Ceviche und Pirarucu

Heute steht wieder Brasilien auf dem Programm und das nicht nur der schönen Aussicht auf den Amazonas wegen, nein… wir (äh… ich 😯 ) wollen von Kolumbien nach Brasilien, um dort peruanisch Essen zu gehen. Das kann man eben nur hier 🙂

Unser Reiseführer preist ein peruanisches Lokal auf der brasilianischen Seite hoch an, im „San Jorge“  soll es das beste Ceviche überhaupt geben und so steht am späten Nachmittag ein riesiger Teller voll  k a l t e m Fisch vor uns.

Frank probiert und ist erst mal entsetzt. Das Essen ist ja kalt 😡 – stimmt, hatte ich im Vorfeld vergessen zu erwähnen. Ceviche ist mit Zitronensaft gegarter Fisch und somit nun mal kalt. Aber nachdem der 1. Schock überwunden war, schmeckte es sehr gut und zumindest Frank Teller war ruck zuck weggeputzt.

Gut, besser finde ich Fisch jedoch warm serviert. Eine Spezialität ist der im Amazonas heimische Pirarucu, der eine Länge von 4,5 m und 200 Kg erreichen kann. Da er inzwischen überfischt ist, darf er während der Laichzeit nicht gefischt oder verkauft werden, wobei sich die heimischen Fischer und kleinere Lokale wohl nicht alle daran halten. Wir schauen mal nicht so auf die Mark bzw. auf die Pesus, wählen ein gutes Lokal und geben unglaubliche 9,50 Euro für diesen Teller aus:

270 gr. herrlich weißes Fischfilet ohne eine einzige Gräte – ein Traum

Und da sag noch mal einer, in Kolumbien könnte man nicht gut und lecker essen gehen.

Vorher jedoch genießen wir nochmal die turbulente Atmosphäre des Amazonas

und nehmen Abschied vom Amazonas.

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