Lady in black

Nicht in „red“ und auch nicht mehr im gewohnten „Blau“ unten rum 😉 sondern mal mit schwarzem Unterkleid

Wieso, warum, weshalb?  Nun, die meisten Schiffe hier sind unten rum entweder rot oder schwarz. Blau sieht man ganz ganz selten, das mag daran liegen, dass es die meisten Antifoulingfarben, die es hier zu kaufen gibt, nicht in blau gibt. Und wenn, dann nur fĂŒr teures Geld! Und so haben wir uns gedacht: schwarz ist auch s c h ö n 🙂 und vielleicht mögen Muscheln ja kein Schwarz, denn all die anderen Schiffe um uns herum hatten kein Riff unten dran kleben. Vielleicht ist das schwarze Zeugs auch einfach nur giftiger 👿

WĂ€hrend Frank dann tagelage damit beschĂ€ftigt war, die 2wishes neu anzuziehen, brachte mich ein am Nachbarschiff arbeitender Local dazu, wĂ€hrend dessen nicht faul rumzusitzen. Seit Jahren Ă€rgert sich Frank ĂŒber unseren blauen Streifen, der nur noch matt und verschmiert aussieht. SĂ€mtliche Polierarbeiten daran waren bisher fehlgeschlagen. 

Nun, dieser nette Local kam mit einer Gallone spez. einheimischen preiswerten Putzmittel daher, putzte ein StĂŒck und anschließend wurde gewachst.  Der Skipper strahlte op des Erfolges und es war klar,  das Zeugs mußte her! Gesagt, getan und somit war auch ich die nĂ€chsten 3 Tage in Vollzeit beschĂ€ftigt. Denn, nicht nur die blauen Streifen wurden gewachst, nein, das ganze Schiff wurde zum GlĂ€nzen gebraucht 🙂 🙂 🙂

Vorher/Nachher-Effekt

Seit Montag sind wir nun wieder im Wasser, aber von Beine hochlegen und genießen ist immer noch nichts zu erkennen.  Unten und außen rum sah die 2wishes wieder super aus, aber innen und oben drauf – pfui Teufel. Der Sand sowie der Schleifstaub unsers Nachbarns hatte sich ĂŒberall verteilt und wartet auf div. Putzlappen.

Einen Teil unser Zeit verbrachten wir auch damit, hinter Guido herzu jagen, denn ohne seine Schlußabrechnung können wir nicht mit der Versicherung abrechnen. Nach einem „ich komm zum Feierabend vorbei“ und einem am nĂ€chsten Tag „ja, ich komme after Lunch“ haben wir uns gestern SpĂ€tnachmittag an die Tanke gesetzt. Praktischer Weise arbeite Guido nĂ€mlich in den Tiefen des davor liegenden Bootes und so konnte er uns nicht durch die Lappen gehen. Kurze Zeit spĂ€ter gesellte sich Carl dazu, denn auch er brauchte dringend Guido. Und so nuckelten wir gemeinsam genĂŒĂŸlich an einem Six-Pack und behielten Guidos Fahrrad im Auge 😉 – Um 18.00 Uhr war es soweit, Guido wirkte ĂŒberhaupt nicht erfreut, dass sein Feierabend in weitere Ferne rĂŒckte, als er uns erblickte. Aber…. da mußte er durch. Kurze Zeit spĂ€ter war die Rechnung durchgesprochen und seit heute Morgen sind wir tatsĂ€chlich soweit, nach 4 Monaten mit der Versicherung abzurechen und uns vielleicht mal um erfreulichere Dinge zu kĂŒmmern 🙂

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1 Antwort zu Lady in black

  1. Sandra sagt:

    Ich befĂŒrchte das Mittel fĂŒr den blauen Wasserpass gibt es hier nicht zu kaufen? Ich konnte das gut gebrauchen.

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