Rookworst

Wir stehen im Supermarkt und betrachten misstrauisch abgepackte Rookworst. Frei übersetzt verstehen wir das als „geräucherte Wurst“ . Stutzig macht uns, dass diese nicht mal in der Kühlung, sondern im normalen Regal liegt. Aber interessant machen diese Pakete, da diese Wurst abgebildet ist im blauen Paket auf Sauerkraut, im Roten auf Grünkohl !?

Was mag es sein? Mettwurst? Wir drücken auf der Wurst rum… nein, Mettwurst ist definitiv härter. Wir beschließen, kein Risiko einzugehen, schließlich haben die Erfahrungen der letzten 3 Jahre gelehrt, Wurst, egal ob als Aufschnitt, als Bockwurst oder Bratwurst – außerhalb Deutschland zu 95 % nicht genießbar.

Unsere Diskussion, ob oder ob nicht, bekommt eine Verkäuferin mit und spricht uns im einwandfreien Deutsch an. Diese Rookworst hatte tatsächlich keine Ähnlichkeit mit Mettwurst, sondern würde nach „Currywurst“ schmecken. NACH CURRYWURST ???? Wir sind total verblüfft! Und ernsthaft, wie sollen wir uns denn bitte Sauerkraut oder gar Grünkohl mit CURRYWURST vorstellen? Das möchten wir glaube ich gar nicht 😉 . ABER…. Da schlummert noch eine Dose „Straßburger Sauerkraut“ in der Bilge, mitgeschleppt seit 2015, die muss auch mal weg!  Und so starten wir den Versuch:

Rookworst alias Currywurst an Sauerkraut mit Kartoffelbrei:

Ihr fragt euch wahrscheinlich, wie man ein solch derbes Gericht bei 30 ° verputzen kann, was? Kann man !!!!  Ist eine willkommene Abwechslung nach der täglichen mediterranen leichten Küche, muss ich aber nicht wöchentlich haben.

Nun, nach Currywurst schmeckte diese Rookworst natürlich bzw. Gott sei Dank nicht, aber als Alternative zu schlabbrigen geschmacklosen Bockwürstchen war sie okay und kann man nochmal kaufen.

 

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