Merkwürdige Läden gibt es hier….

Wir brauchen einen neuen Akku für einen alten Reserve-Fotoapparat, da der Meine irgendwo in Deutschland verschwunden ist. Irgendwo war so ein Straßenzug mit Elektrokrams, nur wo? Wie streifen durch die Straßen, finden viele Geschäfte, jedoch nix, was nach Akkuverkauf aussieht 😉 . Sastrerias zum Beispiel sehe ich aber inzwischen in jeder Straße

Wir kommen an einem Laden vorbei, der Koffer repariert (Hä?) – ja gibst

Hier kann man nur Ventilatoren erstehen, seit Monaten liebäugle ich damit, aber Frank zerrt mich immer weg, will keinen Wind (Zuch) im Schiff *heul*

Hier in diesem Straßenzug kauft man seine Sonnen- oder Lesebrille und nein, dass ist nicht ein Geschäft sondern mindestens 10, alle nebeneinander, damit der Kunde besser und schneller vergleichen kann

Das alles bringt uns aber nicht weiter, finden wir doch den Straßenzug für Fotoapparat-Akkus nicht. Wir biegen ab auf die Hauptladenstraße mit seinen vielen keinen Miniverkaufsständen vor den Schaufenstern der richtigen Läden und mein Blick fällt auf diesen Verkaufs-KastenLiegen da nicht Akkus drin? 2 Jungs sprechen uns sofort in gebrochenem Englisch an, wir zeigen unseren Akku und merken, die sind vom „Fach“, wissen gleich, der ist aus einem Fotoapparat. Der eine macht ein Foto mit dem Handy und sprintet davon, während der andere aufpaßt, dass wir uns nicht vom Acker machen 🙂 Wir fragen uns, wo der bloß hin ist und aus welchem Keller der mit einem passenden Akku zurück kommt, denn den Richtigen hat er ein paar Minuten später dabei. Leider werden wir uns mit dem Preis nicht einig, aber die  Verhandlung ist locker und freundlich, auch wenn er uns über den Tisch ziehen will. Während der Verhandlung fällt Franks Armbanduhr ab, mal wieder muss da was repariert werden. Der junge Akkuverkäufer zeigt auf ein Geschäft hinter unserem Rücken, tatsächlich, ein Uhrenfachgeschäft, dass wir ohne Hinweis gar nicht als ein solches wahrgenommen hätten. 10 Minuten später ist Franks Uhr für 2,50 Euro wieder repariert und wir gönnen uns ein Bierchen an unserer Lieblingsbaustelle (Statusleser kennen diese Baustelle 🙂 ) , natürlich nicht des Bierchens wegen 😀 sondern des Baustellenfortschritts, der übrigens ordentlich ist. (Einen bezahlbaren Akku finden wir übrigens auch noch, leider funktioniert der alte Apparat damit immer noch nicht, so dass es die nächsten Monate wahrscheinlich nur Handyfotos geben wird).

Wir müssen noch Fotokopien machen von unseren Pässen und von den Schiffspapieren, denn an manch Orten, wo wir demnächst einklarieren, kommen die Offiziellen an Bord und man kann`s kaum glauben, die kommen ohne Kopierer, echt jetzt 😉 . Auf dem Weg zu unserem Supermarkt laufen wir regelmäßig an einer Werbetafel „Fotocopias“ vorbei, dort wollen wir heute auf dem Rückweg  stoppen, um diese Sache auch endlich mal zu erledigen. Und unglaublich, auf unserem heutigen weiteren Weg Richtung Supermarkt und Carrera 5 laufen wir an weiteren 5-10 Minigeschäften vorbei, die auch Werbung machen für Fotocopias. Vorher nie gesehen, wo hab ich eigentlich meine Augen gehabt die letzten 4 Monate? Jedenfalls  suchen wir einen davon auf. Hinter einer Theke stehen 4 Fotokopierer und wir sind nicht die Einzigen im Laden. Das Geschäft flutscht ! 5 Minuten später haben wir 30 verschiedene Kopien für insgesamt 85 Euro-Cent 😯 , vorher jedoch hat Frank alle 5 Bediensteten sowie 3 Kunden zum Lachen gebracht, indem er Kopien in „Black and White“ geordert hat 🙂  🙂

Es war ein netter erfolgreicher Shoppingtag, an dem wir wiedermal viele viele nette Kolumbianer getroffen haben, die uns das Abschied nehmen von diesem Land erschweren 😥

 

 

 

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