Und weiter geht´s mit Pleiten, Pech und Pannen (

Mittlerweile liegt Birte krank danieder und muss Antibiotika nehmen. Also wird das nix mit unserer Verabredung für Sonntag,  den ein oder anderen Cocktail an der  Beachbar am Grand Anse Strand zu nehmen.  Und wir hatten dafür extra diesen Sonntag ausgewählt, da St. George an dem Tag Cruiser-Frei ist.  Zu meinem Entsetzen haben wir nämlich die Woche festgestellt, dass mein so wunderschöner, endlos langer Sandstrand von Grand Anse vollgepflastert mit Liegen und Sonnenschirmen war.  Traumstrand Karibik in der 5 Strandliegenreihe zu genießen, mein persönlicher Albtraum. Mein armes Kind reist in 2 Wochen an und erwartet den versprochenen einsamen Strand, an dem lediglich ein paar Einheimische mit Ihren Kindern spielen. Ich weiß noch gar nicht, wie ich sie darauf vorbereiten soll *lach* (so vielleicht?)

Unsere bisherigen Besuche von Grenada spielten sich immer in der Nachsaison ab, so ab Mai. Ein Kreuzfahrtschiff haben wir nie gesehen. Nun aber geben die sich hier quasi die Klinke in die Hand, zumal viele Inseln aufgrund der beiden heftigen Hurrikans letztes Jahr noch nicht angefahren werden können.

Jedenfalls hatten wir somit am Sonntag „Tanamera-frei“  und so konnte ich mich in der Marinabar bei gutem Internet um meine nächsten Heimatflüge kümmern.  Am Dinghisteg passiert dann genau dass, vorauf wir eigentlich schon seit Abholung des Außenborders von dieser FACHWERKSTATT warten. Der Hebel des Getriebes bricht endgültig ab bzw. dreht komplett durch. Wir sitzen fest und müssen nun entscheiden, gehen wir zurück zur Bar und geben uns die Kante oder paddeln wir zur weit weg liegenden Tanamera und erbitten nochmals ihren kleinen Lieblingsmotor.  Wir entscheiden uns für:

Die nicht mehr ganz so kranke Birte zückt sofort ihren Fotoapparat, um unsere Pleiten, Pech und Pannenserie im Bild festzuhalten.

Auf der Hälfte der Strecke werden wir netterweise aufgesammelt und zur Tanamera abgeschleppt,

wo wir uns netterweise den gerade abgegebenen kleinen Motor zurück holen dürfen.  Gleichzeitig sagen wir den vereinbarten Verlegungstermin unserer Schiffe in eine ruhigere Bucht  für den nächsten Tag ab .  Schluß, Ende, Aus, Vorbei – ein neuer Motor muss her.

 

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Ein Kommentar zu Und weiter geht´s mit Pleiten, Pech und Pannen (

  1. Hasentochter sagt:

    Mum, es ist mir inzwischen völlig gleich, ob da noch 1000 andere am Strand liegen, ich alle Strecken paddeln muss oder mit dem Eimer badewannenwarmes Regenwasser abschöpfen muss – ICH WILL URLAUB, SOFORT!!!

    Aber die Vorwarnung schadet dennoch nicht, mit Kreuzfahrtschiffen hatte ich nämlich wirklich nicht gerechnet…

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