San Agustin auf dem Rücken der Pferde

3 Dinge kann man machen hier in San Agustin….

Den archologischen Park besuchen zu Fuß – haben wir gestern gemacht

Sich in einen Jeep setzen und sich zu weitere Skulpturen im Umkreis von 96 Km fahren lassen 😡 – dazu hatten wir sogar keine Lust, schließlich sitzen wir viele viele Kilometer in Bussen ab

oder man kann sich Pferde mieten mit Führer und im nahen Umkreis weitere Statuen begucken 🙂

und so haben wir für den heutigen Tag 2 lahme friedliche Pferde bestellt mitsamt Carlos, der uns die nächsten 3,5 bis 4 Stunden begleiten wird. An die fast 20 Jahre ist es her, dass wir zuletzt auf einem Pferd gesessen haben und das sieht dann soooo aus: Na also, geht doch (noch) 😉

4 verschiedene Stätten werden wir abreiten und unerwartet spricht Carlos sogar Englisch, so dass wir auch viel über die Herkunft, der Gesteinsart, der Bedeutung und das Alter  der jeweiligen Statuen erfahren. Und wen treffen wir an der ersten Besichtigungsstelle?  Könnt ihr es erraten? Natürlich, unsere 3 Franzosen – auch sie haben sich scheinbar gegen den Jeeptransport und für den Pferderücken entschieden. So langsam kommen wir richtig ins Gespräch 😉

Bei der 2. Stelle streike ich nach der Hälfte, es geht bergab, bergab und zwar heftig. Diese letzten Stufen runter schenke ich mir und mache mich schon mal auf den Rückweg, um wenigstens in etwa zeitnah mit Frank und Carlos wieder bei den Pferden anzukommen. So kann ich diese Skulptur genau wie ihr auch nur per Foto bewundern 🙂

Die Aussicht ist jedenfalls fantastisch

Zwischenzeitlich wollen die Gäule immer mal wieder in den Trapp gehen (wahrscheinlich heimlich aufgefordert von Carlos, der einen Blick auf die Uhr wirft), aber nicht mit uns, sorry, dass schaffen wir ungeübten Alten nicht mehr und sie reagieren auch brav und fallen sofort wieder zurück in den langsamen Gang, wenn man am Zügel zieht. So dauert der Ausflug heute auch nicht wie angekündigt 3,5 – 4 Stunden sondern ganze 5 🙂 .

Ein letztes Mal noch auf- und absteigen – es geht kaum noch – jeder einzelne Knochen und Muskel tut weh – und die letzten diesmal bunten Statuen bewundern

anschließend quälen wir uns bis zum Ortsanfang, wo Carlos  und die Pferde wohnen und gehen den Rest des Weges zu Fuß zurück *Gott sei Dank*

O-Ton Frank:  Das war das allerletzte Mal für ihn – n i e  wieder auf dem Rücken eines Pferdes – ich sollte mal sein hohes Alter bedenken und den nächsten Ausritt müßte ich alleine bewerkstelligen.

Unglaublich, was dieser Altersunterschied ausmacht 😯  – Ich hatte ganz viel Spaß heute und naja, Frank auch, zumindest die ersten 2 Stunden 🙂

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