Posadas Ecoturisticas San Rafael

Da wir bekanntlich nicht zu den Frühaufstehern gehören und der Nationalpark nur von 8 – 17 Uhr geöffnet ist, sind wir heute bereits angereist. Zum Tayrona Nationalpark fährt man mit dem Bus von Santa Marta aus schon erst mal gut 1 Stunde. Diesmal ist unser Bus zwar größer, aber dafür abgewrackter. Er ist schon recht voll mit Backpackern und Einheimischen als wir ankommen. So teilt sich Frank einen Zweiersitz mit einem Kolumbianer und seiner riesigen Gitarre und ich teile mir die Sitzfläche mit einer Mutter mit Kind. Dieses knatscht, weil es auch sitzen und nicht stehen will und so hat nur eine meiner Arschbacken Platz 😉 Aber runter rutschen kann ich nicht. Der Gang und die Hintertür werden voll gerammelt mit Backpackerrucksäcken und zu guter Letzt kommen noch 2 Autoreifen dazu. Klimaanlage – nein, heute nicht – heute offene Fenster!

Einer der Haupteingänge ist in El Zaino, welches jetzt auch kein richtiger Ort ist, sondern mehr eine Ansammlung von preiswerten und mittleren Restaurants sowie Hostels etc.

Unsere Finca liegt 700 m außerhalb und ist Gott sei Dank von der gut befahrenden Hauptstraße ein wenig nach hinten versetzt, somit also geräuscharm. Zuerst aber mal geht es über viele Stufen durch einen natürlichen Garten bergauf.

Zwar heißt auch diese wieder „San Rafael“, aber alleine die Begrüßung ist schon überaus nett. Wir werden mit eine Lächeln und bereits aufgrund unserer Internetbuchung ausgefüllten Formularen empfangen. Ein frisch gepresster kalter Limettensaft wird uns gereicht und wir sollen uns in der gemütlichen Sitzecke erst mal von dem Aufstieg erholen. Anschließend geht es weiter bergauf, ich glaube, wir haben den höchst gelegenen Bungalow erwischt mit einer traumhaften Aussicht, Sitzgelegenheit und Hängematte auf der Terrasse. (äh… und Strom gibt es auch – durchgehend 🙂 und ich hab extra den Kindle und Notfallkekse eingepackt 😉  )

Wir sitzen noch kaum 5 Minuten, da kommt eine Affenfamilie vorbei. Leider sind sie so winzig, dass sie auf den Fotos nicht zu erkennen sind. Nebenan steht ein riesiger Mangobaum mit vollreifen Früchten, es plumpst und Frank sprintet los. Und tatsächlich kommt er mit einer dieser leckeren Früchte zurück. Paradiesisch – hier möchte ich gerne länger bleiben, aber wir haben nur für eine Nacht gebucht, da wir nach unserer morgigen Wanderung einen anderen Ausgang nehmen wollen.

In El Zairo gibt es abends dann noch ein ausgezeichnetes Dinner, kühle Bierchen sowie frisch gepresste Säfte. Wir lassen den Abend auf unserer Terrasse ausklinken und gehen früh zu Bett, der nächste Tag wird anstrengend.

 

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