Los Roques – San Sebastopol und Cayo Francisquis

Um 11.00 Uhr am Vortag gehen wir Anker auf und morgens gegen 7.30 Uhr erreichen wir unseren     1. Ankerplatz auf Los Roques vor dem vorgelagerten Riff „San Sebastopol“

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Im Vordergrund die SY Bella Ciao

 

Hier lassen wir einfach den ganzen Tag die Seele baumeln, schnorcheln, schlafen und genießen 😉

Am nächsten Tag geht es Mittags weiter und zwar Mittags, da da die Sonne am höchsten steht und man Untiefen besser erkennen kann. Eyeball-Navigation ist angesagt hier in dieser Gegend, da unsere elektronischen Seekarten nicht exakt und genau sind. Und so stehe ich vorne am Bug, sobald türkisfarbenes Wasser vor uns oder neben uns auftaucht und lasse meine Eyeball´s übers Wasser schweifen.

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Und hier hat jemand einen Strandausflug auf eine einsame Sandbank gebucht – Sonnenschirme und Kühltasche inklusive 🙂

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Los Roques besteht aus 67 Inseln und erinnert ein wenig an die BVI´s, nur dass die Inseln hier alle flach sind, schätzungsweise höchstens 2-3 m hoch.

 

Nach 2 Stunden erreichen wir bereits Cayo Francisquis, scheinbar das Marbella von Los Roques, denn hier liegen die Motor-Dick-Schiffe der reichen Venezolaner dauerhaft mit dem Heck zum Strand und diese fliegen nur am Wochenende ein (so hörten wir jedenfalls).

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Wir ankern auf 7-9 m vor einer netten Landzunge, zu der täglich von Gran Roques aus die Touris inkl. Stühle, Sonnenschirm und Kühlbox für einen Tages-Strand-Ausflug abgesetzt werden.

dsc00161 Leider können wir unseren Anker beim Schnorcheln nicht finden, denn 1. Ist das Wasser voller Schwebeteilchen, also unklar und 2. besteht der Ankergrund hauptsächlich aus Seegras. Da ich trotzdem eine ruhige Nacht anstrebe, wird kurzerhand meine Tauchausrüstung aktiviert und so komme ich nach fast 5 Jahren endlich mal wieder zu einem (Kurz-)Tauchgang. Und oh Wunder, wie easy war das denn? Scheinbar ist es wie Fahrradfahren, man verlernt es nicht und so freu ich mich jetzt noch mehr auf die Tauchgänge in Bonaire.

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Fisch war übrigens nicht zu sehen, so dass ich mit 150 Bar in der Flasche wieder aufgetaucht bin. Das ich aber 50 Bar einfach verballert und weggeatmet habe auf diesen kurzen Unterwasserausflug…. Da muss ich wohl doch noch ein wenig an meiner Atemtechnik arbeiten.

 

 

 

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