Da ist doch gar nix drin…

In dem Rumpunsch zur Happy Hour bei Lagoonies, sagt Birte immer.

Und immer bestreite ich dies, fange ich schließlich beim 2. Punsch bereits an dümmlich zu grinsen.

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Happy Hour ist immer nur 1 Stunde, das heißt „kampftrinken“ . Es sei denn, man hat Durst und so geschah es am Montag, dass wir uns statt  nach 2 nach 3 Rumpunsch auf den Weg nach Hause machten. Birte strammen Schrittes die Straße lang zum Bus, ich wahrscheinlich leicht taumelnd und glücklich grinsend hinter her. Kurz vor dem Dinghisteg dann trennten wir uns. Die Tanameras durften sich auf eine Pizza freuen, während auf uns an Bord nur schnöde gebratene Nudeln mit Eiern warteten.

Und dann geschah es…..

Frank stieg ins Dinghi und beschäftigte sich erst mal liebevoll mit seinem Motor, anstatt… Seit 1 Jahr ist nix passiert, 1000 x ein- und ausgestiegen…. Der Dinghisteg ist hier sehr hoch und so setze ich 1 Bein ins Dinghi und bevor ich das 2. nachziehen kann, entfernt sich das blöde Dinghiteil vom Steg. Im Spagat war ich als Kind schon nicht gut, jetzt mit 60 hab ich noch weniger Spreizmöglichkeiten. Ich versuche noch mittels Hechtsprung das sich entfernende Dinghi mit dem 2. Bein zu erreichen, aber ich bin eben überhaupt nicht sportlich. Es macht „PLATSCH“ und ich lande direkt neben dem Dinghi im Wasser. Es ist warm, gut! Und waschen wollte ich mich sowieso auch mal wieder! Bloß, dass ich den Rucksack mit elektronischem Equipment (Handy und Tablet) auf dem Rücken hatte, war jetzt ungünstig. Frank bekommt (mal wieder) von all dem gar nix mit. Er hört nur das „PLATSCH“ und meinen sofortigen Ruf „der RUCKSACK“, greift nach dem Rucksack und wundert sich, dass ich noch dran hänge 🙂 🙂 🙂 . Er reagiert äußerst liebevoll und rettet natürlich erst mal den Rucksack. Mich rettet dagegen ein nebenan ins Dinghi steigen wollender netter kräftiger Mann. Wie gesagt, der Dinghisteg ist hier sehr hoch, dort wäre ich alleine nicht hoch gekommen. Auch ins Dinghi rein ohne Flossenhilfe für mich eher so eine Walfisch-Hiev-Aktion.  Er zieht und zieht von oben, von der Seite zieht mein Frank und so lande ich unter Lachen aller kurze Zeit später pudelnass und mal wieder mit einer Sonnenbrille weniger (hatte ich auf dem Kopf) an Bord des Dinghis. Wieder nüchtern übrigens 😉

Von wegen, da ist nix drin….

 

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