Es ist still geworden

Nicht nur bei uns, sondern auch in Santa Marta (zumindest gefühlsmäßig)

Seit einer Woche sind wir schon wieder zurück. Genau 24 Stunden haben wir von Haustür zur Schiffstür gebraucht und während wir hier gegen 24.00 Uhr Ortszeit endlich in die Koje fallen durften, sind in Deutschland die ersten Wecker angegangen. In Deutschland sind am Wochenende die Uhren umgestellt worden, nicht wahr! Und ich hör bis hier hin die Stöhner und Meckerer, die mit der Stundenverschiebung nicht klar kommen. Uns beschert ein 7-stündiger Zeitunterschied noch heute einen heftigen Jetleg. Tagsüber merkt man das nicht, aber abends können wir um 21.00 Uhr die Augen kaum noch offen halten und morgens liegen wir um 7.00 Uhr wach im Bett rum (Gut, andere Leute stehen auch in ihrer Freizeit zu einer solch furchtbar frühen Zeit auf, wir quälen uns da lieber weiter im Bett rum 😉  )

2 x 23 KG Gepäck durften wir einchecken und die haben wir voll ausgereizt. Jede Menge Ersatzteile, Wurst und Würstchen in Dosen sowie lecker Käse wurden von uns nach Kolumbien reingeschmuggelt. Trotz ausgefüllter Zollerklärung „nein, wir führen keine tierischen Nahrungsmittel ein“ und Durchleuchtung unseres Gepäcks vom kolumbianischem Zoll passierten wir diesen in Bogota anstandslos. Dabei hätte der Beamte bei der Durchleuchtung doch eigentlich op der merkwürdigen vielen Kartons und Kisten anstatt T-Shirts und Bikinis stutzig werden müssen. Aber wie soll so ein Zöllner hoch oben auf 2600 m schon wissen, was ein Segler so alles einschleppt 😉 .

Die zahlreichen Ersatzteile warten auch noch auf Einbau bzw. Austausch. Der Magen-/Darminfekt, den Frank nach Deutschland eingeschleppt hat, ist noch immer nicht ganz ausgestanden und wegen einer entzündeten dicken Ferse ist Fuß hoch legen angesagt statt 8 km Spaziergänge und komplizierte Reparaturen.

So langsam wird mir langweilig und ich wälze bereits wieder meinen Reiseführer 😉

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