Viel Arbeit

Es ist nicht viel Berauschendes passiert in den letzten Tagen außer Arbeit, Arbeit! Das Deck wird ausgiebig geschruppt mit dem vielen Süßwasser, was hier einfach kostenfrei aus dem Wasserhahn kommt. So im nachhinein kann ich nicht mal sagen, womit wir uns die letzten Tage beschäftigt haben, außer, dass wir von früh bis abends beschäftigt sind. Ach ja, stimmt…unter anderem habe ich meine sämtlichen Töpfe geschruppt und auch dort den Rost entfernt, was leider nicht ausbleibt, wenn man ständig mit Salzwasser spült.

Weiterhin haben wir versucht, heraus zu finden, wo das Wasser in unser Bilge herkommt. Bis jetzt leider ergebnislos. So geht Frank nicht in den Pazifik und mir schwant Böses, zumal wir langsam recht ratlos sind.

Dann gibt es inzwischen ein echtes Problem mit unserer Teakdeckverfugung. Da hat Bavaria nämlich echt Mist (um nicht zu sagen Schei..) gebaut und nicht UV-beständiges Fugungsmaterial genommen. Der Eigner des 1. Schiffes dieses unseres Typs, einer Bavaria Ocean, die wir uns damals zwecks Kauf angeschaut hatten, hatte uns bereits gesagt, dass ihm das sofort im 1. Jahr aufgefallen war, denn er ist im Mittelmeer gesegelt. Er hatte es sofort bei Bavaria reklamiert und kostenfrei eine neue Verfugung bekommen. Nun, unsere 2wishes war vorher nie in warmen Gefilden und so ist es dem Vorbesitzer nicht aufgefallen. Dafür haben wir jetzt den Salat. Stellenweise wird die Verfugung ganz weich und pappig und verteilt sich auf dem ganzen Deck, weil man ja schließlich drauf tritt. Überall schwarze Flecken, die kaum zu entfernen sind – das macht keinen Spaß. Ein gestriger Selbstversuch, die Fugen teilweise zu erneuern, sieht schei… aus. Also haben wir heute einen Fachmann kommen lassen, der uns bis Mittwoch ein Angebot über die komplette Fugenerneuerung zukommen lassen wird. Prost Mahlzeit!

Aber wir sind nicht das einzige Schiff mit Problemen. Die Lycka neben uns hatte Motorprobleme, die hier vor Ort in den letzten Tagen behoben wurden. Jeden Tag kam ein Monteur, um den Motor auf Geräusche und Durchlaufen nochmals zu prüfen. Gestern Morgen dann haben wir Abschied genommen von der Lycka, die Richtung Curacao aufbrach. 4 Stunden später war sie wieder zurück, die Geräusche und die Vibrationen des Motors gefielen Dieter gar nicht und nun geht die Fehlersuche von neuem los.

Ansonsten haben wir das Gefühl, dass unsere To-do-Liste nicht kürzer, sondern länger wird.

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1 Antwort zu Viel Arbeit

  1. Jule sagt:

    Ojeeee! ich glaube ihr braucht mal Urlaub! Kommt doch mal nach Europa, hier is es sooo schoenn nass im Moment.

    Hoffe dass sich alles irgendwie einrenkt, hat ja bisher immer geklappt wenn es auch etwas gedauert hat.

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