6.-9.6.14 – Auszeit Pfingsten oder der I. Törn 2014

Von allen Seiten Gemecker, weil aktuelle Blogeinträge fehlen…. Leute, nicht nur, dass wir nebenbei versuchen, eine Haus samt Garten so herzurichten, das man es verkaufen kann, so haben wir diese Woche aufgrund des Sturms am Pfingstmontag noch unter erschwerten Bedingungen den Weg zur (bezahlten) Arbeit gesucht. Für mich hieß das, aufs Auto zu verzichten, um Frank wenigstens den Versuch machen zu lassen, mittels Auto Düsseldorf zu erreichen. Wer aufmerksam Zeitungen liest oder Nachrichten verfolgt, weiß, dass  es Zugverbindungen Essen – Düsseldorf noch lange nicht mehr geben wird.  Gut, dass Frank nur noch 3 Arbeitstage abzuleisten hat – durch den Stau- und Parkplatzstress muss er jetzt eben noch durch. (Die gute Nachricht ist:  Unsere Bäume sind sturmfest)

Warum erwähn ich das eigentlich jetzt hier im Segelblock? Ach ja, um verständlich zu machen, dass Slalomfahren wegen der vielen Bäume auf den Straßen von Essen zeitaufwendig ist. Entweder man steht im Stau oder der Bus kommt nicht.

Nun zu unserer Auszeit Pfingsten: Zur Belohnung für fleisige geleistete Arbeiten unserer Bremer Freunde und natürlich, weil Loch bohren ohne Außenwand zu durchbohren geklappt hat, wollten wir das Pfingstwochenende gemeinsam zum ersten Törn 2014 nutzen und einfach nur genießen. Die Wettervorhersagen versprachen traumhaftes warmes Wetter, was jedoch befürchten lies, dass mit Wind nicht zu rechnen war. Aber wir erlebten Kaffeesegeln vom Feinsten – blauer Himmel und je nach Kurs so viel Wind, dass unsere Gäste beunruhigt fragten, ab welchem Krängungsgrad man sich Sorgen machen müßte.

krängung

Versuch, die Krängung festzuhalten 🙂

 

Pfingsten ist das Ijsselmeer ja bekanntlich wegen Überfüllung geschlossen. Alles drängt es von Lemmer aus gegenüber nach Enkhuizen oder Medemblik. So jedenfalls haben wir es empfunden, da wir uns von dem Tross, der in diese Richtung segelte, trennten und die Richtung nach Urk einschlugen. Urk soll eine wunderschöne kleine urige Hafenstadt mit alten Häuschen sein und auf dem Weg dort hin (mutterseelenallein ohne andere weiße Segel in unserer Nähe) unkten wir, das kein Mensch nach Urk will.  Mmmmhhmm… dumm gelaufen, wir sind wahrscheinlich mal wieder zu spät ausgelaufen (ausschlafen und ein lang gezogenes Deckfrühstück gehören nun mal zu unserem Standard-Freizeit-Programm) – jedenfalls sind andere scheinbar schon um 6.00 losgesegelt, denn der auf Fotos verschlafen aussehende (Stadt)Hafen war wegen Überfüllung geschlossen. Jahrmarkt, Kirmis und Menschenaufläufe waren angesagt –     oh Graus – nix wie weg da. Zugegeben, ein wenig spielte auch mein Unbehagen, das 1. Anlegemanöver 2014 in einem engen unübersichtlichem Hafen zu starten ein große Rolle für die Entscheidung nach Lelystad ab zudrehen und den schönen Segeltag noch um 4 – 7  Seemeilen (  🙂 = Insiderwitz  )  zu verlängern.

urk - und tschüss bis irgendwann wochentags

Rückblick nach Urk – Tschüss, aber nächstes Mal nur Wochentags und dann bitte ohne Kirmes

In Lelystad gab es jedenfalls genug frei große Boxen und zu Annes Beruhigung legte Frank perfekt rückwärts an.

Platz om Mass

Platz om Mass

Es war auch der ideale Liegeplatz für…. äh.. naja, so ganz uneigennützig hatten wir unseren Profischiffbauer ja nicht zum Segeln eingeladen, denn ihr werdet es kaum glauben

          uns fehlten doch tatsächlich noch 2 Löcher im Geräteträger

Und so waren unsere Männer Pfingstsonntag bei zugezogenem Himmel damit beschäftigt, perfekte Löcher in V4A-Stahl zu bohren und anschließend (natürlich mittels Kati) die Kabel für den Windgenerator zu verlegen.

Und wieder Kabel...

Und wieder Kabel…

Zigarettenpause

Zigarettenpause

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Anschluß genossen wir einen wunderschönen Segeltag mal mit Wind, mal unter Motor zurück nach Lemmer.

Kaffeesegeln vom Feinsten

Kaffeesegeln vom Feinsten

Am kommenden langen Fronleichnam-Wochenende dürfen wir 4 Tage „2wisches“ geniesen, leider nicht zum Segeln, dafür hoffentlich mit vielen Arbeitsvorschritten.

Und falls euch zwischendurch leselangweilig wird, auch Frank hat inzwischen sein Logbuch (Stories) mit einem Eintrag vervollständigt.

 

 

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