Cayman Brac

Cayman Brac hat ca. 1850 Einwohner, ich schätze mal, dazu kommen noch ungefähr 100 Touristen. Es gibt 2 Supermärkte, 3-4 Restaurants, 2 Schnapsläden, 1 Bank, 1 ATM, 1 Bar und 1 Flughafen. Ach ja, und  mindestens 2 Kirchen sowie 2 Friedhöfe. Ankern ist hier nicht erlaubt, dafür gibt es jedoch vor  Stake Bay und West End ausreichend kostenlose Moorings für Tauchboote und Segelschiffe. Ebenso gibt es an diesen beiden Bays gute Anlegemöglichheiten fürs Dinghi.

Da diese gleichzeitig auch Einstiegsmöglichkeiten von Land aus für Taucher und Schnorchler haben, waren die Brakken (so nennt man die Einwohner hier) so freundlich, dort Wasch- und Toilettengebäude zur Verfügung zu stellen. Richtig komportabel mit gefülltem Seifen- und Papierhandtuchspender, Spiegel und Außendusche. Da freut sich der Segler ohne Wassermacher.

Überraschend günstig sind die Lebensmittelpreise. Da hatte ich von den Cayman´s mehr erwartet 😉 Man bekommt fast alles (außer Camembert und lecker Wurst natürlich) und zu den normalen teuren Karibikpreisen. Fleisch ist preiswert, Obst und Gemüse teuer.

Was es nicht gibt sind Taxis und Nachverkehr wie Busse z.B. – ohne Auto ist der gebürtige Brakke aufgeschmissen und der Segler kommt somit nur mittels Boot die Küste lang. Quer rüber geht auch zu Fuß, da die Insel ja nur 2 km breit ist.  So sieht die gegenüber liegende südliche Küste aus. Ein Träumchen, nicht wahr.

Aber der Blick täuscht, am vorgelagerten Riff brechen die Wellen so stark, da ist für einen Schwimmer kein Durchkommen und davor ist das Wasser nur knöchelhoch. und sieht so aus. Trotzdem liegen hier viele Bungalows, die man mieten könnte, die aber zum größten Teil leer stehen. Das Wasser ist super klar und läd zum Tauchen und Schnorcheln ein. Bei unserem 1. Tauchgang haben wir zum ersten Mal 2 richtig große (teure 😉 ) Lobster gesehen. Sogar beim Schnorcheln zogen 1 m große Fische  an uns vorbei.

Was es hier noch gibt, ist S C H W E L L – und der ist leider nicht ohne. Eine ruhige geschützte Bucht gibt es nicht, das Schiff ist ständig in Bewegung, mal wenig, mal heftig.

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