Cayo de Aqua bzw. Becqueve

Und das ist mal ein Ankerplatz nach unserem Geschmack

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Von Cayo de Aqua hatten wir schon viel gelesen und gesehen im Netz – das wollten wir unbedingt noch mitnehmen, bevor wir uns auf den Weg nach Bonaire machen. Und so gingen wir vormittags bereits Anker hoch, machten winke, winke zu den noch eine weitere Nacht bleibenden anderen Schiffe und erreichten de Aqua bereits nach 1 Stunde Fahrt.  Wir kommen von Osten, aber meine Wenigkeit möchte erst mal die Westseite anschauen, nicht das man was verpasst oder so… 😉 . Es sieht auch schön aus, ist aber viel zu unruhig und zu rollig hier. Also wieder retour und wir steuern die Ostseite von de Aqua an. Jede Menge Untiefen liegen vor uns im verschieden türkisfarbenen Wasser.Da  ist mal wieder Eyeball-Navigation erforderlich. Mein Herz setzt aus, als wir nur noch 80 cm zwischen Korallenköpfen und Kiel haben. Die Schweißperlen auf Franks Stirn kommen diesmal nicht von der Hitze und so entscheiden wir zusammen: Nix wie weg hier! Die Hasenfüße drehen ab und fahren zurück. Besser Hasenfuß sein, als mit  einen aufgerissenen Plastik- Rumpf nicht einklariert in Venezuela  abzusaufen.

Auf der gegenüberliegenden Seite liegt Besqueve – sieht genauso herrlich aus und dort liegt bereits der belgisch/französische Einhandsegler, der heute Morgen 2 Stunden vor uns Carenero verlassen hat. Was der kann, dass sollte den Hasenfüssen doch auch gelingen. Also los… ich lasse meine Eyeball´s am Bug über die türkisfarbene Fläche gleiten, Frank behält den Tiefenmesser im Auge und bekommt bei  0,60 cm unterm Kiel einen mittleren Herzkasper . Aber hier sind keine Korallen zu sehen, nur weißer Sandboden und so gleiten wir über die letzte Untiefe hinweg, bevor wir auf 1,00 m noch weit vom Strand weg ankern.

Wie herrlich ist das hier, Dunkles Türkis, helles Türkis, mittleres Türkis, herrliches Türkis, fantastisches Türkis – ich kann mich gar nicht satt sehen.

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Becqueve… ob man das Insel nennen kann? Eigentlich ist es nur ein ca. 20 m breiter etwas begrünter Sandstreifen,

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Wir beschließen, noch 1 Tag länger zu bleiben und erst am Mittwoch nach Bonaire zu segeln. Und wenn ihr das hier liest, dann sind wir da und somit wieder in einer Free-Wifi-Zone angekommen

 

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