Panajachel und der Lago de Atitlan

Panajachel ist einer der Hauptorte am Lago, der gerade auch von oben gesehen, wunderschön ist mit seinen 3 Vulkanen im Hintergrund.

Panajachel selber ist… ja, wie soll ich es sagen: Nein, hat mir sooo gar nicht gefallen, was nicht an den zahlreichen Touristen liegt, die diesen Ort als Ausgangsbasis für eine Seerundfahrt bzw. den Besuch der anderen am See liegenden Orte nutzen. Das Problem ist, jeder will hier was vom Touristenkuchen abhaben und so besteht die einspurige Touristenstraße aus Klamottenläden, Klamottenläden, Klamottenläden, Klamottenläden, Restaurant, Klamottenläden, Klamottenläden, Restaurant, Kla…  es gibt bestimmt an die 100 Klamottenläden, und alle verkaufen in etwa das gleiche. Dazwischen jede Menge Tourenanbieter, während auf der Schotterstraße Autos, Motorräder und TukTuks an den Fußgängertouristen vorbeidonnern.

Wir buchen eine Schiffstour zu 3 Orten, die zu 4 Orten fand leider aus Mangel an interessierten Touris nicht statt, was schade war, da gerade der Ort raus fiel, der am Nettesten auch von anderen beschrieben wurde. Nun gut, auch das war ein Fehler, man hätte besser diese Städte einzeln besuchen sollen. So hatten wir in jedem Ort 1 Stunde Aufenthalt, was manchmal zu viel und meist zu wenig war. Im 1. Ort San Juan gab es wieder viele Klamottenläden, die zwar einen anderen Stil verkauften als in Pana, jedoch auch wieder alle das gleiche. Ansonsten wußten  gab es nicht viel zu sehen, so waren wir nach 30 Minuten wieder am Anleger und warteten darauf, die nächste Stadt San Pedro besuchen zu können. Hier war 1 Stunde zu wenig. San Pedro ist die Party- und Backpackerstadt laut meinem Reiseführer, Kneipe an Kneipe, aber die Zeit reichte nicht für einen ausgiebigen Lunch-Besuch. In Santiago de Atitlan, der größten Stadt, hatten wir dann aber 1 ½ Stunden Zeit und für uns war es die schönste Stadt, da es nur wenig Touristenfangrestaurants am Anleger gab. Freitags ist Markt in Santiago und wir hatten Freitag! Ein Glückfall – dieser Markt ist absolut authentisch   – hier kauft nicht der Tourist, hier kauft der Santiagoar 😉 bzw. die Einwohner aus den umliegenden Ortschaften. Hätte man das vorher gewußt, man hätte sich den Markt in Chichi sparen können

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.