Auf der Suche nach dem passenden Handwerker lecker in der Alten Markthalle gegessen

Wahrscheinlich haben wir es schon mal erwähnt, die Verfugung unseres Lauf-Teakdecks löst sich auf und die schwarze Matsche verteilt sich übers ganze Boot. Das sieht nicht nur scheußlich aus, sondern ist auch sehr schwer wieder sauber zu machen. Das Angebot, dass wir diesbezüglich in Trinidad erhalten hatten, fanden wir absolut zu hoch und nun hoffen wir hier auf ein günstigeres Angebot.

Laut Internet gibt es in der Curacao Marina/Werft in Willemstad eine Holz ver- und bearbeitende Firma, da wollen wir heute nachfragen. Eine Busverbindung dorthin können wir nicht finden, also fahren wir erstmal bis fast zum Busbahnhof und versuchen, uns zu  Fuß durch zu schlagen. Das GPS-Pünktchen auf Googlemap in meinem Handy macht die Suche nach den richtigen Straßen deutlich leichter, denn Straßenschilder sind auch hier Mangelware.

Auf dem Gelände der Werft finden wir Pedro, der Niederländisch, Spanisch und ein super klares Englisch spricht. So klappt die Verständigung schon mal hervorragend. Pedro kommt gleich kompetent und hilfsbereit rüber und macht uns vorab eine Preisangabe pro Quadratmeter, die uns akzeptabel erscheint.  Und er würde auch in Spanish Water vor Anker arbeiten können oder dort in eine der Marinas kommen, so dass wir das Schiff nicht extra nach Willemstad verlegen müßten. Damit hätten wir nie gerechnet.  Für den nächsten Morgen bietet er uns gleich einen Besichtungstermin in „Spanish Water“ an, wir müßten ihn nur mit dem Dinghi vom Fischereisteg abholen. Das kriegen wir hin 😉 .

Zurück in Punda suchen wir  „The Old Market“, wo Hausfrauen in riesengroßen Töpfen lecker Essen gekocht haben und dies dort für eine kleine Mark verkaufen.

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Die umfangreiche Dienstag-Speisekarte

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Die Speisekarte ist fast verständlich, Preise fehlen jedoch. Wahrscheinlich, weil der Tourist natürlich mehr zahlen wird als der Einheimische hier, aber okay… Frank wählt das Chickensteaw und ich entscheide mich fürs Beefsteak, da ich leider nicht erkannt habe, dass es sich bei „Goatmeat“ um Ziegenfleisch handelte. Nun, ein Grund mehr, dort nochmal essen zu gehen. (Frage an unsere englische Familie: Was bitte schön ist denn „Oaks Steel“ und „Okrasoup“ ???? )

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Beef, Reis mit roten Bohnen und Kochbahnen – lecker war´s

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Und hier die Hausfrauen 😉 hinter den riesigen Töppen

Wir zahlen ingesamt 16 Euro, sind satt, zufrieden und hatten SPAß 🙂

 

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