St. Lucia – Rodney Bay

Endlich mal schönes und entspanntes Segeln bringt uns innerhalb von 6 Stunden nach St. Lucia. Unser 1. Ankerplatz ist die berühmt, berüchtigte Rodney Bay. Berühmt bzw. bekannt, da Rodney Bay die 1. Anlaufstelle der ARC (Atlantic Rallye of Cruisers) nach deren Atlantiküberquerung ist. Berüchtigt, weil St. Lucia und gerade die Rodney Bay vor ein paar Jahren durch Diebstähle und Überfälle einen schlechten Ruf bekam.

Die Rodney Bay ist riesig groß und so lag die Vermutung nahe, dass wir auch hier, wie vor St. Anne oder Le Marin, auf mindestens 200 ankerende Schiffe stoßen würden. Wir biegen um die Ecke und überprüfen erstmal, ob wir wirklich richtig sind. 200 Schiffe sind hier nicht zu sehen und man braucht freien Ankerplatz nicht zu suchen. Einfach aufstoppen und Anker runter lassen, ohne sich Gedanken über den Ankerbereich der Nachbarschiffe machen zu müssen. Nach erfolgreicher Ankerei zähle ich mal kurz durch und komme auf sage und schreibe 20 Schiffe. Da kommt keine nachbarschaftliche Nähe auf 😉 . Toll!

Vor uns liegt ein endlos langer Strand mit (endlos?) vielen Hotels und Resorts, gekennzeichnet durch die unterschiedlichen Farben der Strandliegen, die man aber keineswegs wegen Überfüllung per Handtuch reservieren müßte 🙂 . Ein 1. Dinghiausflug bringt uns zum Dinghisteg der Marina mit angrenzenden vielen Lokalen – nicht so ganz unser Stil, aber Happy Hour all the day 2 – 4 – 1 (Übersetzung klar?) inkl. free Wifi, da wollen wir mal nicht meckern.

Am nächsten Tag klarieren wir problemlos ein und erkunden die nähere Umgebung. Aber die Stimmung ist mies, irgendwie haben wir beide schlechte Laune und können uns hier – nicht mit anfreunden. Wir beschließen, am nächsten Tag weiter zu segeln. Am nächsten Tag ist die schlechte Laune wie weggeblasen, die Welt sieht wieder anders aus und wir wollen der Rodney Bay eine 2. Chance geben. So wir weiten unsere Erkundungen aus. Zu Fuß geht eine 1/2 Stunde lang zu den großen Malls (zurück geht es mit dem Maxibus für 50 Cent) mit angeschlossene Supermärkten. Eine neue Hose für Frank gibts leider nicht, aber 4 fette dicke Mangos für schlappe 1,30 Euro sowie bezahlbare Honigmelone – da lacht die gute Laune.

Jetzt gerade tippe ich diesen Blog bei Rum-Punsch 2-4-1 – deshalb läuft es grad auch so flüssig 🙂 🙂 🙂

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1 Antwort zu St. Lucia – Rodney Bay

  1. Hasentochter sagt:

    Nun ja, der letzte Satz erklärt definitiv die vielen ungewöhnlichen Satzstellungs- und Rechtschreibfehler ;-)))

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