Social Life in der Linton Bay

Social Life trifft uns in geballter Form, kaum dass wir in der Marina angelegt hatten. Schon bei der 1 Nacht am Ankerplatz waren uns die vielen deutschsprachigen Länderflaggen aufgefallen um uns herum. In der Marina selber liegt sogar ein Schiff mit, man glaubt es kaum, dem selben Heimathafen wie unseres. Somit wird „Essen“ bald zu einer Langzeitseglerhochburg, denn es ist damit bereits das 3. Schiff hier in der Gegend mit diesem besonders für Segelboote geeigneten Heimathafen (liegt ja auch sooo günstig für´s Segeln 😉 )

Birgit und Robert sind vor 8 Jahren hier hängen geblieben. Ihr Segelboot schwimmt noch immer in der Bucht von Portobello und wartet darauf, endlich untergehen zu dürfen.

Und so sieht ein Schiff nach 8 Jahren ohne Streicheleinheiten oder echten Arbeitseinsatz aus

Ups… da hat dann der Anker mal nicht gehalten

Wohnen die Beiden doch schon lange, lange an Land. Birgit betreibt an der Straße von Portobello nach Puerto Lindo ein tolles Restaurant/Pizzeria  (Don Quijote – sehr zu empfehlen), unter anderem mit deutschen Spezialitäten wie Bratwurst etc. . Roger arbeitet hier beim Segelmacher und fährt uns, Fritz, Gitti und den Schweizer Mirco Samstag Abend zum Restaurant und auch wieder zurück. Toller Service. Dort lernen wir zwei weitere schweiz-/österreichische Segelpaare kennen und wir haben einen super schönen langen Abend .

Leider leider jedoch können wir kaum Bekanntschaften vertiefen und wahrscheinlich sind wir in 2-4 Wochen hier mutterseelenallein 👿 – Aufbruchstimmung herrscht hier in Panama. Die Regenzeit ist bald vorbei und bevor die Christmastrades einsetzen, machen sich einige auf den Weg nach Kolumbien (heul) oder Richtung Norden nach Mexiko/Jamaika/Kuba etc. . Andere wollen noch dieses Jahr durch den Kanal, um die 100% Verteuerung zu umgehen.

Und so mußten wir uns unteranderem schon von den Österreichern Fitz und Gitty verabschieden. Das ist ganz besondern schade, denn man trifft nicht oft Menschen, wo man bereits nach einer halben Stunde weiß: „das paßt“ .

Die SY Pico mit Andreas und Sandra steht an Land und das bereits seit Monaten. Die beiden hatten im Frühjahr ihren Mast verloren und haben sich monatelang mit der Versicherung gezankt. Es gibt also noch Schlimmeres! Ich schrei jetzt mal nicht „hier“, sondern klopfe auf „HOLZ“.  Nun, der Mast ist jedenfalls vorgestern endlich geliefert worden und man hofft, auch zu denen zu gehören, die dieses Jahr noch durch den Kanal dürfen.

Das letzte deutschsprachige Schiff hatten wir auf Kuba getroffen und so ist dies hier für uns so ungewohnt, dass wir uns teilweise bereits gestreßt fühlen. Aber da müssen wir jetzt durch 😉 😉 😉  Is ja nich mehr lang…. 😛  und vielleicht komme ich dann auch wieder dazu, zeitnahe Blogs zu schreiben 🙂

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