West Coast Fabricators/Welders

So heißt die Firma, Inhaber Mitchell Roberts, die unseren Geräteträger hier an Bord schweißen soll. Und tatsächlich erscheint Mitchell zum vereinbarten Termin am Montag Morgen überpünktlich und wackelt aber bedenklich mit dem Kopf. Er verspricht wieder zu kommen „after lunch“ und uns seinen Preis zu nennen. Und am nächsten Morgen würde man dann auch sofort mit den Arbeiten beginnen.

Nun ist „after lunch“ ein recht dehnbarer Begriff, after lunch könnte ja auch kurz vor dinner sein, nicht wahr? Aber auch kurz vor Dinner läßt sich Mitchell nicht mehr blicken. Mir schwant Böses, denn auch am nächsten Morgen läßt sich niemand sehen, um mit den Arbeiten zu beginnen.  So machen wir uns gegen 11.30 Uhr (die Firma öffnet scheinbar immer erst um 11.00 Uhr ?!?) auf den Weg um nachzufragen. Mitchell ist nicht da, ist gerade irgendwo auf einem Boot, aber wir haben Glück, er taucht kurze Zeit später auf. Wie soll es anders sein, er hatte  vergessen, dass er bereits einen anderen Termin gestern Nachmittag hatte. Ja, ja, ja!!! Mir egal, ich will einen Preis und einen Anfangstermin. Beides bekomme ich, Preis ist okay und er will am nächsten Morgen um 10.00 Uhr kommen (soll ich das glauben? ) und Maß nehmen für die zusätzlichen Verstrebungen, die er vorab in der Werkstatt bauen will. Donnerstag dann um 9.00 Uhr sollen die Schweißarbeiten beginnen. Ich soll mich derweil noch um den Gasinspektor kümmern, der unsere Gasleitung prüfen muss, bevor die Schweißarbeiten beginnen können. Mach ich, mach ich alles. Hauptsache, es geht los.

Vorher jedoch mußte noch unseren Außenborder entfernt werden, denn auch die andere Seite muss neu geschweißt und verstärkt werden, denn so ein Außenborder reißt im Laufe der Zeit ganz schön an der Reling.  Eigentlich ist es eine ganz leichte Übung, die wir schließlich normalerweise 1 x täglich machen, wenn wir im Wasser liegen. Nun hängt der Außenborder aber bereits seit Juli 2017 an der gleichen Stelle und zeigt uns beleidigt den Stinkefinger. Die Verschraubungen lassen sich einfach nicht lösen. Wieder ist Frank auf ganzer Linie gefordert, da Muskelkraft alleine nicht ausreicht.

Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt

Eine Stunde lang bearbeitet er die Schrauben mit dem Gummihammer. Stückchen für Stückchen bewegen sie sich millimetermäßig.

Geschafft! Ätsch!

Mittwoch Morgen 10.00 Uhr :  kein Mitchell !!!! Grrrrr!!!!  11.00 Uhr: kein Mitchell !!!! Der Gasinspektor allerdings taucht zwischenzeitlich auf und kündigt sein Kommen für den nächsten Morgen an, damit Mitchell pünktlich loslegen kann. Frank wird langsam muffig, aber gegen 11.30 kommt der erlösende Ausruf: Mitchell fährt vor und nimmt Maß! Ich glaubs kaum!

Und jetzt wird richtig spannend: kommt er morgen oder nicht?

Und tatsächlich, für karibische Verhältnisse überpünktlich fährt Mitchell mit einem Gehilfen gegen 9.30 Uhr vor. Der Gasinspektor wird verständigt, kommt an Bord, füllt ein Formular aus, welches er uns aushändigt, ohne auch nur annähernd die

Mitchell im Denkprozess, bevor er loslegt 🙂

Gasleitungen geprüft zu haben, wünscht uns gutes Gelingen und ist wieder weg ! Kostet schlappe 70 Euro !!!

Es ist windig heute, daher erfolgen die Schweißarbeiten hinter einem provisorischem Zelt

2 1/2 Stunden später ist alles fertig geschweißt inkl. der zusätzlichen Ecken zur Stabilisierung und es muss nur noch poliert werden. Wir sind super zufrieden, da wackelt nix mehr, da bewegt sich nix mehr. Eine sehr gute Lösung, die Mitschell da vorgeschlagen hatte. Der Mann versteht seinen Job!

Linke Seite

Rechte Seite (Außenborderseite)

 

vorher

Wir sind also völlig zufriedenmit den Arbeiten und auch mit dem Preis/Leistungsverhältnis und können die Firma West Coast Fabricators/Welders aufrichtig weiter empfehlen!

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