Uuuunnnd Action !

Normalerweise lernen wir Inseln und das Hinterland mit den von uns so geliebten Publicbussen kennen. Das ist manchmal ein wenig abenteuerlich und so mancher Urlaubsgast ist anschließend kreideweiß aus diesen Vehikels geklettert, aber wir lieben es (wir haben allerdings auch keine echte Verantwortung für junges Leben). Auf den französischen Inseln und hier auf Bonaire gibt es solche kleinen Busse nicht, dafür aber kann man sich für eine kleine Mark einen Scooter, auch als Roller bekannt 😉 , ausleihen und damit rund um die Insel fahren. Die erste Runde geht Richtung Süden, eine weitere Richtung Norden und dem Nationalpark, den wir jedoch mit einem Roller nicht befahren können. Dafür brauchen wir nächste Woche eine Off-Road-Karre.

Die Vegetation von Bonaire ist bizarr und dabei wunderschön. Im Süden lauter ums Überleben kämpfendes Gestrüpp, auf der Nordroute kilomenterlange Kakteenfelder.

 

 

 

Bonaire ist eine Wassersportinsel, auf der offenen Ostseite kann man wunderbar surfen oder auch kiten, auf der geschützteren Westseite gibt es haufenweise Tauchplätze, die von Land aus erreichbar sind. Der Tauchurlauber hier mietet sich am Flugplatz bereits eine Off-Road-Auto, vereinbart mit einer Tauchbasis die Füllung der Tauchtanks und dann werden die nächsten 2 Wochen die Tauchplätze abgefahren. An der gesamten Straße lang liegen gelbe Steine mit der jeweiligen Tauchplatzbezeichnung und überall sehen wir Taucher stehen, die sich für die Unterwasserwelt fertig machen. Das hat was und ist wahrscheinlich einmalig auf der Welt.

Freilaufende glückliche wilde Esel gibt es hier haufenweise

Auf der Ostseite sehen wir jede Menge süße Surferjungs, genau wie sie im Buche stehen. Braungebrannt, langhaarig, knackig und somit sehenswert 😉

Ein Relikt aus früheren Zeiten 😉

 

 

 

 

 

 

An der ungeschützen Ostseite gibt es natürlich auch diese herrlichen Wellen

Die Vegetation wird immer weniger, dafür die Esel mehr. Fragt sich nur, wovon die sich hier ernähren können

Fast der gesamte Süden dient der Salzgewinnung. Vor rund 200 Jahren war Bonaire bereits Produzent von erstklassigem Meersalz. Damals wurden zahlreiche Sklaven für die Arbeit auf den Salzfeldern eingesetzt. Diese haben mit der Hand das Salz aus den Verdunstungsfeldern geschaufelt, mit Eseln (da kommen die also her…) abtransportiert und dann körbeweise mittels kleinen Booten zu den vor Anker liegenden Schiffe transportiert.

Über ein Kanalsystem wird Meerwasser in verschiedene Becken eingelassen. Während das Wasser verdunstet bleibt das wertvolle Salz zurück, das heute jedoch mittels Maschinen verarbeitet und transportiert wird.

Ü

Verdunstungsfelder

Und die dazu gehörigen Salzberge

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war ein wunderschöner Tag, leider hatte ich aber meinen Fotoapparat vergessen und so mußte die Handykamera herhalten. Werde versuchen, mich zu bessern und hoffentlich besser vorbereitet sein, wenn wir mittels Auto den Nationalpark erkunden.  Bonaire gefällt uns dieses Jahr besser als vor 2 Jahren, vielleicht, weil wir entspannter sind 🙂 .

Und da wir gerade den Hinter hoch haben, gehst morgen auch gleich weiter. Wir wollen mit dem Schiff rüber nach Klein Bonaire zum Tauchen. Auf geht´s

 

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