Jetzt ist es passiert

Lasagneblätter haben den Nachteil, dass sie meist nicht in Folie eingeschweißt sind, sondern nur im Pappkarton verkauft werden. Unser letztes Paket war aus einem normalen Supermarkt auf Bonaire, also unbedenklich, sollte man meinen.

Und gestern sollte es nun lecker Lasagne geben, gleich für 2 Tage. Ein großer Topf mit Gehacktessoße und Gemüse war fertig gekocht, als ich die ersten Nudelblätter zwecks Schichten aus der Packung nahm.  Brrrrrr!!!! Was ist das …? Es krabbelt!!!! Und nicht nur das, auf den Nudeln waren merkwürdige Ablagerungen und eingepupptes Viechzeug.  Das mußte ja mal passieren, aber keineswegs habe ich hier auf Bonaire oder Curacao mit seinen schönen sauberen Supermärkten damit gerechnet. Wegen Herpesgefahr wird die Packung schnellstens außerhalb des Bootes entsorgt und die anderen offenen Nudelsorten auf Gekrabbel untersucht. Aber die sehen gut aus, waren scheinbar nur auf Lasagne spezialisiert.

Zum nächsten Supermarkt ist man mit Bus und zu Fuß ca. eine ¾ Stunde unterwegs und so gibt es keine Lasagne, sondern Nudelauflauf mit Spirellis. Die müssen jedoch vorab gekocht werden und Mist… da schwimmen schwarze Punkte im Wasser. Der Skipper meint, an solche Gegebenheiten müssen wir uns eben gewöhnen und so verbrachte ich die Kochzeit damit, sämtliche (hoffe ich doch 😉 ) schwarze Punkte aus dem Wasser zu fischen.

Resultat: Ich brauche mehr Tupperdosen, in denen ich offene Nudelsorten demnächst einschließen kann!

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