Antigua

Das Schlimmste am Langfahrtseglerleben ist das „Segeln“. Was für eine schei.. anstrengende Überfahrt. Wir mußten nach Süd-Ost, der Wind kam wie fast immer um diese Jahreszeit aus Ost, heißt also „Segeln hart am Wind“ mit ordentlicher Krängung und 3m-Wellen schräg von vorn. Da kommt Freude auf, zumal uns der Ostwind ziemlich stark nach West versetzt. Und so liegen wir Nachts um 3.00 Uhr noch 24 Seemeilen vor Antigua. Wir haben Glück:  Der Wind schläft ein, die Welle wird niedriger und so werfen wir den Motor an , um die restlichen Seemeilen genau gegenan zu motoren.

Um 11.00 Uhr am Sonntagmorgen erreichen wir Antigua, das wie auch im letzten Jahr mitten in türkisfarbenen Wasser liegt. Die geringe Wassertiefe macht die unterschiedlichsten türkisen Farben möglich. Wie auch letztes Jahr ein traumhafter Anblick.  Erschöpft machen wir den Rest des Tages hier in der Bucht Jolly Harbour erst mal gar nix und klarieren erst am nächsten Tag offiziell ein. Ein Besuch im größten Supermarkt der Insel zeigt uns, in welch Paradies wir die letzten 3 Monate gelebt haben. Es gibt keine Mandarinen, keine Apfelsinnen, eine Pampelmusen. Miniäpfel für teures Geld sind zu haben, Weißkohl ist auch finanzierbar – der Rest unerschwinglich! Dafür ist das Fleischangebot gut und preiswert. Vegetarier sollten mit einem dickeren Portemonnaie anreisen 😉

Wir sehen viele deutsche Schiffe, allerdings immer nur für 1 oder 2 Nächte hier vor Anker liegen. Scheinen alle Hummel untern Kiel und keine Ruhe zu haben.  Etwa so wie wir letztes Jahr, als wir von Insel zu Insel, von Bucht zu Bucht gehetzt sind?  😉

Dienstag besuchen wir mittels einer der Minibusse nochmal St. John`s, die Hauptstadt von Antigua. Ganze 4 Cruisingschiffe liegen dort heute.

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Alle 4 passten leider nicht aufs Bild *lach*

In einer Seitenstraße finden wir ein Lokal, dass von den Cruisern unentdeckt bleibt und genießen dort einen leckeren Lunch. Auf dem Rückweg machen wir noch einen Umweg zur Nachbarbucht. Ein traumhaft schöner breiter Strand, 2 Hotels, nicht übervölkert, aber leider schalt von den Poolanlagen laut Musik rüber. Nix für uns also!

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DSC01051In den nächsten Tagen werden wir noch ein paar verschiedene Ankerbuchten besuchen, so dass wir wahrscheinlich kein Internet haben werden für aktuelle Blogeinträge, die dann aber später nachgereicht werden.

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