Ankunft in der Kima Kalki Marina

Curacao steht unter keinem entspannten Stern, bisher können wir diese Insel nicht locker genießen und somit über schöne Ausflüge etc. berichten. Dafür haben wir die letzte Woche mit Organisation und warten auf Termine verbracht. Nachdem Pedro uns dann als Anfangstermin Mittwoch/Donnerstag avisiert hatte, wollten wir den Liegeplatz in der Marina klar machen. Hierzu sollten wir 2 Tage vorher Bescheid geben, damit man Gelegenheit hat, 2 störenden Schiffe so  um zu legen, dass wir noch dahinter passen.  Nun ist die kleine preiswerte Kima Kalki Marina keine Touristenmarina, sondern mehr ein Abstellplatz für einheimische Fischer- und Motorboote, Charterschiffe und ein paar übrig gebliebene Langzeitlieger. Der Sanitärraum besteht aus einer Baracke, aber nett gemacht.

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Auf der einen Seite eine Toilette, auf der anderen Seite die primitive Ausführung einer Dusche. Und diesmal wirklich „Unisex“ 😉 . Aber das wussten wir alles vorher und stört auch nicht. Blöd ist nur, dass der Manager sowie auch Jupp, sein holländischer Freund, tagsüber nicht hier, sondern mit Chartergästen unterwegs sind. Mal bekommt man die Aussage, ab 18.00 Uhr wäre immer einer da, mal heißt es ab 19.00 Uhr.  So sind wir Montag um 18.00 Uhr  mit dem Dinghi da, aber keiner  läßt sich sehen. Um 19.15 Uhr fahren wir gefrustet im Dunkeln zurück zum Schiff. Dienstagmorgen 10.00 Uhr – neuer Versuch – aber keiner da. Dafür treffen wir Jupp um 16.30 Uhr an. Jupp spricht auch etwas Deutsch, was die Sache für uns vereinfacht. Er telefoniert mit seinem Managerfreund und wir bekommen das Okay, morgen, also Mittwochabend 18.00 Uhr können wir rein kommen. Wir sind erleichtert, weil wieder einen Schritt weiter, aber … noch liegen wir nicht fest.

Ich bin misstrauisch! Wenn die mit ihren Charterjobs so beschäftigt sind, ob die es dann wirklich schaffen, den Platz für uns frei zu machen?  Die Marina liegt in einer kleinen Bucht, die Zufahrt ist nicht sehr tief und viele Schiffe liegen hier als Dauerankerlieger im Weg – sprich, viel Platz zum rangieren ist hier für den Skipper nicht.  So bemühen wir um 17.30 doch schnell  noch mal das Dinghi und überprüfen den für uns vorgesehenen Liegeplatz – und was sach ich… nix war mit „Platz gemacht“ für die 2wishes. Frank ist sauer, mir ist übel und in 1 ½ Stunden ist es dunkel.  Da kommt Jupp mit seinen Chartergästen zurück, sein Boot bekommt noch eine Frischwasserdusche, die Gäste werden nett verabschiedet, er telefoniert noch mal kurz mit seinem Managerfreund und zusammen fangen wir irgendwann an, die 2 störenden Schiffe zu verlegen. Wir rasen (hahaha… mit einem 5PS-Motor 😉 ) mit dem Dinghi zurück und gehen Anker auf. 18.45 Uhr : es ist bereits sehr dämmerig, aber wir liegen erleichtert und verschwitzt fest vertäut.  War klar, unser Heck hängt außerhalb der Marina, aber egal – Pedro kann kommen!

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2 Antworten zu Ankunft in der Kima Kalki Marina

  1. K. Weingartner sagt:

    Hallo,
    netter Bericht.
    Wie teuer ist diese Marina?
    Habe vor in etwa 2 Wochen mein Boot in Cuuracao zu lassen
    Gruesse Kurt

    • Anne sagt:

      Hallo Kurt,
      schwer zu beantworten, deine Frage!!! InKontakt treten kannste jedenfalls nur persönlich mit denen, auf Mails etc. antworten die nicht. Außerdem muß man Glück haben, dort überhaupt einen Platz zu erhalten. Wir haben so ca. 300 Euro für einen Monat gezahlt, Wassergeld kam noch zusätzlich drauf. Zu den anderen Marinas jedenfalls sehr günstig. Ein Versuch ist es jedenfalls wert.
      Gruß Anne

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