Und raus sind wir…

Unser Unterwasserschiff sah schon letztes Jahr nicht mehr gut aus. Rausholen und Antifouling erneuern stand bereits auf dem Programm, allerdings war es in Kolumbien geplant, aber es sollte ja anders kommen. Nun nach 3,5 Monaten Stillstand im Wasser mit einem nicht mehr gutem Antifoulinggrund – da freuten sich die Muscheln und Krabben und haben sich ein neues Zuhause erschaffen. Tierliebe hin, Tierliebe her – das muss weg!!!

Im Vorfeld hörten wir bereits, dass der langjährige erfahrene Travel-Kran-Führer Carl im April aufhört. Nun gut, das schaffen wir also noch, bevor er selber auf große Fahrt geht, dachten wir! Bis, nun bis wir sein Schiff eines Morgens an uns vorbei fahren sehen und weg war er 😯  –  Die Marina hat vorzeitig einen Nachfolger gefunden, aber hat der auch ausreichend Erfahrung? Die Seglerwelt ist unruhig und mißtrauisch, auf Facebook laufen heiße Diskusionen. Uns bleibt nix anders übrig, wir müssen jetzt raus und so vereinbaren wir für Dienstag einen Krantermin. Montag Morgen sehe ich, dass ein anderes Schiff rausgeholt werden soll und ich gehe vorsorglich mal auf Beobachtungsposten. Es schein Probleme zu geben, Jim, der Neue, öffnet verschiedene Türen (ja, so ein Travellift hat Türen, hinter denen sich div. Motoren und Vorrichtungen verbergen), wackelt da, drückt dort, Türen wieder zu, neuer Versuch und alles wieder noch mal. Das sieht nicht gut aus! Bis Spätnachmittags liegt das zu kranende Schiff noch immer vertäut im Rausholbecken, nix tut sich mehr. Wir haben morgen einen Termin um 9.00 Uhr und wenn wir nicht drauf geachtet hätten, dann hätten wir morgens vor besetztem Becken gestanden mit unserem Schiff, denn auf NACHFRAGE im Büro heißt es dann, no, manana no. Die Kommunikation klappt ja wieder hervorragend. Hätten wir nicht… Man will uns Bescheid geben, wenn der Kran wieder einsatzfähig ist. Hahaha! Darauf verlassen wir uns mal besser nicht, fragen Jim am nächsten Tag selber und siehe da, Mittwoch gegen 11.00 war es dann doch soweit  🙂

Der Travellift funktionierte, das Team war eingespielt und der neue Travellift-Führer Jim hat einen guten Job gemacht. Da wir keine Marker am Schiff haben, wo die Gurte angebracht werden können/müssen, hat er schnell noch einen Schnorchler ins Wasser geschickt zum Überprüfen. Daumen hoch!

Und ab geht´s zum Landliegeplatz

Und ab morgen beginnt der Kampf gegen diese hübschen Muschelbehausungen 😥

 

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