St. Barth

Schon mal jemand von St. Barth als Urlaubsziel oder Traum-Karibik-Insel gehört? Nun ich eigentlich bisher nicht. Antigua, Grenada – ja, da kann man sich was drunter vorstellen, das hat man schon mal gehört. Aber St. Barth? Und so dachte ich an eine lauschige kleine ruhige Insel, auf der man mal ein paar Tage verbringen könnte. Das sie aber ein Promi-Insel ist, das hat mir Frank nach einer kleinen Internetrecherche erst verraten. Leonardo di Caprio oder auch Frau Merkel könnte man dort an einer Bar beim Cocktail trinken treffen. Nun, Frau Merkel hat zu Zeit was anderes zu tun und Leonardo… ich gestehe, auf den steh ich nun gar nicht. Könnte mir auch vorstellen, dass der nicht unbedingt an den Billig-Cocktail-Bars (falls es dort sowas überhaupt gibt)  steht so wie wir. Für Robert de Niro oder Kevin Costner, nun, da würd ich vielleicht etwas mehr für einen Cocktail ausgeben… aber ehrlich gesagt, die werden auch langsam z u  a l t  😉

Wir verlassen nach dem Frühstück die lauschige Bucht und stürzen uns wieder in Getümmel. Ja, die Ralley scheint immer noch zu laufen, vor St. Barth sieht es immer noch schlimmer aus wie an einem schönen Samstag im Ijsselmeer. Ein Blick auf unseren Plotter mit all den vor Anker liegenden Schiffen beunruhigt uns ebenso.

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Die kleinen blauen Dreiecke sind Schiffe und nicht jeder Ankerlieger hat sein AIS an *oh graus*

Wir motoren durch das Ankerfeld der Riesenbötte. Luxusschiffe soweit das Auge reicht.

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Und da, tatsächlich sogar eines mit Hubschrauber! Sollte Leonardo doch anzutreffen sein?

DSC01042Nach 20 Minuten haben wir endlich frei Sicht auf das für uns in Frage kommende Ankerfeld mit all den kleinen 12-16 m – Yachten. Uns wird immer unwohler. Das Ankerfeld ist brechend voll. Ein heftiger Wind weht und über die Hügel trifft ein ablandiger Wind auf die Bucht, die recht ungeschützt ist. Die dort ankernden Schiffe hüpfen im Wasser auf und ab. Ankertiefe 10 m! Heißt, wir müssten mindestens 40-50 m Kette raus lassen, um ein einigermaßen Sicherheitsgefühl zu bekommen. Blöderweise haben wir aber nur 50 m Kette und es sieht auch nicht so aus, als ob irgendwo zwischen all den bereits ankernden Schiffen so viel Platz ist. Ich werde immer mißmutiger, der Skipper möchte noch einen andern Platz versuchen, aber was wollen wir hier eigentlich ? Ich für meinen Teil möchte eine lauschige Bucht und keinen Massenbetrieb.  Also wenn ich Promi wäre….

Ein Blick auf die Uhr…. 12.00 Uhr mittags. Was wäre Segeln ohne Planänderungen 😉 .  Wir schauen kurz nach der Entfernung zu Antigua und 20 Minuten später haben wir den Tummelplatz vor St. Barth verlassen. Nix wie weg hier,  je nach Wind und Welle werden wir morgen Vormittag Antigua erreichen.

St. Barth brauchen wir nicht….

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