Tagesausflug über Grenada

Zusammen mit den Tanameras, Wolfgang und Claudia von der Hei-Jo sowie den Amerikanern Ann und Bob von der Balou buchen wir einen geführten Tagesausflug, um von Grenada mehr kennen zu lernen als die ein oder andere Bucht. Wer jetzt einen begeisterten und schönen Bericht erwartet, sollte besser die Tage mal den Blog der Tanamera lesen “  sytanamera.jimdo.com/unsere-reise/karibik-iii-2017-18 “ . Für die anderen Crews war es bestimmt nett und sehenswert, für uns war vieles langweilig, hatten wir Grenada und viele seiner Sehenswürdigkeiten ja vor 2 Jahren schon privat mittels der vielen kleinen Busse, die ja quer über die Insel alle Strecken abfahren, kennen gelernt.

Die Hauptstadt St. George von oben

Neu für uns war der Annandale Wasserfall, aber gut, da haben wir schon Schönere gesehen.

Der braune Tümpel darunter lud jedenfalls nicht zum Baden ein und die beiden jungen Männer, die wagemutig??? von oben in den Selben sprangen, um dafür eine Geldspende aus uns heraus zu locken, machten den Ort nicht schöner. Schön war der kleine 10 Minuten Weg durch die Botanic, auf dem uns unser Guide viel über diverse Sträucher, Bäume und Blumen erzählte.

Am Grand Etang dann durften wir die angefütterten Mona-Affen bewundern und belachen.

 

 

 

Unterwegs hielt Cutty (unser Guide) oft am Wegesrand an, plückte Unkraut vom Straßenrand, dass sich als Lemongras herausstellte oder reichte uns diverse Blätter zum dran Schnuppern in den Wagen. Lorbeer, Minze und…. sorry, echt blöd, aber das Meiste davon hab ich schon wieder vergessen. Wir lernen Kakaopflanzen zu unterscheiden und das die Muskatnuss wunderhübsch ist, bis sie getrocknet im Gewürzschrank liegt. Wir fahren vobei an Bäumen mit leider noch unreifen Mangos, Brotfrüchten, Avocados. Die Ananas scheint auch noch nicht soweit zu sein, im Supermarkt findet man sie jedenfalls noch nicht. Von einem kleinen Baum schappt Cutty ein Stück Rinde ab und siehe da, es ist herrlich duftender Zimt. Wirklich erstaunlich, was hier alles wächst.

Ein Highlight ist die Besichtigung der Schokoladenfabrik

Hier werden die Kakaobohnen von Hand verlesen. Die Guten in den Eimer darunter, die Schlechten in den Sack daneben

Und hier werden die fertigen Schokoladen tatsächlich einzeln noch handverpackt – auf dem Bild leider nicht erkennbar.

 

Die hier hergestellte und jeweils von Hand verpackte Schokolade wird nicht exportiert, man kann sie nur hier auf Grenada kaufen. Ein sehr interessanter und informativer Besuch über die Herstellung von Schokolade und/oder Trinkkakao.

Nach einem gemeinsamen Lunch besuchen wir noch die älteste Rumfabrik Grenadas von 1785 , die River Antoine Estate Rum Distillery.  Immer sehenswert, aber als wir diese vor 2 Jahren privat aufsuchten, waren wir die einzigsten Besucher (Nachsaison eben). Dementsprechend war auch die Atmosphäre rund um diese noch in Betrieb stehende Fabrik viel „natürlicher“. Diesmal jedoch werden Herden von Menschen durch die Anlage geführt und es herrscht Parkplatzchaos.

Zurück geht es die nächsten 2 Stunden an der Ostküste lang. Unterwegs pflückt Cutty noch leckere Sternfrucht für uns. Die jedenfalls ist reif, aber warum findet man sie nicht im Supermarkt? Lohnt sich der Anbau nicht? Mir fällt diese Frage erst am nächsten Tag ein, mein Kopf ist inzwischen zu voll mit Informationen über Früchte, Bäume, Pflanzen und Gemüse. Da paßt nix mehr rein und wir sind froh, gegen 17.00 Uhr wieder zu Hause zu sein.

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