Zwischendurch…

machen wir dies und jenes! Jedenfalls sind wir ständig so beschäftigt, dass für Blogeinträge keine Zeit bleibt. Immer diese zeitgestreßten Rentner, ich weiß!

Der Montag verging wie geplant mit dem Neukauf eines Außenborders. Mittags müsen wir noch mal los. Wir wollen den örtlichen Rigger fragen, was das Legen und Stellen des Mastes kosten würde. Die Idee ist, dass dann niemand rauf in den Mast muss und wir bequem an Land die Windmessanlage ausstauschen können. Bei strahlendem Sonnenschein betreten wir den Laden und bereits 5 Minuten später verwerfen wir diese blöde Idee. 800 Euro? Vielleicht verlegen wir uns doch besser in eine ruhige Bucht. Wir sind kaum mehr in der Lage, den Laden zu verlassen. Wo war der blaue Himmel geblieben? Weg! Dieser hatte seine Schleusen geöffnet und es goß in Strömen. Gut das der Dinghisteg mit angrenzender Bar nicht weit weg war, so konnten wir bei einem Bierchen (irgendwas muss man ja verzehren, wenn man trocken sitzen will 😉 ) beobachten, wie unser Dinghi in den nächsten 1 1/2 – 2 Stunden langsam voll lief. Was in der Zeit noch voll lief, war unsere Schlafzimmermatraze. Blöderweise hatte ich nämlich vergessen, die Dachluke genau darüber zu schließen. Man, schließlich sah es ja auch gar nicht nach Regen aus. Als es aufhörte, kaufen wir bei Budget kurzerhand noch einen Eimer zum Ausschöpfen. Mit einem Schöpfbecher hätten wir am nächsten Morgen noch geschöpft 😉

Die Nacht verbringen wir jedenfalls im Salon, die Matrazen sind komplett durchgeweicht !

Dienstag

Frank verwüstet den Salon. Das alte Batterieladegerät wird ausgetauscht. Eigentlich eine Sache von – naja – 1 Stunde oder so. Aber wie soll es anders sein, 2 Schrauben lassen sich einfach nicht festziehen. Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Uns so vergeht der Tag mit Matrazen und Bettzeug trocknen, sowie Gefluche und Geschimpfe. Damit fällt der geplante Ausflug zu Digicel (Telefon- und Internetanbieter) flach und ich habe immer noch kein Internet an Bord. Kurz vor Feierabend – oh Wunder – sitzen dann die Schrauben p l ö t z l i c h  fest (auch das bekommt mir bekannt vor 😉 ) und wir so schaffen wir es doch noch zum Sundowner auf der Hei-Jo, wo wir mit Gin-Tonic, Rum-Punsch, Bier und vielen kleinen Leckereien verwöhnt werden.

Mittwoch

Endlich schaffen wir es nach St. George 🙂 Heimatgefühle kommen auf! Wir lieben diese Stadt. Allein die Fahrt mit dem Einser-Bus ist wieder ein Highlight. Viel Zeit allerdings haben wir nicht. Nach einem Besuch bei Digicel und dem ATM-Automaten geht es ab zum Grand-Anse-Strand. St George ist heute Cruiser-frei, das wird ausgenutzt und so sind wir mit Wolfgang und Birte dort zum Cocktail verabredet. Es muss ja auch mal was Nettes passieren, oder? Auf dem Weg dorthin hatte Birte eine glorreiche Idee. Angrenzend am Dinghisteg ist das Houl-Out-Becken der ansässigen Spice-Island-Werft und rechts und links davon liegen öfters Schiffe, auf denen gearbeitet wird. Clever wie sie ist, macht sie sich im Office auch gleich kundig, wie und ob und wie teuer etc. das Anlegen dort ist und wir haben somit eine Lösung für unser „in den Mast gehen“-Problem, da man dort ganz ruhig liegt. Am nächsten Tag vereinbaren wir dort einen Termin für Montag und Dienstag. Danke, Birte für diese gute Idee!

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