3 days rent a car

3 Tage Auto hieß in unserem Fall 2 Tage Stress, 1 Tag Vergnügen

Den ersten Tag haben wir damit zugebracht, von Pontius nach Pilatus zu fahren, um irgendwo unsere leere Gasflasche aufgefüllt zu bekommen. Ich hatte ja in diversen Foren und Blogs vorher bereits gelesen, dass dies auf Curacao gar nicht möglich ist. Aber der Skipper glaubte es erst am Ende des Tages 😉 Wir haben also immer noch eine leere Gasflasche und müssen jetzt sparsam mit der noch vorhandenen halb Vollen umgehen.

Auch den dritten Tag sind wir von einer Stelle zur Anderen gefahren auf der Suche nach einem Urologen. Frank muss auf anraten seines Arztes in Deutschland im Oktober einen Blutwert bestimmen lassen – Curacao schien uns da ein Option für zu sein. Puh… der 1. Arzt war relativ schnell gefunden, aber das übervolle Wartezimmer ließ uns schon stutzen. Nach einer halben Stunde Wartezeit vor der Anmeldung erhielten wir den erst möglichen Termin: Mitte November! Klasse, erstens wollten wir da schon weg sein und zweites läuft unser Visum um den 20. rum aus. Man schickt uns ins Krankenhaus, dort sollen wir fragen, ob die es auch machen. Lange Rede, kurzer Sinn. Unser Englisch ist nicht gut genug und deren auch nicht. Als wir irgendwann im Wartebereich vor dem „Emergency Room“ mit richtig Kranken sassen, haben wir abgebrochen. Auch kam mir der ganze Bereich dieses Krankenhauses mit auch wieder übervollem Wartebereich vor wie in der gleichnamigen Krankenhausserie. Wir suchen den 2. Urologen der Insel und stellen mit Hilfe von freundlichen Inselbewohnern fest, dass die Interneteintragungen nicht mehr akutell sind und es diese Praxis nicht mehr gibt. Kein Wunder also, das der einzigste Urologe dieser Insel erst wieder in 2 Monaten Termine für Privatpatienten hat. Wir laden das Auto noch voll mit Wasser, fahren zurück aufs Schiff und genießen völlig erschöpft unseren Sundowner, während Pedro noch Matschepampe verschmiert 😉 – schließlich war es heute ausnahmsweise mal trocken.

Aber kommen wir doch mal zum schönen Autoleihtag 🙂 – Laut Pedro, unseren Bootsnachbarn sowie dem Wetterbericht sollte es bis Dienstag nicht mehr regnen. Leider hat das Wetter weder den Bericht noch unsere Nachbarn gehört. Wir wollen die Strände Curacaos abfahren und Curacao steht nach 45 Minuten heftigem Dauerregen regelrecht unter Wasser. Auf manchen Straßen kommt man nur langsam voran, weil sich auch die voraus fahrenden Autos durch kleine Seen tasten müssen

dsc00489Rechts und links an den Straßen kämpft Gestrüpp ums überleben und ist froh über jeden Tropfen, aber hätte die zu früh eingesetzte Regenzeit nicht eine Woche später anfangen können. Ab Mittags trocknet jedoch alles wieder ab und wir geniesen den ein oder anderen schönen Strand

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Playa St. Cruz – einer der Buchten, vor dem Segler für 3 Tage mit Genehmigung ankern dürfen

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Der große „Knip“ – der am meisten fotografierte Strand Curacaos

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Zurück geht es über Westpunt, wo besonders Mutige sich im Klippenspringen üben

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Zuletzt noch eine besonders nette Heckenanpflanzung, hier wird bestimmt kein Stacheldraht mehr benötigt 😉

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