Harmonie Night

Vorab erst mal zur Erinnerung…. So sah der Dinghisteg letzte Woche aus

St. Martin Grand Case

Ups..

St. Martin Grand Case

2 begossene Pudel 🙂

Und da für die nächsten Tage keine Wetterbesserung in Sicht war, wir aber trotzdem zwischendurch mal an Land wollten, verlegten wir die 2wishes wieder 3 Seemeilen  zurück in die Marigot Bay. Hier ist der Dinghianleger geschützter und so konnte unser Besuch auch Philipsburg und die Maho Bay mit seinen tief landenden Fliegern kennen lernen.

Ab Dienstag dann beruhigte sich das Wetter und so machten sich die SY Tanamera und die 2wishes wieder mal auf in die Grand Case Bay zwecks Nachholprogramm 🙂 .  Nachmittags ließen wir Mädels den Skipper noch mal „einfach mal daliegen“ und machten uns alleine auf an Land. Schließlich waren letzte Woche noch ein paar kleine schnuckelige Lädchen übrig geblieben, die wir noch nicht aufgesucht hatten (Geht gar nicht/macht unruhig 😉  )

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Zurück auf dem Schiff stellen wir fest, dass die Bucht ganz dolle voll geworden ist. Gut das wir bereits morgens uns verlegt haben und somit ausreichend Ankerfläche vorgefunden hatten.  Scheinbar wollen alle Charterschiffe der Umgebung heute zur Harmonie Night, die um 18.00 Uhr beginnt. Um noch einen guten Platz am Dinghisteg zu bekommen (der ist zwar lang, aber sooooo lang nun auch wieder nicht), brechen wir frühzeitig auf. Nur 5 Dinghis liegen am Steg, sehr schön!!!

Um 18.00 Uhr beginnt die Harmonie Night, heißt: die Straße wird für den Autoverkehr gesperrt und Händler bauen ihre Tische auf. Zu 50 % Modeschmuckstände, dann noch Bilder, Schals, Krimskrams und Andenken, die die Welt nicht braucht. Dazwischen einheimische Gerichte, meist Fettgebackenes wie Thunfisch, Käse oder Saltfisch in Teiggebäck.  Wir probieren alles und finden auch alles lecker, aber wie ich später in der Nacht feststelle, ist mein Magen dieses ganze Fett so gar nicht gewöhnt.

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Ab 20.00 Uhr herrscht regelrecht Gedränge, wir lauschen noch den diversen Lifeband´s und machen uns gegen 21.30 Uhr zurück zum Dinghisteg. Dort liegen die Dinghis inzwischen in 3er-Reihen, bestimmt so zwischen 30-40 Stück. ÄH…nur unseres ist nicht mehr dabei!!!!!  2 x gehen wir den Steg auf uns ab! Wer klaut denn das billigste und kleinste Gummidinghi mit einem mickrigen 5 PS-Motor??? Wo doch so viele tolle große mit fettem Motor versehene Dinghis inzwischen am Steg liegen? Wir sind ratlos! Da entdecke ich an einer Klampe eine Festmacherleine, die mir bekannt vor kommt. Und ach guck… da ist ja der Schlingel. Unterm Steg hat er sich verkrochen. Hat sich wohl nicht wohl gefüllt zwischen all den neu anbekommenden Luxusdinghis. Nun, lustig war das aber eigentlich nicht. Wir gehen davon aus, dass die immer mehr werdenden Schlauchboote unser Kleines beim Anlegen weggedrückt haben, es dann irgendwann unter den Steg gedrückt wurde und aufgrund der einlaufenden Flut nicht mehr zurück kam.  Und so klemmte es da nun inkl. Motor fest und wollte sich auch von uns nicht hervor ziehen lassen. Was nun? Auf Ebbe warten? Keine gute Idee, zumal der Motor nett an den Planken lang ratscht. Wir ziehen, quetschen und drücken, aber erst als wir es soweit raus hatten, dass wir zu zweit einsteigen konnten, ließ sich das Dinghi soweit runter drücken (übrigens…mein Gewicht alleine reichte nicht, da mußte sich der Schwergewicht-Skipper noch mit dazu bewegen…das will ich hier noch mal ganz deutlich sagen, lieber Schatz 🙂 ), dass wir auch den hinteren Teil mit dem inzwischen wunderbar verkratzem Motor raus ziehen konnten. Jetzt klaut das Teil bestimmt niemand mehr….

 

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