 Wochen dort an Land gestanden. Service, Freundlichkeit und vor allen Dingen das neue Sanitärhaus werden hervor gehoben. Wir sehen während dessen jemand am Dinghianleger ins Dinghi steigen und denken, ist er es oder ist er es nicht. Und tatsächlich, er ist es. Olaf ist Einhandsegler und wir hatten ihn in Kap Verden kennen gelernt. Er wird morgen bei Powerboat rausgekrant und zählt die Vorteile von Powerboat auf. So sind wir wieder am Anfang 🙂 .

Nun, wir entscheiden noch nichts, sondern klappern erstmal beide Büros ab und holen uns Angebote. Die Dame bei Peake spricht ein super klares Englisch (sehr von Vorteil für uns) , gibt uns ein Preisblatt, rechnet alle für uns infrage kommenden Einzelpreise in Endsummen aus und markiert sie für uns. Auch den Liegeplatz der Murada in der Marina würde sie uns reservieren, wenn wir am nächsten Tag Bescheid geben. Und wenn wir ein preiswerteres Angebot erhalten, dann sollten wir noch mal wiederkommen, da wäre bestimmt was zu machen. Alles schon mal positiv. Weiter gehts zu Powerboat. Inzwischen ist es 15.00 Uhr, in einer Stunde ist Feierabend. Vielleicht hatten die Damen dort im Office deshalb nicht mehr viel Bock. Auch hier bekommen wir ein Preisblatt, müssen aber selber Kreuzchen machen an den Positionen, die wir benötigen. Von Ausrechnen keine Spur. Und die englische Aussprache ist für uns auch recht unverständlich. So ziehen wir mit unseren Preisblättern ab und rechnen an Bord hin und her.  Noch immer sind wir unentschlossen.

Abends dann gehen wir zum deutschen Stammtisch. Zwar gibt es hier keinen TO-Stützpunktleiter mehr, aber der Stammtisch Dienstags wird aufrecht erhalten. Natürlich sitzen wieder Peake- und auch Powerboat-Befürworter am Tisch. Wir werden es überschlafen….

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