Dies und das – Urlaubsgeplänkel

Nachdem wir sicher umgeankert sowie gefrühstückt hatten, machten wir uns auf, die im Doyle Cruising Guide angepriesene Fachwerkstatt für diverse Motoren zu suchen. Nach unseren Erfahrungen mit Fachwerkstatten bezüglich unseres Außenborders sind wir äußerst misstrauisch, aber die Firma Anro Agencies mit ihren freundlichen und kompetent wirkenden Mitarbeitern und Meister kommt sehr vertrauenswürdig rüber. So vereinbaren wir für Dienstagmorgen nach Ostern einen Termin, wo wir den Monteur dann vom Dinghisteg abholen sollen.

Uns bleibt nichts anderes übrig, als weiter sicher vor St. George zu ankern. Natürlich hätten wir die Bucht auch wechseln können, aber was, wenn dann der Motor in der nächsten Bucht nicht startet,  wir irgendwo festhängen und den Termin Dienstag verpassen.

So gestaltet sich die restliche Ferienwoche für unsere Gäste langweiliger als geplant. Nix mit von einer Bucht zur anderen, alle Pläne unserseits müssen wir aufgeben. Und so verbringen die meisten Tage auf dem doch sehr schönen Grand Anse Strand, der gerade über Ostern auch von Kreuzfahrer verschont bleibt und daher nicht mit hunderten von Liegen verschandelt wird.

Zwischendurch fahren wir zur Abwechslung mal mit dem Bus Nr. 5 nach Gouyave. Ein schöner natürlicher Ort, aber die Fahrt mit dem Bus hin und zurück hält Linda für lebensgefährlich und möchte lieber auf künftige Busfahrten verzichten 😉 – Ist halt Gewohnheitssache 🙂

Der Ort ist wirklich ganz nett , entspricht aber nicht so Miris Freitzeitgestaltungsvorstellung. Aber wie sollte es bei uns auch anders sein, wir führen sie zumindest in die einheimische Gastronomie ein.

Genau hinschauen, noch gibt es hier kein Bier sondern Apfelsaft 🙂

Im Verlauf des Urlaubs stellen wir immer wieder fest, Miri liebt Barhocker – das muss sie von ihrem Opa geerbt haben 🙂

Kleine Regenpause

Zum festen Bestandteil eines Tages am Strand gehört der Besuch von Esther’s Bar im Craft und Spice Center am Grand Anse Beach .  Der Opa bekommt sein Bierchen, wir Ladys genießen den ein oder anderen leckeren Cocktail und Miri verlässt diese Location nicht mehr ohne ihren Banana-Smoothie.

Am letzten Tag bekommt Miri dann dort noch ihre neue karibische Frisur geflochten und Esther kauft ihr zum Abschied noch ein „Grenada“-T-Shirt und div. Andenkenkleinkram. Irgendwas sagt mir, dass wir scheinbar einen Haufen East Caribean Dollar da gelassen haben in den letzten Wochen 😉  – aber wir haben es gerne gemacht, Esther ist immer gut gelaunt, freundlich und die Preise stimmen. Hier macht es einfach Spaß, den ein oder anderen oder auch mehrere Cocktails zu trinken 🙂

Aber jeder Urlaub geht einmal zu Ende, Miri freut sich auf ihre Kindergartenfreunde und wir auf´s ausschlafen 😉  – viele lieben Dank, dass ihr den langen Weg auf euch genommen habt, um uns hier zu besuchen !!!!

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