Wasser, Wasser, Wasser

Nur nicht um uns herum, noch nicht jedenfalls!

Nachdem wir ja nach Ankunft Dienstag Abend die Druckwasserpumpe angeschaltet hatten, wunderten wir uns, warum sie ständig ansprang und auch in der Nacht ständig brummte. Da war doch was…. wir schieben es jetzt mal auf den Jetleg, dass wir nicht reagierten bzw. ignorierten.

Morgens haben wir pflichtbewußt erstmal bei der ortsansässigen Immigration vorgesprochen und uns zurück gemeldet. Die Dame konnte mit uns aber eigentlich gar nix anfangen, schließlich hatte wir ja bereits am Flughafen einen Visumstempel bis Oktober bekommen. Auch zum Custumer bräuchten wir nicht mehr, sagte man uns. Also ehrlich, wir verstehen nix mehr. Alle mündlichen und schriftlichen Aussagen diesbezüglich scheinen null und nichtig zu sein. Dann ging es ab zum Supermarkt, denn in unserem sowieso ausgeschalteten Kühlschrank war nix wie „Leere“. Mit voll gepackten Rucksäcken bei inzwischen schon wieder 33 Grad ging es auf der Landstraße zurück zum Schiff. Endlich machten wir uns daran, unsere Reisetaschen auszupacken und uns nochmal an all den schönen neuen Anziehsachen, den Ersatzteilen, dem Küchenzubehör wie z.B. Tomatenmarktuben, Löwensenf etc. sowie den neuen Elektronikteilen zu erfreuen.

Die immer noch zu oft anspringende Druckwasserpumpe wurde weiter ignoriert. (Springt normalerweise nur an, wenn man Wasser entnimmt! Springt sie zwischendurch an, dann verliert die Leitung irgendwo Druck bzw. leider eben auch Wasser und somit ist irgendwo eine Undichtigkeit). Irgendwann am Nachmittag jedoch mußte Frank ein im Motorraum gelagertes Reinigungsmittel holen und ach du Schei… Der Motorraum steht wadenhoch unter Wasser. Schnell eine Kostprobe: ist Süsswasser (naja, wo soll hier an Land auch das Salzwasser herkommen,  nicht wahr – aber sicher ist sicher 🙂 ). Wir pumpen eine halbe Stunde ab und können die Undichtigkeit nicht finden. Pumpe wird abgestellt und die Fehlersuche auf den nächsten Tag verschoben.

Abends gingen wir dann zu Feier des Tages mal zum Essen. Eine benachbarte Gaststätte bietet immer Mittwochs Barbeque an. Neben Rippchen und Steak gibt es auch ein riesiges Schwertfischfilet (lecker, lecker), dazu einen Teller randvoll mit Beilagen wie Kartaffelbrei, gemischtes Gemüse, Linsengemüse sowie Salat. Und das alles zum Preis eines deutschen Jägerschnitels. Dort lernten wir dann auch Kalle und Doris von der Blue Sun kennen, die am Nachbartisch saßen und die auch in Tobago in der Schlange zum Paßkontrolle weiter hinter uns waren. Auch sie sind im Juni 15 gestartet, haben bis Barbuda die gleiche Tour gemacht wie wir und trotzdem sind wir uns vorher nie irgendwo begegnet.

 

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