Cayo Largo – Versorgungslage

Im Vorfeld hatte man schlimme Sachen gehört/gelesen über die Möglichkeiten, hier Lebensmittel, Eier und frisches Gemüse einzukaufen.  So sind unsere Bilgen voll bis oben hin und der Kühlschrank voller Speck, mit dem ich allerlei zaubern kann.

Der kleine Supermarkt ist gut versteckt und von weitem nicht als solcher erkennbar. Drinnen findet man ein gut sortiertes Regal voller Schnaps. Es gibt alles und dann auch noch preiswert. 2 weitere Regale sind voller Wein zwischen 6-14 Euro und es gibt eine ganze Palette mit Bier – also in der Beziehung muss hier keiner darben.  Ein Glas Marmelade allerdings kostet soviel wie der preiswerteste Wein, es gibt riesige Dosen mit Linsen oder Mai, da muss selbst eine 8-köpfige Chartercrew 3 Tage lang von essen.

Gut, die Frischeabteilung ist weniger gut ausgestattet. In der Kühlung liegt ein großer Batzen mit ???, wahrscheinlich Margarine oder so – muss man sich was von abstechen lassen wohl 😉 . Es gibt Tomaten, Kartoffeln und Eier, bei meinem 2. Besuch dort sogar auch ordentliche Gurken, Paprika und Weißkohl.  Fleisch ist nicht zu sehen, aber als ich an der Kasse danach frage, wird mir Beef, Pork oder Chicken completto aus einer Tiefkühltruhe angeboten. Ich wähle ein Huhn completto und kann uns somit 2 Tage lang versorgen.

In der Marinabar gibt es eine übersichtliche Speisekarte.   Chicken oder Pork mit Pommes und Reis an einer Tomatengarnitur (2 Scheiben 😉 ) für 3 Euro. Pizza gibt es auch für diesen Preis, Fisch und Shrimps kann man auch bestellen, allerdings etwas teurer.  Kulinarisch äußerst fantasielos, doch lohnt es sich glatt, das ein oder andere Mal das Kochen einzustellen J

Also Fazit: Verhungern muss hier keiner, selbst mit einem Low-Budget nicht

 

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