Leticia – der letzte Tag und letzte Eindrücke

Den Vormittag genießen wir am Pool, wobei ich mir glatt mal wieder den Bauch verbrenne. Bin einfach keine Sonne gewöhnt 😉 .

Inzwischen gehört ein TukTuk auch zu unserem Standardbewegungsmittel. Einfach an die Straße stellen und Hand heben. Eins von 10.000 bleibt mit Sicherheit innerhalb von 10 Sekunden stehen.

Was in Santa Marta die kleinen gelben Taxis sind, ist hier das TukTuk. Für 4000 Pesos (1,20 Euro) fährt es einen von A nach B und ist somit hauptsächlich für die Einheimichen und nicht nur für die Touris.

Wir gehen am Ufer eine Betonbrücke/-steg lang wofür die genau gebaut wurde und wer die gesponsert hat, dass erschließt sich uns nicht genau. Für Touristen? Glaube ich nicht! Für die hier wohnenden Anwohner, damit die während der Regenzeit trockenen Fußes in den Ort können? Aber warum hat man dann zwischendurch diese runden Aussichtsplattformen eingebaut? Und noch wichtiger, warum sind im Geländer keine Aussparungen, so dass die Anwohner von ihren Häusern aus den Steg auch erreichen können?

So haben sich die Anwohner selber Holzstege gebaut, diese an dem Geländer befestigt und nun müssen alle, egal ob Schulkind oder Oma, immer nett übers Geländer klettern 🙂

auch wenn es nicht so aussieht, das ist „bewohnt“

Diese ganze Stelzensiedlung ist schon beeindruckend, aber ….Zum Abschluß besuchen wir noch den Santander Park mitten im Ort, wo kurz vor Sonnenuntergang tausende kleine grüner Papageien auf der Suche nach einem Schlafplatz einfliegen sollen. Um 17.00 Uhr suchen wir uns eine Bank und tatsächlich füllen sich die Plätze in den Bäumen rund um den Park mit immer mehr Papageien. Es herrscht eine wahnsinnig laute Geräuschkulisse, denn scheinbar haben sich die Kollegen eine Menge zu erzählen, bevor sie die Augen schließen. Um 17.45 Uhr sind nicht Tausende, nein, es sind inzwischen bestimmt Zehntausende in den Bäumen und wir denken, das war´s jetzt aber bestimmt. Frank hat Hunger, drängt auf Szenenwechsel und da geht es erst richtig los. In einer 1/4 Stunde ist es dunkel und jetzt kommen sie erst recht. Die nächsten 10 Minuten ist der Himmel voller kleiner schwarzer Punkte – da kommen Hunderttausende – es reißt nicht ab – unglaublich, wo die alle Platz finden sollen!

Kann man was erkennen? Jedenfalls war es ein unglaubliches Erlebnis – wunderschön 🙂

 

Leticia – wir sagen Tschüss – schön war es hier und wir haben die Reise zu dir nicht bereut

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Leticia – der letzte Tag und letzte Eindrücke

  1. Christian Wiese sagt:

    Ähm tausende grüne Papageien gibt’s in Köln auch. Vielleicht ist das ja auch gar nicht der Rhein sondern ein Amazonas Ausläufer … 🤔😆

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.