Ile Fourchue

Nach div. Telefonaten mit der Heimatfront sowie eines weiteren Arztbesuches (um sicher zu stellen, das die Schmerzen in meiner Brust kein Zeichen eines Herzinfarktes sondern reiner Muskelkater sind – ich sach ja, Dinghi schruppen und Sport, beides ist Mord) haben wir es heute tatsächlich geschafft, Sant Maarten bzw. St. Martin hinter uns zu lassen.

Erste Anlaufstelle ist eine kleine Miniinsel namens Ile Fourchue, die 3-4 Seemeilen vor St. Barth liegt.

Eine halbe Stunde vor Anfahrt läßt ein Blick auf den Plotter uns unruhig werden. Was sind das dort für viele AIS-Schiffszeichen, die uns wie an einer Perlenschnur entgegen kommen? Die AIS-Daten sagen uns Schiffsgrößen von 38 und 57 m an. Donnerwetter, was sind das für Brecher? Kurze Zeit später sehen wir, dass diese Riesen eine Kursänderung vornehmen und uns nun vor der Nase kreuzen werden. Inzwischen können wir sie auch richtig sehen und kommen uns zwischen all den 4 und 5-Mastern winzig vor. Wie war das nochmal mit den Vorfahrtsregeln? Hier ist ja mehr Betrieb als auf dem Ijsselmeer.  Scheint irgendwie eine Rallye der Superlative zu sein!

Wir erwischen eine Lücke und mogeln uns durch zur geschützten Ankerbucht von Ile Fourchue.

Diese Insel ist im Privatbesitz, bietet weder Restaurant, noch Bar, noch Supermarkt – einfach nur Natur und Geröll. Sogar die Ziegen haben vor ein paar Jahren die Flucht ergriffen. Mit 9 weiteren Schiffen liegen wir an Mooringbojen und genießen die Ruhe und das Schnorcheln.

Und morgen geht es dann nach St. Barth – Promis jagen

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