Boot 2014 – Düsseldorf

Auch bekannt als der Ort, an dem man innerhalb von ein paar Stunden ein kleines Vermögen ausgeben kann.

Nun, Ausgeben war unser Plan und wir haben uns tatsächlich daran gehalten 🙂

Der Freitag stand unter dem Motto, alle Stände, die beratungsintensiv sind, aufzusuchen,  denn Wochentags haben die Jungs doch ein bißerl mehr Zeit für den einzelnen Kunden. Allein der Raymarine-Stand war sogar Freitags sehr sehr gut besucht, aber wir hatten Glück und haben einen der Verkäufer oder besser Berater erwischt und ihn eine ganze Stunde mit Fragen gequält. Möchte nicht wissen, was an einem Samstag oder Sonntag da los ist. Da müßten die eigentlich Nummer ziehen lassen wie beim Amt. Wir wissen jetzt jedenfalls, was wir brauchen bzw. haben die Größe unseres Polters  festgelegt. Letzters war für mich wichtig, das restliche dazugehörige Zubehör für meine Wenigkeit völlig unverständlich und gehört somit hier auch nicht in den „Mädchenblog“.

Jedenfalls waren wir Freitag Nachmittag stolze Besitzer eines

Silent Windgenerators

einer Windfahnensteueranlage namens „Hydrovane“

2 Solarpanelle

einer Super-Wlan-Antenne

einer tollen Mehrfach-Antennenhalterung

sowie eines Coop-Grills

Nun, besitzen ist vielleicht zuviel gesagt (außer dem Coop-Grill), aber fest geordert haben wir jedenfalls schon mal. Wer sich schon mal mit dem Thema „Langfahrt“ beschäftigt hat (oder sogar schon unterwegs ist), der weiß, dass man eine Windfahnensteuerung eben nicht in einer Plastiktüte über die Messe schleppen kann. Für alle anderen wie z.B. Segeldummies oder ich:

Ein Windfahnensteueranlage wird am Heck des Schiffes montiert und steuert mittels eines eigenem Ruders und einer Windfahne ein Schiff, ohne dazu, wie der elektrische Autopilot, Strom zu brauchen, denn, was haben wir gelernt:  ES GIBT KEINE STECKDOSEN AUF DEM ATLANTIK!

Hier ein Beispielbild, wie es in etwa bei uns mal aussehen wird:

hydrovane-windsteueranlage_510

Am Samstag sind wir dann nur noch entspannt durch die Reihen gegangen auf der Suche nach Nützlichem. Wir haben mit der Versicherungsgesellschaft „Pantaenius“ gesprochen, um ein Angebot für eine Vollkaskoversicherung für unsere künftigen Fahrgebiete zu erhalten und außerdem bei 3 Segelmachern (Beilken, Elvström und De Vries aus Lemmer) nach  Angeboten für eine neue Genau (Vorsegel) gefragt. Da dies eine Spontanaktion war, waren wir leider nicht vorbereitet ob der verschiedenen Segeltuchmaterialien.
Dacron, Square Dacron, Laminat, Hydranet radial???? Crosscut geschnitten oder Triadiaal?  HÄ?

Noch verwirrender ist für uns Anfänger, dass die zwar alle in ihren schlauen PC´s die Segelfläche der Genua der Bav. Ocean 38 nachgesehen haben, uns aber alle 3 verschiedene qm² angeboten haben. Wie soll man denn das deuten?

Und natürlich liebäugelt der Skipper mit dem teuersten Segelmaterial Hydranet, welches aber in unserem Etat nicht so eingerechnet war. Tja, das bekommt er nur genehmigt, wenn er aufhört zu meckern, was so eine neue Sprayhood kostet. So!

Gegen Ende noch ein Blick in Halle 3 (Tauchen und Träumen), um festzustellen, das die Tauchkompressoren leider noch nicht kleiner und handlicher geworden sind. Noch 2 Cocktails zu Schluss und dann war die Boot 2014 für uns abgeschlossen.

Nun heißt es warten auf die Lieferungen und auf die neue Saison, damit wir bzw. Frank mit dem Ein- und Umbau loslegen kann.

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2 Antworten zu Boot 2014 – Düsseldorf

  1. Barbara sagt:

    Hallo, das muss aber langsam besser werden! Wo bleiben denn eure Berichte? Wir warten darauf, dass das Abenteuer weiter geht!

    Alles Liebe
    Barbara und Manfred

    • Anne sagt:

      Richtig! Das muss besser werden! Aber wann und wie? Vielleicht schaff ich ja jetzt über Ostern den ein oder anderen Bericht – aber nur, wenn ich es schaffe, Frank davon abzuhalten, vor lauter Frust über Bord zu gehen 🙂

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