Und nun doch Weihnachten in Kolumbien

Eigentlich war die Entscheidung, zumindest meine, bereits gestern gefallen. Man muss mich nur vom Schiff lassen und schon fühle ich mich wieder wohl im Gewusel von Santa Marta. Hinzu kam, dass mein Wagnis, einen kolumbianischen Friseur aufzusuchen, überaus positiv ausfiel. Und das kennen wir Frauen ja, wenn die Frisur stimmt, steigt auch die Laune 🙂 und so sagte ich mir, schön hier in Kolumbien. Warum also Weihnachten in einer ruhigen, einsamen Bucht (ev. sogar ohne einheimische Gastronomie) verbringen. Ankommen am 24., den Tag mit Warten auf die Offiziellen verbringen und dann sofort 2 Feiertage anschließend. Und eigentlich würden wir ja gerne noch vorab eine Nacht vor den Morant Cays ankern, welches lediglich winzig kleine Sandhaufen im Meer sind, ca. 50 Km vor Jamaika. Das aber würde manch Lieben zu Hause vielleicht ein unentspanntes Weihnachtsfest verursachen, da wir keinen „uns geht es gut – Kontakt“ aufnehmen könnten.

Und so hätte ich denn heute gar kein Wetter abgerufen, leider hat Frank jedoch mein Stimmungshoch so richtig nicht mitbekommen. Kann es sein, dass wir zu wenig kommunizieren? So rief er wie gewohnt nach dem Frühstück das Wetter ab und stürzte uns in stundenlange Überlegungen. Denn tatsächlich gab es genau am Donnerstag eine Lücke zum Durchhuschen. Scheixxe!! Auslaufen oder nicht? Wer weiß, wann und ob es nach Weihnachten die nächste Lücke gibt! Wir haben es uns nicht leicht gemacht, haben uns für ein Bleiben entschieden und waren aber trotzdem den ganzen Tag nicht restlos mit unserer Entscheidung zufrieden.

Weihnachten ist aber erst nächste Woche, wir haben also ein paar Tage Zeit, in denen wir nicht ständig das Wetter abrufen müssen und so haben wir flott 2 Nächte in Palomino gebucht. Ein Badeort mit vielen Hostels, Hotels und Gastronomien – 2 Stunden Busfahrt entfernt – soll den schönsten Strand der kolumbianischen Karibikseite haben – sehr touristisch wahrscheinlich, aber egal, es ist eine Abwechslung und quasi unser Weihnachtsgeschenk.

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