Bonaire

Der ein oder andere mag sich schon gewundert haben, warum immer noch kein (überschwänglicher) Blogeintrag über Bonaire von uns veröffentlicht wurde.

Nun, wir mußten uns erst mal mit Bonaire anfreunden.

„Traumurlaubsziel für Taucher“

Auch für uns vor ein paar Jahren, lange bevor wir zu Urlaubssegler und Langzeitsegler wurden. Warum wir diesen Traum vor Jahren nicht verwirklicht haben… ich weiß es gar nicht mehr genau, vielleicht kamen die Aussteigerpläne dazwischen und das damit verbundene Geld horten 😉 . Heute frage ich mich, ob uns ein (Tauch-)Urlaub hier damals gefallen hätte.  Wahrscheinlich schon, wenn man den Rest der Karibik nicht kennt, nicht so verwöhnt ist wie wir inzwischen und froh ist, 14 Tage ein anderes Feeling zu erleben.

Wir allerdings waren am 1. Tag entsetzt (Frank wollte schon weg, bevor wir überhaupt an der Mooring festlagen 😉 ), am 2. enttäuscht, ab dem 3. haben wir uns abgefunden und inzwischen haben wir uns eingewöhnt. Schließlich sind wir hier zum Tauchen und nicht der Landschaft, der europäischen Gastronomie oder der vielen Andenkenläden hier. Schöne Strände gibt es hier kaum, die Uferpromenade von Kralendijk, der Hauptstadt von Bonaire, ist betoniert. Die außerhalb am Meer liegenden Ferienhäuser sehen ganz nett aus, aber auch diese haben keinen Strand. Ins Meer kommt man nur per Leiter, Treppe oder Steg. Vor einigen Urlaubsresorts jedoch sieht man auch Strand und Strandliegen. Auf Bonaire ist „ankern“ absolut verboten. Man liegt in 2er Reihen an Moorings vor der Hauptstadt auf 3-5 m Tiefe. Und nur hier gibt es Moorings, so dass man nicht in andere Buchten ausweichen kann.

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