Wieder zu Hause

Ja, richtig… wieder zu Hause. Was uns vorher noch gar nicht bewusst war, merkten wir in den letzten Tagen in Deutschland durch Aussagen wie: „Wenn wir nach Hause fliegen“ oder „zu Hause müssen wir dann noch dies und jenes machen“. Die 2wishes ist wirklich unser Z u h a u s e und wir freuen uns, wieder hier zu sein.

Nach einem ätzend langen zähen Tagflug, der mittels 3 Spielfilmen,  unterbrochen von 2 x Essenaufnahme und 2 klitzekleinen Flaschen Rotwein , dann endlich nach 9,5 Stunden in Tobago ein Ende fand , um dann noch 1 ½ Stunden in der Schlange vor der Passkontrolle zu stehen. Die offiziellen Damen und Herren studierten jeden Pass aufs genauste und hackten alle Eintragungen auf dem von uns vorab ausgefüllten Einreiseformular akribisch ab. Bei den vielen vor uns in der Schlange stehenden Asiaten dauerte diese Prozedur noch mal länger, man hatte während des Warten viel Zeit, darüber nachzudenken, warum wohl. Anschließend schlüpften wir ohne Probleme am Zoll vorbei, so dass unsere mitgebrachten Ersatzteile fürs Schiff nicht auffielen. In dem Fall hätten wir nämlich mit unserem Gepäck hier in Chaguaramas noch zum Custumer gehen müssen und zwar, bevor wir wieder aufs Schiff gingen. Glück gehabt! Anschließend noch unser bis fast zum Ende ausgereiztes 39 Kilo Gepäck über holprige Bürgersteige zu unserem 10Minuten entfernten Übernachtungshotel gerollt, eingecheckt und ab in die nächste Bar, Flüssigkeitsverlust auffüllen. Die Luftfeuchtigkeit hat uns wieder. Ortszeit 20.00 Uhr, gefühlte Deutschlandzeit 2.00 Uhr nachts. Hatte Mühe, nicht vom Barhocker zu rutschen.

Nach einem leckeren Frühstück am nächsten Morgen hatten wir noch 2 Stunden Zeit, bevor unser 25-Minuten-Flug nach Trinidad ging. Diese Zeit verbrachten wir am Strand und beneideten die in sauberen klaren Wasser vor Anker liegenden Segelschiffe. Auch wieder wollen!!!!!  Der Bus vom Flughafen nach Port of Spain kam relativ schnell, nur auf den Anschlussbus am Busbahnhof mussten wir eine Stunde warten.  Dabei lernten wir jedoch nette Schweizer kennen, die wie der Zufall es will, nicht nur auch in der Peakewerft liegen, sondern  quasi direkt gegenüber von uns. Somit erreichten wir die 2wishes gegen 18.00 Uhr.   Schnell noch ein paar Spagetti in den Topf und eine Dusche in dem wundervoll auf 23° runter temperierten Duschraum – 20.15 Uhr fielen wir erschöpft ins Bett.

Wir sind wieder Zuhause!!!!

Schön war es in der Heimat, aber auch stressig. Viele Arzttermine, viele Termine mit Freunden (wobei wir leider nicht alle geschafft haben), Kindern, Eltern und Verwandten, ausreichende Gelegenheiten zum Babysitten, lecker deutsches Essen und Obst, Obst, Obst. Ein Kilo Kirschen am Tag war nix :-). Aber der deutsche Sommer…. nein, liebe Leute… den kann man auch in die Tonne kloppen. Dann doch lieber den ganzen Tag schwitzen und mit der Zewa-Wisch-und Weg-Rolle unterm Arm rum rennen 😉 . Aber inzwischen, so hörten wir, sollen ja auch euch die 30° erreicht haben. Versucht sie zu genießen, der nächste Herbst steht bereits wieder vor der Tür.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Wieder zu Hause

  1. Hasentochter sagt:

    Oh man, noch 30 Minuten länger, bis hier ein Lebenszeichen ankommt und ich hätte der Werft eine E-Mail geschrieben und gefragt, ob ihr angekommen seit… So geht das nicht ihr Lieben! Nächstes Mal erwarte ich zumindest ne kurze SMS!!!

    So, genug gemault. Schön, dass alles so reibungslos funktioniert hat und ihr euch wieder Zu Hause fühlt – so soll es sein.

    Eure Enklin fragt immer noch täglich nach euch und zeigt mehrmals pro Tag auf eurer Foto im Flur „da Opa, da Oma“ (wohlgemerkt in der Reihenfolge…) Ihr habt sie nachhaltig beeindruckt 😉

    Dicken Kuss aus dem Sommer-Schwül-Köln

  2. Jule sagt:

    32 Grad hatten wir! Schoen, dass ihr iweder zu Haus seid! Bis zum naechsten Mal!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.