R134a – Ein Hurra an den Skipper !!!!!

R134a ist Kältemittel, mit dem man z.B. Klimaanlagen auffuellt oder auch Kuehlschränke. Eine Klimaanlage haben wir nicht, allerdings einen Kuehlschrank. Kaum etwas ist wichtiger an Bord, denn warmes Bier geht gar nicht 👿

Nun hat unser Kuehlschrank oder auch der Kuehlkompressor irgendwo ein winzig kleines Löchlein und verliert sein Kältemittel alle 6-8 Monate. Wenn sich an der Kuehlplatte im Kuehlschrank Eis bildet, dann wissen wir inzwischen… obacht… wir sollten so langsam mal nach einem Kuehlmittel-Auffueller-Fachangestellten Ausschau halten 😉 . In der Linton Bay hat Frank mal einen auf dem Parkplatz aufgegriffen, bloß weil der die richtige Flasche bzw. passende Fuellarmatur in der Hand hatte. Verständigung mit Händen und Fueßen, aber anschließend hatten wir wieder kaltes Bier und gekuehlten Käse 🙂 .

Dabei hatten wir uns bereits in Kolumbien mit den entsprechenden Schläuchen und Manometern sowie R134a ausgestattet fuer die Aktion „Selbst ist der Mann“, aber leider eben ohne Plan, wie zu tun. Anleitungen im Internet sind auch nicht sehr präzise und nuetzlich und so lag die Fuellarmatur samt Kuehlmittel seit Jahren gut verstaut und ungenutzt in den Tiefen unsere Backskisten. (ist ja auch kein Problem, solange man Leute auf Parkplätzen abgreifen kann 😉 , aber was machen, wenn kein Parkplatz in der Nähe ist hä ? ) Vor 6 Wochen jedoch war es soweit, gut erholt vom Deutschlandurlaub kramte Frank alles hervor , schloß div. Schläuche an und es klappte. Kuehlmittel strömte tatsächlich in den Kompressor und weils so schön war und das Fläschchen soooo klein, haben wir kurzerhand alles reingedonnert. Blöd nur, das der Kuehlschrank nun gar nicht mehr kuehlte. 😥 Wir rufen unsere Allzweckwaffe Martin zu Hilfe! Diagnose: Zuviel Kuehlmittel, zu hoher Druck. Und er läßt ueber Stunden all unser schöne Gas wieder ab 🙁 bis auf 5-10 bar.

Der Kuehlschrank kuehlt wieder, bildet aber sofort Eis. Gut, auch ein Martin weiß nicht alles, z.B. dass unser Kuehlschrank 15-20 bar braucht (laut Aussage irgendeines vom Parkplatz usw. aufgegriffenen Facharbeiters) aber erstmal reichte es fuer ein paar Wochen. Aber gestern war es dann wieder soweit.

Lange Rede, kurzer Sinn – genug zugeschaut, genug gelernt…. das muessen wir doch selber hinbekommen. Nun ich bin gut darin, zu zuschauen und (beruhigende) Kommentare abzugeben, Frank ist mehr so der vor sich hin fluchende Praktiker 😛 Jedenfalls, die Schläuche saßen richtig, zuerst entlueften und dann g a n z langsam und immer g a n z wenig Gas step by step einfuellen. 18 bar ! Und siehe da! Das Bier ist wieder kalt und fuer ein paar Monate ist es zumindest an der Front wieder ruhig.

Well done, Skipper !!!!

Wieder ein Lernprozess erfolgreich beendet 🙂

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