Ein Licht am Ende des Tunnels

Okay, es ist keine 100-Watt-Birne (gibt es die überhaupt noch?) die mir da entgegen leuchtet, aber ganz sicher ist es so eine kleine LED-Leuchte 🙂

Nachdem wir 2,5 Tage lang sämtliche 12 Kabel (12? Wie konnten die sich in der kurzen Zeit eigentlich vermehren?) wieder durch das enge verchromte Rohr und teilweise durch ein weiteres noch kleineres Rohr auf die andere Seite des Schiffes gefummelt und alle Geräte elektrisch wieder angeschlossen hatten, bekamen der Außerborder sowie der Generator noch eine Do-it-your-self-Inspektion inkl. Ölwechsel. 3 Tage rum!!!! (Insiderwitz: Das d a u e r t…)

Dann konnte sich Frank endlich den schönen Dingen zuwenden, nämlich Schiff polieren von außen. Er liebt es, wenn es in der Sonne glitzert. Hält zwar nicht lange, aber…. wenn er Spaß dran hat 🙂 .  2 Tage rum!

Die meisten Punkte unserer To-Do-Liste sind abgearbeitet, das Unterwasserschiff ist schon abgeschliffen (1 Tag rum), muss also nur noch neu gestrichen werden. Aber der Karneval wirft uns zurück. Montag und Dienstag läuft hier g a r  n i x  und Mittwoch will Frank noch nicht zurück ins Wasser, nicht das die Jungs noch unter Alkoholeinfluß stehen 😉 Und so haben wir einen „Launch-Termin“ (also rein ins Wasser kranen) für Donnerstag vereinbart. Anschließend geht es noch für 3-4 Tage in die Marina, um das Schiff endgültig sauber zu bekommen und wir hoffen, dass wir Montag Abend dann gen Grenada ablegen können.

Sauber machen ist ja mein Hauptthema und ich bin völlig gefrustet. Habe z.B. die Tage das Cockpit richtig schön sauber geschrubbt und teilweise sogar poliert um dann am nächsten Morgen feststellen zu müssen, dass die Kinder dort bereits wieder einen Eimer Sand ausgeschüttet hattet. Kinder? Welche Kinder? Und so zieht sich der Faden „Staub und Dreck“ auch im Schiff fort. Staubwischen? Lohnt sich überhaupt nicht und deshalb benötigen wir noch die 3-4 Tage Marina, um endlich Klar-Schiff machen zu können.

So ein Arbeitstag bei 35 Grad hat übrigens ca. 6 Stunden, von denen auch ich inzwischen 5 Stunden mithalte und nur noch kleine 10-Minuten-Päuschen zwischendurch mache. Anfangen tut er gegen 10.00 Uhr nach dem Frühstück und gegen 16.00 Uhr wird dann langsam die Dusche in Betracht gezogen. Anschließend gehen wir „auf´s Wasser gucken“ , um 18.30 wird gekocht, um 19.00 gibt es in der Mediathek die Tagesschau mit dem anschließenden Film und um 21.00 Uhr liegen wir beide völlig erschöpft in der Koje.

Wann also sollen wir interessante Dinge erleben und auch noch Zeit finden für Blogeinträge?

 

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