Endlich wirklich Anker auf und traurig guck

Immer das Gleiche: tage- und wochenlang will man endlich wieder richtig Anker auf gehen und Neues erkunden und am letzten Tag ist man einfach nur traurig. Abschied nehmen von Bekanntem, von Gewohntem, von Schönem – immer wieder fällt das schwer.

2 Tage haben wir noch mal vor Bastimentos geankert (und unsere Ankerwinsch getestet) und Frank mußte beide Tage unser Unterwasserschiff von seinem braunen Teppich reinigen sowie ausführliche und strenge Unterhaltungen mit den großen Muscheln führen, die sich unerlaubterweise an uns ein- bzw. angenistet hatten.

Gestern dann noch einen Großeinkauf, falls es in Portobello keine Supermärkte gibt – hahahaha! Naja, zumindest auf den San Blas Inseln soll es nicht viel geben, aber dort sind wir ja noch lange nicht.

Unsere frühere Lieblingskneipe, ein Mexikaner, hatte heute dann endlich nach 3 Wochen Sommerpause wieder eröffnet und so konnten wir auch von dort noch mal ordentlich Abschied nehmen.

Morgen früh ziehen wir jedenfalls den Anker hoch, hoffentlich natürlich elektrisch 😉 und fahren (nein, segeln ist wohl nicht, da kein Wind) ca. 35 sm bis zu einer fast unbewohnten Insel namens „Escudo de Veraguas“ (allein der schöne Name zwingt einem einen Stop auf). Dort wollen wir über Nacht ankern und ev. auch einen Tag länger bleiben, falls es dort so schön ist wie versprochen. Dann geht es ca. 120 Seemeilen weiter bis zu der kleinen Stadt Portobello und von dort melden wir uns irgendwann wieder 🙂

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Ein Kommentar zu Endlich wirklich Anker auf und traurig guck

  1. Christian Wiese sagt:

    Guten Morgen ihr beiden! Hab gestern erst entdeckt, das der Blog wieder lebt und mich über den guten neuen Lesestoff gefreut. Während ihr wieder am – für dich liebe Anne 😉 – segeln am tun am seid, muss meinereiner mit der Bahn ins Büro pendeln. Hatte eigentlich Homeoffice, aber stur Technik streikt. Genießt das Leben. LG

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